Übersetzung von Propaganda als Aufgabe des Journalismus

Nicht erst seit den Recherchen des Redaktionsnetzwerks Correctiv zum Treffen von Rechtsextremisten in Potsdam (siehe Wikipedia) ist klar, dass die AfD eine faschistische Partei ist, die das Ziel verfolgt, die freiheitliche Grundordnung unserer Demokratie zu beeinträchtigen. Über 600.000 Menschen haben bereits die Petition unterzeichnet, in der dringend darum gebeten wird, ein Parteiverbot gegen die AfD zu prüfen.

Im Kontext der Bedrohung unserer Demokratie durch die AfD ist die Frage, wie die Medien mit deren Propaganda umgehen, von zentraler Bedeutung. Eine Partei, deren Ziel die Abschaffung der Demokratie und die Deportation von Menschen ist, verfolgt natürlich eine Agenda, mit der ihre faschistischen Absichten verschleiert werden sollen.

Deshalb kommt dem Journalismus die wichtige Aufgabe zu, diese Propaganda zu übersetzen, um eben jene Agenda zu entlarven. Im „Skeet der Woche“ von Jonathan Horstmann zum Ausdruck gebracht:

Politik

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne – Neue Reihe „Skeet der Woche“

Das berühmte Zitat „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ aus Hermann Hesses Gedicht Stufen, wandle ich ab zu „Jedem Ende wohnt ein Anfang inne“. Als ich im vergangenen Oktober nach zwölf Jahren schweren Herzens die Reihe „Tweet der Woche“ eingestellt hatte, wurde in den Kommentaren nachgefragt, ob ich das nicht mit BlueSky fortsetzen möchte. In der Tat hatte ich das vor, musste aber warten, bis die Skeets, so heißen Postings auf BlueSky, frei für alle aufrufbar sein werden. Dies ist mittlerweile der Fall, und deshalb starte ich nun die Reihe „Skeet der Woche“.

Als ersten Skeet der Woche zeichne ich den hervorragend zum Jahreswechsel passenden Skeet von Roy Madecke aus:

Internet

KunstDerStille Januar 2024: Gustave Caillebotte – Laundry Drying, Petit Gennevilliers


Gustave Caillebotte – Laundry Drying, Petit Gennevilliers, 1892. Quelle: Wikimedia

Für das neue Jahr hab ich mir (fast) nichts vorgenommen. Aber einen wunderschönen Kunstkalender hab ich mir gegönnt. „Kunst der Stille“ von Ackermann (das ist keine Werbung, der Kalender ist eh ausverkauft). Und um mein Blog im 20. Jahr seines Bestehens – am 1.11.2024 wird es tatsächlich zwanzig (!) Jahre alt – wieder etwas regelmäßiger zu befüllen, hab ich mir eine kleine Serie (also doch was) vorgenommen: Ich werde das jeweilige Kalenderbild im betreffenden Monat kurz im Blog vorstellen.

Allgemeines

Ausstellung „DER DEUTSCHE FILM“ in der Völklinger Hütte

Zum Jahresabschluss mit lieben Freunden eine tolle Ausstellung besucht: DER DEUTSCHE FILM
1895 bis Heute
. Irre, wie die Filme auf großen Leinwänden im Raum inszeniert werden. Auch wenn man sich hier und da mehr Informationen zu den Filmen gewünscht hätte, ging das Konzept der Ausstellung grundsätzlich auf: keine Texte, die Filme stehen für sich.

Kino, Saarland

BlueSky seit heute offen sichtbar

Mit der neuen Version des Twitter-Nachfolgers BlueSky ist heute auch eine wichtige Änderung umgesetzt worden, auf die ich schon lange gewartet habe: Man kann BlueSky-Links auch aufrufen, wenn man nicht bei dem Dienst angemeldet ist.

Ihr findet mich unter der Adresse https://bsky.app/profile/textundblog.bsky.social und die Stabi unter https://bsky.app/profile/stabihh.bsky.social.

Vielleicht gibt es dann im neuen Jahr auch eine Fortsetzung meiner hier lange veröffentlichten Serie „Tweet der Woche“, dann als „Skeet der Woche“. Skeet ist der Name von Postings auf BlueSky.

Internet

Rien ne va plus – der letzte Tweet der Woche

Tweet der Woche Seit dem 25.11.2011 habe ich hier im Blog den „Tweet der Woche“ vorgestellt. Da sich Twitter zu unser aller Bedauern im Niedergang befindet und von dramatischem Nutzer:innen-Schwund gekennzeichnet ist, wird die heutige 485. (!) Ausgabe der Reihe auch die letzte Folge sein.

Bei der wie immer schwierigen Auswahl des Tweets der Woche trifft es mit @assenassenov erfreulicherweise jemanden, der hier schon zum 5. Mal ausgezeichnet wird. Sein gepostetes Foto ist das passende Bild zur aktuellen Situation auf Twitter: der Zug ist längst abgefahren (in Richtung Mastodon und ganz aktuell vor allem in Richtung des blauen Himmels). Hier kommt der letzte Tweet der Woche:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Danke für das Lesen und Teilen dieser Reihe über all die Zeit. Ich werde in Ruhe darüber nachdenken, wie und ob das in anderer Form, und auf eine andere Plattform bezogen, fortgesetzt werden wird.

Bluesky, Literatur

Festivalbericht San Sebastián 2023

Festivalzentrum Kursaal bei Nacht

In neun Tagen habe ich bei meinem 28. Festivalaufenthalt in San Sebastián 45 Filme gesehen. Ein harter Filmmarathon mit fünf Filmen am Tag, einige davon mit Überlänge, um die drei Stunden. Der Einsatz hat sich aber wieder einmal gelohnt. Man sieht auf so einem großen Festival Filme aus der ganzen Welt in Originalsprache, die es meist gar nicht in die hiesigen Kinos – und auch nicht in die Streaming oder TV-Angebote – schaffen.

Traditionell stelle ich in meinem Festivalbericht die zehn besten Filme daraus vor, die Reihenfolge stellt keine Wertung dar. Die Filmtitel verlinken auf die englischsprachige Filmbeschreibung auf der Festivalwebsite. Los geht’s:

Kino, Spanisch
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