‚Hallo Niedersachsen‘: Ausschluss Piratenpartei aus Bericht ‚Wahlkampf im Internet‘
[Update 6.1.2013] Lieber NDR, wir haben Deinen Job dann mal zuende gebracht: [Ende Update]
Gestern habe ich mich sehr gewundert. Und zwar über eine NDR-Sendung zum Wahlkampf in Niedersachen (wo am 20.1. der neue Landtag gewählt wird). In der Ausgabe des Nachrichtenmagazins «Hallo Niedersachen» vom 2.1. wird die Frage gestellt, wie die zur Wahl stehenden Parteien das Internet für ihren Wahlkampf nutzen. Und eine Partei – dies war der Grund für meine Verwunderung – wird dabei nicht nur nicht berücksichtigt, sondern auch mit keinem Wort erwähnt: Die Piratenpartei. Also ausgerechnet die Partei, der man eine gewisse Affinität für den Online-Wahlkampf nachsagt, wird ausgespart. Seht selbst (solange der knapp vierminütige Beitrag noch nachzusehen ist, ich weiß nicht, ob die 7-Tagesgrenze mit Pflicht zum Depublizieren auch hier zuschlägt):
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds13283.html
Nach Betrachten der Sendung habe ich gestern Abend folgende Kritik an die Redaktion von «Hallo Niedersachsen» per E-Mail übermittelt:
…
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Kurzerhand habe ich mich für ein 14-tägiges Probe-Abo der Süddeutschen entschlossen und kann schon am dritten Tag berichten, dass ich sehr angetan bin. Damit meine ich nicht nur die journalistische Qualität, die war mir eh bekannt. Sondern ich bin sehr angetan von der iPad-App der SZ. Das hat viele Gründe. Ein wichtiger vorneweg: die Zeit. Bereits um 19 Uhr am Abend kann man die Zeitung des nächsten Tages runter laden. Ein nicht ganz unwichtiger Faktor, weil ich beim Zeitungslesen oft den Eindruck habe, die Nachrichten zu lesen, die mir am Vortrag schon im Internet zugetragen wurden. Diesen zeitlichen Nachteil gleicht die SZ mit der schnellen Zurverfügungstellung der E-Version schon mal aus. 



