Textersetzungstool Texter erledigt Tipparbeit

Texter - Häufig gebrauchte Textpassagen auf Tastenabruf Wie viele wissen, habe ich ja einige Monate nicht mehr in der Stabi gearbeitet, was sich seit letzter Woche geändert hat. Hab mich nun in kürzester Zeit wieder eingearbeitet und bin mit vollem Elan bei der Sache.

Mit zur Einarbeitung hat für mich auch die Tatsache gehört, die Software an meinem Arbeitsplatz im Büro zu installieren, die ich in der Zwischenzeit zuhause getestet und für gut befunden habe. Und gleich vom ersten Arbeitstag an nach meinem Wiedereinstieg in die Bibliothek habe ich ein Programm vermisst, dass ein unglaublich praktischer Helfer für die Eingabe von regelmäßig wiederkehrenden Textpassagen ist. Es trägt den alles sagenden Namen Texter, ist besser und ressourcenschonender als alles, was ich bisher an Text-Replacement-Tools getestet habe (z. B. PhraseExpress, was ich bisher im Einsatz hatte). Da ein Video mehr als tausend Worte sagt, hier die Bewegtbilderklärung, was man mit dem kleinen Windows-Programm alles anstellen kann:


Direktlink YouTube

Sehr praktisch auch für die Arbeit im Internet, wo häufig die E-Mail-Adresse oder ein URL angegeben werden muss. Oder häufig gebrauchte HTML-Syntax lässt sich so leicht abrufbar abspeichern: Die Tastenkombi „Tabulator + L“ (für L wie Link) liefert mir zum Beispiel immer:
< a href="http://"> Text < /a>.
Das ist sehr praktisch für das schnelle Linkeinfügen zwischendurch. Oder hilfreich in Projekten bei häufig gebrauchten Textpassagen, die man sonst immer mit Copy and Paste über den Zwischenspeicher abruft: die lassen sich so viel besser abspeichern und abrufen, weil man sich dann für kurzfristige Textverschiebungen nicht die wichtigen und regelmäßig wieder gebrauchten Inhalte im Zwischenspeicher überschreibt. Auch bei Übersetzungen oder wissenschaftlichen Texten ist es sinnvoll, häufig wiederkehrende Textpassagen oder komplexe Ausdrücke mit Tastenkürzeln zu belegen.

Mein Tipp: probiert Texter mal aus und ihr werdet sehen, wie hilfreich das Programm ist.

[via Lifehacker]

Software

Markus Beckedahl zu den Chancen der Kommunkation im Mitmachweb

Die Blogpiloten haben in ihrer Interview-Reihe Markus Beckedahl von netzpolitik.org interviewt:


Direktlink Sevenload

In 10 Minuten kann man viel über die Möglichkeiten der politischen Kommunikation und über die Chancen des Mitmachwebs besonders für kleine Organisationen lernen und erfährt Einiges darüber, welche Bedeutung die Erhaltung einer Netzneutralität und eines offenen Zugangs zu Informationen für uns alle hat. Sehr symphatisches und nettes Interview. Lob an beide, an die Blogpiloten und an Markus Beckedahl: so macht man Informationen im Netz positiv publik.

[via Blogpiloten]

Politik, Video

Ein Lob auf die Freitagstexterkreativen

Wer gewinnt den Freitagstexter?

Ich bin ob des großartigen Echos auf den Freitagstexter ziemlich baff. Hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet, zumal ich ihn ja erst zum ersten Mal ausrichte. Herr Rob hat Recht, es sind schon wirklich sehr gute Textvorschläge eingegangen. 50 Foto-Kommentare sind es bereits, und bis zum Ende des morgigen Dienstags (24:00 Uhr) dürfen noch mögliche Fotountertitel eingereicht werden. Es möge sich bitte niemand von einer weiteren Teilnahme abschrecken lassen, auch wenn ich hier die bisherigen Beiträge als äußerst gelungen und sehr originell lobe, heißt das ja nicht, dass es nicht zu toppen wäre. Eine Teilnehmerin vermisse ich besonders, es wundert mich, dass sie ausgerechnet dieses Mal nicht mitmacht. Nun denn, sie wird wohl anderweitig beschäftigt sein. Und einen Spruch hatte ich ganz sicher erwartet, aber der ist bisher noch nicht gefallen. Das wird mir die Chance geben, ihn außer der Reihe neben der Verkündigung der Gewinnerin oder des Gewinners am Mittwochmorgen anzugeben. 😉

