Das Internet ist materiell

Viele haben vom Internet eher eine virtuelle, eine immaterielle Vorstellung. Doch das Internet ist auch ein physischer Raum, seine Infrastruktur basiert auf materiellen Knotenpunkten und deren Verbindung. Der kurze Dokumentarfilm «Bundled, Buried & Behind Closed Doors» von Ben Mendelsohn zeigt, ausgehend vom Beispiel eines Gebäudes in Manhattan (einem Wolkenkratzer in 60 Hudson Street), wie sehr die Infrastruktur auf bedeutenden Punkten in der Welt aufbaut.

Das Internet ist nicht nur durch seine rasant wachsende Bedeutung für einen Großteil der Menschheit ein realer Ort und ein nicht mehr aus unserem Leben Weg zu denkender Bestandteil der Kommunikation und Information, nein es ist auch ein materieller über den Planeten verteilter „Ort“. Kurzum: Wo immer ihr gerade seid, schaut euch den Film an, das sind zehn gut investierte Minuten. 😉

Internet, Video

7 Jahre Text & Blog

7 Jahre Text & Blog

Sieben Jahre sind eine lange Zeit. Wenn man etwas so lange betreibt, wie ich mein Blog, dann scheint es eine gewisse Bedeutung zu haben. Auf jeden Fall für mich, aber auch – so wage ich zu hoffen – für jene, die es ab und an lesen. Es ist deshalb wieder an der Zeit danke zu sagen. Danke für fast 16.000 Kommentare unter meinen 3.373 Artikeln. Das macht 1 ⅓ Artikel pro Tag – ich schreibe stur und regelmäßig hier was rein, komme was wolle. Ich bin – ich glaub‘, ich darf das sagen – stolz auf dieses Blog und auf seine Leser; ja, auf Dich, der Du das gerade liest, und auf Dich, der Du manchmal hier sogar kommentierst. Und so lange hier gelesen – und ab und an kommentiert wird, so lange schreibe ich weiter.

Internet, Literatur

Bedenkliches Gesetz zum Ausspähen von Schulrechnern

Foto: Inferis auf Flickr (Ausschnitt)
Foto (Auschnitt): Inferis auf Flickr, (CC BY-SA 2.0).

Die Schulbuchverlage haben einen teuflichen Plan ausgeheckt: Schulrechner sollen nach Plagiaten durchsucht werden. Die 16 deutschen Kultusministerien spielen mit. Datenschutz wird zurückgestellt und auf Druck der Verlagslobby wird ein obskures Gesetz (“Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 UrhG”) beschlossen. Es kommt einem alles vor wie ein schlechter Witz. Statt Schüler über die Bedeutung von Wissen im freien Zugang (Open Access) zu informieren, wird Misstrauen gesät, womöglich Lehrer und Schüler kriminalisiert. Dies alles hat kein Journalist aufgedeckt, sondern netzpolitik.org.

Alle unglaublichen, aber leider zutreffenden Fakten bei netzpolitik (samt Update). ZEIT Online nimmt das Thema auf: Software soll Computer an Schulen durchsuchen. Die Piraten reagieren mit einer Pressemitteilung: Schulbuchverlage machen Schulleiter zu Hilfspolizisten gegen eigenes Kollegium.

Literatur, Politik, Software

Zurück aus Berlin: Rund um’s Spiel bei Union

Nach Rückkehr aus Mexiko in Berlin gewesen. Freunde besucht und Fußball geschaut. Hat sich in allen Belangen gelohnt. Nun auch wieder aus Berlin zurückgekehrt. Das Fußballspiel des Magischen FC gegen Union Berlin an der Alten Försterei war allerdings nur in der 2. Halbzeit soweit in Ordnung, dass man den 2:0 Sieg als berechtigt bezeichnen kann (sehr schön: Max – the top-scorer – Kruses Vorbereitung zu Nakis 1:0):

Spielbericht im Kicker: Naki und Thorandt entscheiden Kult-Duell.

Ein paar meiner Fotos vom Spiel gibt’s auf Google Plus. Dann hab ich noch am Freitag-Abend im The Bird den Enno getroffen. Und Elke hat noch diesen Schnappschuss von mir aufgenommen, auf dem mein Augen-Problem – auf kurze Distanz muss ich über die Brille linsen – deutlich wird: 😉

Augen auf im Fotoverkehr - der Blick geht auf der kurzen Distanz über die Brille…

Wunderschöne Fotos hat LorettaLametta (neben Enno am Freitag die 2. große Überraschung für mich, chronologisch gesehen sogar die erste) geschossen und sie in einem Flickr-Set mit uns geteilt. Ich will sie euch nicht vorenthalten: Bezugsgruppe Berlin. Dort in den Bildern 7-9 auch die Aufnahmen zu sehen, die Foxxi beim Shooting für diese Szene zeigen, die zu Beginn des Videos zur 1. HZ (Sek. 45 -50) zu bestaunen ist. Kurzum: Berlin war wieder mal die Reise wert.

