Musik

Trent Reznor stellt NIN-App fürs iPhone vor

Dieses Video dürfte nicht nur für Fans der Musik von NIN (Nine Inch Nails) interessant sein, zeigt es doch, wie eine Gruppe bzw. deren Website ihre Inhalte für die Community auf mobilen Endgeräten (wie iPhone oder iPod Touch) bereithalten kann. Bin schwer begeistert von dem Verständnis, das Trent Reznor an den Tag legt, wenn es um das Verhältnis Musik-Internet geht.


NIN: Access iPhone app walkthrough with Trent Reznor, Rob Sheridan, and special guest Kevin Rose from Nine Inch Nails on Vimeo.

In ein paar Tagen wird die iPhone-App von NIN erhältlich sein. Kostenlos versteht sich. So macht man das.
Siehe dazu auch Artikel auf Wired: «Nine Inch Nails iPhone App Extends Reznor’s Innovative Run»

[Update: 16.04.09:] Golem meldet heute: «Nine Inch Nails stellen iPhone-Applikation bereit». Ich habe mit die Anwendung, die im App-Store unter nin:access zu finden ist, gerade heruntergeladen, aber die Serverlast ist wohl momentan zu hoch, es kommt keine Verbindung zustande. Wenn der 1. Ansturm nachgelassen hat, lohnt sich sicher ein zweiter Versuch. Bin schon gespannt. [Ende Update 16.04.09]

[via ALT1040]

Internet, Musik, Webdesign

Danielle Messia: De la main gauche

Auf das Lied «De la main gauche» von Danielle Messia bin ich mal gestoßen, als ich den Dokumentarfilm Forever (Update 22.10.09: Forever wurde heute auf arte gezeigt) über den Pariser Friedhof Père Lachaise und das Schicksal der dort begrabenen Menschen gesehen habe. Danielle Messia, 1985 29-jährig an Leukämie gestorben, liegt dort begraben. Sie hat das Lied 1982 gesungen. Hier ist es in einem auf Dailymotion hochgeladenen Video zu hören. Zu sehen sind lauter linke Hände (main gauche = linke Hand). Das Video finde ich zugeben nur mäßig, aber immerhin bietet es die Chance, das wunderschön traurige und anrührende Chanson von Messia zu hören:


Direktlink Dailymotion

Annie Villeneuve hat 2006 eine neue Version des Liedes interpretiert, die ganz ordentlich ist, aber nicht an das Original von Danielle Messia herankommt:


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Musik, Video

Cat Power mit Werewolf im neuen Almodóvar

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich die Musik von Cat Power gerne mag (ich war letztes Jahr auf dem Konzert in Hamburg) und dass ich eine besondere Beziehung zum Kino von Pedro Almodóvar habe (den Maestro hab ich schon zwei mal persönlich getroffen und meine Magisterarbeit über sein Kino geschrieben). Folglich freue ich mich sehr, dass beide Themen im aktuellen Film von Almodóvar zusammen kommen: Cat Power ist mit dem wunderbaren Song Werewolf Teil des Soundtracks von «Los abrazos Rotos».


Direktlink YouTube

Wer spanisch kann (ich sag’s ja immer: Leute, lernt spanisch!), wird seine Freude am Artikel «Almodóvar se hace indie» über den Soundtrack des bei uns im Sommer ins Kino kommenden neuen Almodóvar haben:

La música cumple una función esencial en las películas de Pedro Almodóvar. Gracias a él, entre otros, Alberto Iglesias es uno de los pocos compositores de banda sonora que todo el mundo puede citar, y canciones como ‚Un año de amor‘ o la versión de ‚Piensa en mí‘ de Luz Casal son indisociables de sus películas. Pero el bolero y la ranchera no son los únicos géneros de que disfruta. Cualquier moderno habrá notado que son muchos los guiños en sus últimos films a la música independiente.

Weiter bei Sebas Alonso auf soitu.es: «Almodóvar se hace indie».

Kino, Musik, Spanisch

Martin Grubinger: Ein sportlicher Schlagzeuger

Warum ich das Internet als Ergänzung zu meinem Offline-Medienkonsum so liebe, hat sich mir heute Morgen wieder gezeigt. Ich lese während des Frühstücks in der FASZ über den Schlagzeuger Martin Grubinger (25) aus Österreich. In einem interessanten Artikel wird der Weltklasse-Percussionist vorgestellt: «Man sollte Podolski ans Schlagzeug setzen»:

Martin Grubingers Metier ist das klassische Schlagwerk: Schlagzeug, Pauke, Trommel, Becken, Stabspielinstrumente bis hin zu japanischer und afroamerikanischer Percussion. Er füllt Konzertsäle von New York bis Tokio. Um sich für seine Mammutkonzerte fit zu machen, läuft der österreichische Weltklasse-Percussionist den Marathon unter drei Stunden. Im Gespräch mit der Sonntagszeitung erzählt Grubinger von der Musik, dem Fußball, von Training und Doping und warum er froh ist, dass ihm als Musiker keine Anti-Doping-Agentur im Nacken sitzt.