Sollte jetzt noch jemand über die Teilnahme am Freitagstexter nachdenken und die Lektüre der bisherigen 50 Einreichungen scheuen, kann ich nur ermuntern dies zu tun, denn die sind – wie gesagt – durch die Bank sehr, sehr gut.

Foto

Miguel Delibes: Interview auf El País

Miguel Delibes. Foto: Daniel Mordzinski, veröffentlicht auf elpais.es

Miguel Delibes ist ein clásico vivo de la literatura española, ein bereits zu Lebzeiten klassischer Autor der spanischen Literatur. Unzählige Literaturpreise und zahlreiche Ehrendoktorwürden (unter anderem trägt er den Ehrendoktortitel meiner Heimatuni, der Universität des Saarlandes) sind ihm im Laufe seines 60-jährigen literarischen Schaffens zuteil geworden. Am 17. Oktober ist Miguel Delibes 87 Jahre alt geworden, sein Gesamtwerk wurde in diesem Herbst bei Destino veröffentlicht und parallel dazu ein Kongress zu seinem Werk abgehalten (dazu später mehr).

Heute veröffentlicht die spanische Tageszeitung El País ein von Juan Cruz mit einem der bedeutendsten Schriftsteller Spaniens geführtes Interview, das aufgrund des Gesundheitszustandes von Delibes in einer besonderen Weise, nämlich teilweise schriftlich, geführt wurde und dessen Lektüre sicher jedem nahe geht, der sich für spanische Literatur interessiert:
«ENTREVISTA: Miguel Delibes:’Me cansa pensarme‘».

Obras Completas, auf Cover rechts : Delibes mit seiner späteren Frau Ángeles Wenn er, etwa angesprochen auf nebenstehendes Foto aus der Jugendzeit, nach seiner Frau Ángeles gefragt wird, die bereits vor 34 Jahren gestorben ist, antwortet Delibes:

Han aparecido sus obras completas, y en la portada aparecen ustedes dos, su novia y usted. ¿Qué memoria viene primero a su mente cuando vuelve a verse en unas fotografías así? De la foto de Ángeles quinceañera que abre mis obras completas volví a enamorarme cada vez que la veía. Así pasó este verano. Esperando que amaneciera para mirar su fotografía. Siempre fue bella, pero, cuando la conocí, era tan bonita, inteligente y atractiva que tenía alrededor un centenar de moscones. Yo tenía un par de años más que ella, pero nos enamoramos, en el 46 nos casamos y en el 73 la perdí. Eso duró mi historia sentimental.

Das Interview kann bei El País weitergelesen werden.

Auch an dem oben bereits erwähnten Kongress zu seiner Person und seinem Werk («Cruzando Fronteras: Miguel Delibes, entre lo local y lo universal», Valladolid 16.-18.10.07) kann er aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Delibes setzt jedoch in Form einer per Video aufgezeichneten Grußbotschaft an die Congresistas moderne Technologien ein (Delibes : «… que tanto me asustan …», dt.:«… die ich so beängstigend finde …») und verliest den von überall her angereisten Kongressteilnehmern seine Grußworte am heimischen Schreibtisch. Das Video ist auf den Seiten des Artikels «El ministro de Cultura inaugura el Congreso de Miguel Delibes» auf Norte Castilla zu finden, doch da der Server dort sehr langsam ist, habe ich es bei Sevenload hochgeladen, wo man es besser betrachten kann: Nach dem Klick auf den roten Pfeil kann man also die Worte, die Delibes im Oktober an die Kongressteilnehmer gerichtet hat, nochmals hören und sehen:


Direktlink sevenload

Weitere Links zu Miguel Delibes:

Literatur, Spanisch, Video

Schwachsinnsaktion «Licht aus!»