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Koffer-Fotos

Es ist verrückt, kaum bin ich aus Mexiko gelandet, mache ich mich schon auf die nächste Reise. Dieses Mal geht es nicht so weit weg, nur nach Berlin, zum Spiel des FC St. Pauli gegen Union Berlin an der Alten Försterei (Anstoß Freitag-Abend 18 Uhr). Ehe ich mich morgen Früh für drei Tage in die Bundeshauptstadt aufmache, hier noch die Bilder zum zunächst in Mexiko liegen gebliebenen Koffer. Die Story hatte ich ja schon hier erzählt.

In Chihuahua war ich noch guter Dinge, dass ich gemeinsam mit meinem orangenen Koffer die gesamte Rückreise antreten würde. Dieses Foto hat Ramona von mir wenige Minuten vor Abreise gemacht:

Kurz vor der Abreise in Chihuahua: Schnell das iPad im Handgepäck verstaut

Wie bereits auf Facebook gezeigt: So sah es dann aus, als ich den Koffer einen Tag nach meiner Rückkehr – statt wie ich über Amsterdam, wurde er über Paris nachgeschickt – in den Händen halten durfte. KLM hatte ihn mir gestern, also Mittwoch-Abend kurz vor 22 Uhr nachhause geliefert:

Wieder vereint: nachgereister Koffer und ich.

Und vorsichtig habe ich die mitgebrachten Schätze ausgepackt. Alles, auch die reichhaltigen Mole-Vorräte, kam gut erhalten an. Meine orangenen Geox übrigens auch. Nicht auszudenken, wenn all das verloren gegangen wäre. Alles wurde gut:


Zum Glück sind die wertvollen Schätze aus Mexiko heil angekommen.

Foto

Wieder gut aus Mexiko in Hamburg gelandet

Flughafen Chihuahua mit Blick auf die Berge
Das letzte Foto, das ich in Mexiko aufgenommen habe: auf dem Flughafen Chihuahua, kurz vorm Besteigen der Maschine, im Hintergrund die Berge Chihuahuas.

Nur zur Info, und damit sich keiner über die Stille im Blog wundert: Ich bin wieder gut aus Mexiko zurückgekehrt. Gestern Abend nach Flügen ab Chihuahua via Mexixo D.F. und Amsterdam bin ich um 18 Uhr in Hamburg gelandet. Allerdings ohne meinen Koffer. Der hat die knapp 50 Minuten in Mexiko D.F. nach verspätetem Flug Chihuahua – Mexico mit Terminalwechsel im Gegensatz zu mir nicht geschafft und ist unbegleitet zurückgeblieben. Über Paris wird er mir nachgeschickt und müsste heute, wenn alles gut geht, mit Flug Nr. AF2310 um 16:55 Uhr in Hamburg eintreffen (guter Online-Service: den Verbleib meines Koffers kann ich über die Website der Fluggesellschaft KLM abfragen). KLM liefert ihn mir dann möglichst noch heute nachhause. Besser, so etwas passiert auf dem Rück- als auf dem Hinweg.

Bei Regen gelandete Boing 747 von KLM in Amsterdam
In dieser Maschine (Boing 747 aufgenommen auf dem Flughafen Schiphol Amsterdam) bin ich – ohne meinen Koffer – über den großen Teich geflogen.

Die Wohnung hab ich mittlerweile gut beheizt, ansonsten arbeite ich an der Überwindung des Temperaturschocks (von 30° runter auf 10°) und der Zeitumstellung (statt 14:30 Uhr ist es für mich jetzt gerade acht Stunden zurück, also 6:30 Uhr). In 2-3 Tagen habe ich den Jetlag überwunden. Gerade richtig für die Auswärtsfahrt mit dem FCSP zum Spiel am Freitag in Berlin (Auf zu Union!). Und heute Abend geht’s als erstes gleich mal ins Kino. Natürlich in einen mexikanischen Film: um 19 Uhr läuft im Metropolis Mas que a Nada en el Mundo.

Update 22:00 Uhr: Jetzt ist auch mein Koffer da. Einen Tag nach mir aus Mexiko zurückgekehrt (Foto 1 & Foto 2).

Allgemeines, Foto
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