Aber natürlich möchte ich auch hören und sehen, wie das ist, wenn er am Schlagzeug die Trommelstöcke wirbeln lässt. Also wird die Zeitung aus der Hand gelegt und im Medienwechsel von Off– zu On-line rüber zu YouTube gegangen: und siehe da, es gibt eine wunderbare arte-Dokumentation, deren ersten Teil ich mir schon angeschaut habe und die ich später noch komplett ansehen werde:


Direktlink YouTube

Danke FASZ, danke arte. 😉

Artikel, Musik, Video

Enigma: Oh Anneliese popel nicht!

Ab Sekunde 20 des Songs «Sadeness» von Enigma singt der Chor «cum angelis et pueris» (mit den Engeln und den Jungen). Doch genauso gut könnten sie auch «Oh Anneliese popel nicht» gesungen haben. Ich lach mich scheckig:


Direktlink YouTube

Mehr lustige Verhörer und Einiges zur Tradition dieser Verhörkultur hält dieser durchaus informative Wikipedia-Artikel parat: Verhörer.

[via gerdbrunzema, der auf dieses Hit Radio FFH Hitverhörer-Video hinwies]

Musik, Video

Hans Leip: Texte & Musik im Lichthof der StaBi

Wer bereits vor der ab nächsten Freitag (23./24.1.09) im Lichthof der StaBi Hamburg stattfindenden Microblogging-Konferenz (mbc09) unseren wunderbaren Lichthof kennen lernen möchte und dabei gleichzeitig ein bisschen was über einen «Sohn der Stadt Hamburg» erfahren möchte, dem sei diese Veranstaltung empfohlen: Hans Leip „…wie einst Lili Marleen“.

Nicht jeder kennt den Namen Hans Leip, aber alle kennen das Lied, das er 1915 als Gedicht getextet hat, und das der Komponist Norbert Schultze 1938 vertont hat. Von der bezaubernden Hanna Schygulla in Fassbinders Film Lili Marleen (1981) so dargeboten:


Direktlink YouTube

Nina Petri In der StaBi wird weder die Dietrich, noch die Andersen, noch die Schygulla, aber dafür die Petri zu bewundern sein. Ja, die Hamburger Schauspielerin Nina Petri wird mit Schülern des Christianeums Gedichte und Texte von Hans Leip mit alter und neuer Musik darbieten.
Infos zur Person von Hans Leip bietet neben dem oben bereits verlinkten Wikipedia-Artikel die gut gemachte Homepage des – ich liebe die Formulierung, und deshalb wiederhole ich sie: «Sohnes der Stadt» – Hans Leip.

Hans Leip

Also, das wird sicher ein interessanter Abend im Lichthof der StaBi. Freitag, 16.1.09, 19 Uhr. Eintritt frei, Anmeldung erwünscht. Ich hoffe, wir sehen uns. Diesen Freitag zu Lili Marleen und nächsten Freitag zur mbc09.

Hamburg, Literatur, Musik

Gotv.at: hosted by The Rasmus

gotv - Senderlogo Ich hab ja hier schon des öfteren den österreichischen Video-Sender gotv.at gelobt. Es ist nach wie vor einer der wenigen Videosender, die man im TV noch sehen kann, ohne von quasselnden Moderatoren oder Klingelton-Werbespots wechselweise angeödet oder genervt zu werden.

Eine Sendung, die mir auf gotv.at besonders gefällt, ist «hosted by…» , in der eine Stunde lang das Programm von einem Interpreten oder einer Band bestimmt wird. Die Künstler erklären dabei natürlich, warum sie gerade diese oder jene Videos ausgewählt haben, und es ist meist interessant zu sehen, welche Musik die Gäste mögen. Heute war Lauri Ylönen, der Sänger von The Rasmus, der Host der Sendung. Und er hat wirklich sehr schöne Titel vorgestellt und gute Begründungen für seine Vorlieben geliefert. Das komplette Musikprogramm der «hosted by The Rasmus»-Folge ist hier einzusehen. Wer das Glück hat, den Sender zu empfangen (etwa via Satellit auf Astra), kann jetzt schon einmal die Wiederholungen am Fr., 16.01.09 um 21.00 Uhr oder am Sa., 17.01.09 um 16.00 Uhr in seinen Kalender eintragen. Hier nur drei der insgesamt sehr guten Videos, die Lauri heute vorgestellt hat: «Human Behaviour» von Bjork, «Butterflies & Hurricanes» von Muse und «Pork And Beans» (superwitziges Mashup aus privaten Online-Videos von YouTube & Co) von Weezer:

Musik, TV, Video
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