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Mit geschlossenen Augen der Tristesse gelauscht

Mit geschlossenen Augen der Tristesse gelauscht

Bonjour Tristesse, Du alte Hackfresse. Hat nur bedingt etwas mit diesem wunderbaren Foto zu tun. Es ist nicht der Bildtitel, sondern als Titel der Veranstaltung, bei der es geschossen wurde. Vom Hamburgerjung, der großartige Fotos macht, wie man beim Durchstreifen seines Flickr-Accountes erfahren kann.

Wer sich für die Blog-Lesung interessiert, kann sie bei Isa, einer der Mitorganisatorinnen, die auch gelesen hat, nach hören. Und nein, ich habe bei der Lesung nicht geschlafen, sondern sehr konzentriert gelauscht. Echt jetzt. Danke an Klaus, der in Le Kaschemme moderierte und fotografierte, und der mir das Teilen des Fotos mit euch erlaubt hat. Und danke an Isa, die mir das Bild gestern schickte.

Foto, Hamburg, Literatur

Viva St. Pauli!

Ich bin vollkommen fassungslos und meinem Blogwichtel (Hintergrund) unendlich dankbar für diesen großartigen Artikel:

Vor einhundert Jahren begann die Geschichte des FC St. Pauli, und im Jubiläumsjahr findet sich der Traditionsclub in der obersten Fußball-Liga wieder. Selbst zu Zeiten der zweiten Liga waren die „Weltpokalsiegerbesieger“ in ganz Deutschland bekannt, die Totenkopf-Flagge der Fans ist ein Symbol von hohem Wiedererkennungswert. Die Hamburger sind einfach Kult.

FC St. Pauli
Quelle: Wikipedia

Auch andere Vereine werden von ihren Fans abgöttisch verehrt, und erfolgreiche Clubs wie Bayern München sind europaweit bekannt. Doch St. Pauli gewinnt die Herzen der Menschen, genießt auch ohne Titelgewinne Anerkennung weit über die Grenzen des Landes hinaus. Selbst die Fans wirken entspannter: Mit Menschen, die ein Pauli-Sweatshirt tragen, kommt man immer gut zurecht.

St. Pauli – schon im Namen schwingt Fernweh und Sehnsucht mit. Unweigerlich denkt man an die Reeperbahn, die grosse Freiheit und Hans Albers, an Seebären und andere Vergnügungssüchtige, die durch den zwielichtigen Rotlichtbezirk ziehen und Spass suchen. Man hat Bilder von leichten Mädchen und wilden Schießereien im Kopf, wenn man an St. Pauli denkt.

Star-Club anno 1962
[Star-Club anno 1962, © Blogwichtel]

Natürlich sind die wilden Zeiten längst vorbei. Die Seefahrt ist längst ein knallhartes Termingeschäft ohne Romantik, an den Landungsbrücken legen lange schon keine Transatlantik-Dampfer mehr an. Jede größere Stadt hat einen Straßenstrich, und die ersten Auftritte der Beatles im Star-Club sind auch schon 50 Jahre her.

Doch noch immer spürt man bei einem Hamburg-Besuch den besonderen Flair. Mit einem Astra am Elbstrand sitzend den Containerschiffen nachschauen bringt einen immer noch zum Träumen. Die Davidwache mit ihrem 80er Jahre Charme weckt Erinnerungen an die Serie Grosstadtrevier, und die Kunstszene der Hansestadt ist nach wie vor stilbildend.

Feuerschiff
[Feuerschiff im Hamburger Hafen, © Blogwichtel]

St. Pauli hat eine spannende Geschichte. Der Club schafft es, ein Underdog-Image mit den Besonderheiten Hamburgs zu verbinden. In der von Marketing dominierten Welt von heute wirkt St. Pauli erfrischend authentisch und sympathisch. Es fällt leicht, St. Pauli zu mögen.

Auf ein weiteres Jahrhundert! Viva, St. Pauli!

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Weitere Dreharbeiten zum Bibliotheksfilm

Alte Drucke für die Aufnahme aufbereitet

Während des Wintersemesters drehen wir in der Stabi mit Studierenden aus der Erziehungswissenschaft (Medienzentrum EPB) einen Bibliotheksfilm, den wir zum Beispiel in Führungen einsetzen werden, um die Dienste der Stabi für Studierende im Film zu erläutern. Vor zwei Wochen habe ich schon von meinem Shooting á la Shining berichtet. Heute wurde wieder gedreht. Nach dem Magazin und dem Ausleihzentrum standen nun der Lesesaal und die Abteilung Alte Drucke auf dem Drehplan:

Kollegin Antje Theise, unsere Expertin für Alte Drucke, zeigt die Schedelsche Weltchronik

Kollegin Antje Theise, gerade erst im Adventskalender des NDR zu sehen (s. NDR-Mediathek), zeigt kostbare alte Bücher wie etwa die Schedelsche Weltchronik im Handschriftenlesesaal.

Wenn der Film nächstes Jahr fertig gestellt sein wird, zeigen wir ihn selbstverständlich auch im Stabi-Blog. Ich werde hier entsprechend darauf hinweisen.

Foto, Hamburg, Literatur, Video

Druckwerkstatt im Museum der Arbeit Hamburg

Bruder und Schwägerin sind zur Zeit zu Besuch in Hamburg. Heute Abend war der Besuch im Museum der Arbeit in Barmbek angesagt. Dort gibt es montags abends von 18 – 21 Uhr die Gelegenheit, in der Druckwerkstatt im Bleisatz ein eigenes Druckerzeugnis (Visitenkarten, Glückwunschkarten) zu erstellen und gegen eine kleine Spende ans Museum mitzunehmen.