In der Zeit fordert Ludwig Greven «Gehirn an!» statt «Licht aus!»:

Vielleicht, überlege ich mir deshalb, wäre es viel besser, statt symbolisch für fünf Minuten im Dunkeln zu sitzen, das Gehirn einzuschalten und zu überlegen, wie ich und wie wir alle dauerhaft und nachhaltig etwas gegen den Klimawandel unternehmen können. Womöglich ginge da manchem ein Licht auf. Zum Beispiel, dass es CO2-mäßig viel mehr bringt, statt eine herkömmliche Glühbirne kurzzeitig auszuknipsen, sie durch eine Energiesparlampe zu ersetzen. Oder weniger Auto und mehr Bahn oder besser gleich Rad zu fahren. Oder sein Haus oder seine Wohnung besser zu dämmen, oder oder oder…

Hirn einschalten ja! – Sinnloses Licht ausschalten: nein!

Artikel, Politik

Lykke Li – Little Bit

Nach Miss Li nochmal ’ne Schwedin, die musikalisch zu überzeugen weiß: Lykke Li. Ihr «Little Bit» geht ins Ohr und kommt da so schnell nicht wieder raus. Sehr guter Song, originelles Video (1), auch in der Straßenvariante mit Spielzeugklavier (2):


Direktlink YouTube


Direktlink YouTube

Damit man die überbelichteten Bilder des von Mattias Montero gemachten Videos besser goutieren kann, empfiehlt sich die Betrachtung der mov-Datei (43 MB).

[via Jackpot Baby!]

Musik, Video

Sabbelaus in Hamburg eingetroffen – 3facher Dank

Sabbelaus - Der Nikolaus von Sabbeljan (Klick zum Vergrößern) Herr Sabbeljan hat mich diese Woche ja gleich doppelt beschenkt: einmal, indem er mir die Ehre erwiesen hat, den Freitagstexter auszurichten, und ein weiteres Mal mit diesem wunderschönen Nikolaus, den ich heute morgen auf der Wandsbeker Post abholen durfte (da ich gestern bei seinem pünktlichen Eintreffen in der Hansestadt noch in der Bibliothek war). Wie das Nikolaus-Posting mit HSV-Bezug, für dessen Verlinkung in den Kommentaren im Sabbeljan-Posting «Das letzte Wort» ich ihn bekommen hatte, erscheint nun auch im diesem Jahr der Nikolaus auf «Text & Blog» mit einem Tag Verspätung.

Da sage mal einer die Blogosphäre hätte keine Auswirkungen auf das Reallife. 😉 Und Herrn Sabbeljan gilt mein dreifacher Dank: für den Freitagstexter, für den Nikolaus und für sein wunderbares Blog Sabbeljan [Aus dem Gehege meiner Zähne].

Foto, Internet

FreitagsText & Blog: Freitagstexter

Zum ersten Mal auf «Text & Blog»: Freitagstexter. Eine originelle Tradition kreativer Menschen, die auf eine lange Geschichte in der deutschsprachigen Blogosphäre zurückblickt ist dank Herrn Sabbeljans weiser Entscheidung hier gelandet. Bis Dienstag 24:00 Uhr dürfen und sollen nun beherzt und rege Kommentare (lustig, originell, ernst, nachdenklich – wie ihr wollt) zu diesem Foto eingetragen werden. Der beste Fototext wird von mir nächsten Mittwoch gekürt und trägt die Tradition des Freitagstexters weiter.

Dies ist das Bild, das es zu betexten gilt:

Freitagstexter - Welcher Text fällt euch zu diesem Bild ein?

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