Lichthof Stabi Hamburg

Lichthof Stabi Hamburg. Foto: Otto Danwerth

Lichthof Stabi Hamburg mit Decke. Foto: Otto Danwerth Ich arbeite ja in der Stabi Hamburg in der IT-Abteilung, und die ist im Altbau untergebracht, dort, wo der wunderschöne Lichthof immer häufiger auch für Tagungen und Veranstaltungen genutzt wird. Auch heute haben wir wieder so eine Tagung, es trifft sich die Arbeitsgemeinschaft Bestandserhaltung im Deutschen Bibliotheksverband zu ihrer Jahrestagung (siehe Artikel im Stabi-Blog).

Auf den beiden Fotos von Otto Danwerth (oben) seht Ihr den Innenraum des Altbaus in seiner ganzen Pracht. Doch gerade eben habe ich mit dem Handy eine Aufnahme des Lichthofes gemacht, wie er sich vom 3. Stock aus – dort, wo mein Büro liegt – präsentiert. Oberhalb der Glasdecke ergibt sich dieser Anblick:

Lichthof Stabi Hamburg oberhalb der Decke

25 Gedanken zu “Lichthof Stabi Hamburg

  1. Nun, unter der Glasdecke ist es geringfügig hübscher … Aber nichtsdestotrotz: arbeitsplatztechnisch hätte dich ein weitaus schlimmeres Schicksal ereilen können!

  2. Elke, der Altbau der Stabi hat so etwas ehrwürdiges und beinahe weihevolles. Ich finde auch den Kontrast zwischen High-Tec in den Büros und fast klosterhaftem Ambiente in den Arkaden so genial. Hier macht es wirklich Spaß zu arbeiten.

  3. Beeindruckend! Wobei – eine hübsche Umgebung ist für ITler ja Perlen vor die Säue werfen, die lassen sich am liebsten in die Server-Räume (Klima-anlage!) einschliessen.

    Die drei Feinde des Programmierers:
    – Sonnenlicht
    – frische Luft
    – das unerträgliche Gekreisch der Vögel

    *g*

  4. @truetigger: Die gängigen IT-Klischees gelten nicht für die IT-ler in der Staatsbibliothek. Die wissen ein angenehmes Arbeitsumfeld sehr wohl zu schätzen. 😉

  5. Interessant auch das sich wiederholende Element orangeroter Gegenstände auf dem ersten Bild. Hier die Zusatzbestuhlung, da ein Hocker. Wie bereits in der Geoxserie bleibt Orange als repetitives Element geschickt in Zitaten erhalten.

    Das Kaleidoskop der Themen dieses Blogs werden so immer wieder auf eine sehr geschickte Art miteinander verwoben und deuten spielerisch ihre sinnhafte Verbindung durch eine unaufdringliche Variation des Themas Orange an.

    Große Kunst ;-).

  6. Herr Quintus: Jetzt weiß ich, wie sich ein Künstler fühlt, in dessen Schaffen die Kunstkritik Dinge interpretiert, an die er gar nicht gedacht hat. So fragte ich mich eben beim lesen Ihrer Zeilen: Wieso bin ICH nicht darauf gekommen, das wirklich mit Absicht so zu inszenieren? 😉

  7. Na ja, das ist auch eine Art Taschenspielertrick:

    Faktisch gesehen wiederholt sich “Orange” gar nicht so sehr. Wenn man die Aufmerksamkeit darauf lenkt, dann wohl.

    Das funktioniert jeden Tag in der Presse ;-).

    Ich glaube, der Ruhm vieler “Künstler” beruht darauf, solche Interpretationen mit einem Pokerface entgegen zu nehmen und die “Absicht” zu bestätigen ;-).

  8. Im Lichthof selbst? Nee, ne? Du meinst sicher eine der angrenzenden Bibliotheken, oder? Oder in den Lesesälen oder bei den PC-Arbeitsplätzen im Hauptgebäude?

  9. Ja, das dachte ich mir auch. Manchmal sitzen sogar – wenn ich gerade mal wieder auf dem Weg in mein Büro im 3. Stock bin – Menschen gedankenversunken (lesend oder nachdenkend) auf den Stühlen im Lichthof.

  10. Ja, da ist ja auch die Forschungsbibliothek zur Exilliteratur. Falls Du mal wieder da bist, ich sitze – montags bis donnertstags – in Raum 3:03 (1. Büro direkt neben der Treppe). An der Tür steht Markus Trapp – HA IuK Technik – Digitale Bibliothek. Dann kannst Du ja mal klopfen, dann gehen wir ins Bistro einen Kaffee oder Tee trinken, wenn Du magst.

  11. Das war doch früher der Katalog-Saal, wo die ganzen Kästen mit den Karteikarten standen. An einer Seite (gegenüber dem Eingang) war eine Ausgabestelle für Lochkarten (immerhin !), auf denen man dann dreifach seine Bücherwünsche notieren mußte.

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