Mein Bruder ist gelernter Schriftsetzer. Er hat den Bleisatz noch in seiner Ausbildung mitbekommen. Heute Abend ging ihm – in obigen Fotos zu sehen – das Herz auf. Und uns auch. Es ist einfach faszinierend zu sehen, wie die Drucktechnik in mehr als 500 Jahren kaum verändert wurde. Und wie die alten Hasen des Druckgewerbes ihr Handwerk stolz präsentieren. Daher mein Tipp für alle Hamburger: einfach mal montagabends in die Offene Werkstatt Grafisches Gewerbe gehen. Eintritt ins Museum: 6 €, Druckerzeugnisse gegen eine Spende von 5 €.

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Leise rieselt der Schnee: 3 wichtige Punkte gegen Kaiserslautern

Leise rieselt der Schnee…

Wir haben gestern einen wichtigen Sieg des FC St. Pauli gegen Kaiserslautern gesehen. Nachdem wir in einigen Spielen zuvor nicht die Punkte mitgenommen hatten, die wir eigentlich verdient gehabt hätten, waren es gestern Abend eher glückliche Punkte. Oder wie Spox schreibt: schmeichelhaft aber wichtig.

Das Eigentor von Lauterns Christian Tiffert nach Freistoß des mittlerweile alternativlosen Max Kruse (siehe kurzer Videobericht der Partie) ist aber auch Ausdruck des Glaubens einer Mannschaft an sich selbst. Obiges Foto habe ich auf Twitter mit folgendem Wunsch-Tweet veröffentlicht, der wenige Minuten danach vom Magischen FC erfüllt wurde:

Leise rieselt der Schnee. Fehlt nur noch ein Tor. #fcsp http://twitpic.com/3ckmd2Fri Dec 03 20:35:02 via Twitter for iPhone

Nach dem Spiel wurde der Sieg noch gebührend gefeiert in der Scheune. Mit dabei mein Bruder Thomas und meine Schwägerin Sonja (gerade gestern erst aus dem Saarland zu Besuch hier in Hamburg angereist), sowie die Bezugsgruppenmitglieder @Foxxibaer, @sparschaeler, @TantePolly, @Curi0us, @Quotenrocker, und – zum ersten Mal dabei – mein „Nachbar“ @Paul_in_Hamburg.

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Blick auf die Alster: Kaltes, klares Wasser

Blick auf die Alster vom 17. Stock der Stabi Hamburg

Wir erleben momentan – nicht nur im hohen Norden – den kältesten Dezemberanfang seit Jahrzehnten. Die SZ titelt Das große Bibbern. Jo, kalt is‘ es. So wie letztes Jahr in Sibirien.

Als ich heute verträumt während einer Planungssession für das im März 2011 in Hamburg stattfindende BibCamp aus dem Fenster des 17. Stocks der Stabi sah, fiel mein Blick auf die Alster und ich erinnerte mich an den Song «Kaltes, klares Wasser» von Malaria! vs. Chicks on Speed. Hamburg hat momentan einen ganz besonderen Reiz. Wie gesagt, kalt is‘ es. Saukalt sogar, aber auch mit einer der Kälte beiwohnenden Klarheit. Wer sich gut einpackt, kann auch diese Kälte genießen.

Ach ja, und hier noch das Video zu «Kaltes, klares Wasser»:


Direktlink YouTube

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Polarlichtzauber: Aurora Borealis over Tromsø

Aurora Borealis timelapse HD – Tromsø 2010 from Tor Even Mathisen on Vimeo.

Zeitraffer-Videos mag ich eh (und habe auch schon einige gelungene Timelapse-Kunstwerke hier im Blog vorgestellt). Doch was Even Mathisen hier am Nordlichthimmel über Norwegen präsentiert, ist unfassbar schön. Die mit einer Canon EOS 5D Mark II aufgenommenen Bilder über dem norwegischen Universitätsstädtchen Tromsø sind sehr stimmig mit der Musik von Per Wollen und dem Gesang von Silje Beate Nilssen unterlegt.

[via ALT1040]

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Google Street View in Deutschland freigeschaltet


Größere Kartenansicht

Update am Ende des Artikels: wie man seine Adresse bei Google Street View sucht.

Heute sind die Bilder von 20 deutschen Städten in Google Street View freigeschaltet worden. Halb Deutschland tippt seine Adresse ein, und schaut ob jemand im Haus oder jemand von den Nachbarn einen Verpixelungsantrag gestellt hat (244.000 haben es getan, ich kann darüber wie Anatol Stefanowitsch nur den Kopf schütteln).

Bei mir ist alles zu sehen, und das ist auch gut so. Lustig: auf meinem vor der Tür stehenden schwarzen Golf haben sie meinen Werbeaufkleber (2. Foto in diesem Artikel) für mein freiberufliches Portal Text & Web verpixelt. Die Aufnahme muss nach September 2009 gemacht worden sein, denn unsere neue Treppe ist schon zu sehen.

Da mehrfach Nachfragen kamen, wie man seine Adresse auf Google Street View suchen kann: einfach die Adresse in Google Maps eingeben und unten links neben der Adresse unter Mehr Street View auswählen. Ist der Eintrag deaktiviert, liegen keine Sreetview-Bilder zu der Adresse vor.

So findet man Google Street View in Google Maps

Foto, Hamburg
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