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Bundesparteitag der Piraten in Bremen – Raus aus dem Loch, rein in die Renaissance

bpt132-bremen-wspf

Nach der Premiere neulich auf Landesebene (Landesparteitag der Piraten Hamburg) war ich an diesem Wochenende auf meinem ersten Bundesparteitag. Dem #bpt132 der Piratenpartei in Bremen. Aus Zeitgründen konnte ich nur gestern teilnehmen, habe aber den 2. Tag heute teilweise noch am Stream verfolgt. Hier mein gestern bereits spontan getwittertes Resüme:

Wie war das nun so auf dem Parteitag in Bremen im Einzelnen? Hier nun mein Bericht; der bereits angesprochenen Zeitnot geschuldet, in aller Kürze:

Bei der Wahl des Vorsitzenden und seiner Stellvertreterin wurden jeweils die Personen gewählt, die auch von mir am meisten präferiert wurden. Ich glaube, wir haben da einen guten neuen Vorstand (hier ein Bild der bis dahin gewählten Personen im Vorstand), der sich natürlich erstmal bewähren muss. Was mir gut gefällt: dass Thorsten Wirth (auf Twitter @insideX, ausführliche Selbstauskunft im Wiki) sich als politischen Vorstand sieht, und nicht nur als verwaltenden. Seine erste Pressekonferenz nach der Wahl gibt – wie auch schon zuvor seine Vorstellungsrede – einen guten Eindruck davon:

Offizielle Fotos vom BPT in Bremen gibt es auf dem Piratenaccount auf Google+. Noch ein paar Fotos (auf Klick jeweils in groß) und Anmerkungen von mir:

Foto, Politik

Plakataktion: Wir sind Lampedusa

Wir sind Lampedusa

Die unwürdige und menschenverachtende Behandlung der Flüchtlinge aus Lampedusa durch die SPD Hamburg war ja schon zweimal Thema hier im Blog und wird es auch weiterhin sein. Solange, bis sich die Einsicht bei den Hamburger Behörden und politisch Verantwortlichen durchgesetzt haben wird, dass man so nicht mit Menschen umgehen kann, die ja nicht freiwillig hier sind.

Diese Plakataktion finde ich großartig. Hamburger KünstlerInnen haben sich für diese Solidaritätsaktion von Fotograf Till Gläser ablichten lassen (ich weiß nicht, ob auch andere Fotografen Bilder gemacht haben):

WIR SIND LAMPEDUSA

Noch immer gibt es keine Lösung für die Lampedusa-Flüchtlinge!

Es ist an uns, den Druck auf die Politik weiter aufrecht zu erhalten, um das zu ändern. Das geht nur über die Öffentlichkeit. Auch Du kannst uns helfen, soviele Menschen wie möglich zu erreichen und zu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden.

Kostenlose A3-Plakate zur eigenen Verteilung kannst Du – auch in größeren Mengen – über plakataktion_hh@gmx.de erhalten.

Wir sind Lampedusa – Fatih Akin

Die einzelnen Fotos in groß gibt es hier zu sehen.

Foto, Hamburg, Politik

Impressionen vom Masterstudium aus Berlin

willkommen-berlin

Zwei Fotos vom Wochenende in Berlin, wo ich ja mindestens einmal im Monat im Rahmen meines Masterstudiums am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) bin. Das erste zeigt den Hauptbahnhof Berlin, am vergangenen Freitag-Morgen noch etwas menschenleer. Das zweite hat Kommilitonin @marlene_n von mir aufgenommen. Samstag-Morgens gehen wir immer in der kurzen Frühstückspause einen Bagel bei der Bagel-Company essen. Als sich die Vorlesung gerade etwas, hmh, sagen wir mal: etwas in die Länge zog (hust), zauberte ich mit dieser ins iPad gekrakelten Nachricht ein erwartungsvolles Lächeln auf die Gesichter meiner im Masterstudium Mitleidenden. 😉

Foto, Literatur

Wieder auf Klassenfahrt in Helgoland

Düne Helgoland Oktober 2013

Wir – Hamburger BloggerInnen & Gäste – waren wieder auf Klassenfahrt. Auf Helgoland. Und was soll ich sagen? Es war wieder großartig. Kürzer als beim letzten Mal, denn statt – wie vorgesehen – heute sind wir schon gestern von der Insel zurückgekehrt. Der heutige Katamaran wurde wegen der gemeldeten Böen und der zu erwartenden stürmischen See abgesagt. War auch besser so, wie der Blick in die Webcams auf Helgoland zeigt.

Zu unserem wunderbaren Hotel mit dem schönen Namen Aparthotel Klassik Helgoland hatte ich ja das letzte Mal schon einiges geschrieben. Dem gibt es nichts hinzuzufügen, außer der Bestätigung, dass wir dort auch wieder bestens untergebracht waren und uns sehr wohl gefühlt haben. Dieses Mal litt ich auch nicht unter einer Gürtelrose und mein vor Kurzem beim Badminton verstauchter Fuß war auch wieder soweit genesen, dass ich ohne Mühe über die Insel kraxeln konnte. Was neu war: kaum noch Vögel da. Dort, wo im Vorjahr noch ohrenbetäubender Vogellärm (hier zu hören) herrschte, zischte nur noch der Wind um unsere erstaunten Ohren. Alles hatte dadurch auf dem fast vogellosen Oberland seine ganz eigene Stimmung. Bilder vom Mode- bzw. Meister-Fotografen gibt es leider nicht, er und seine Liebste waren dieses Mal leider nicht dabei.

Meine Kamera ist glücklicherweise bei meiner 2. Klassenfahrt nach Helgoland nicht zu Bruch gegangen (da ich darauf verzichtete, Robben im Sand zu imitieren). Deshalb kann ich euch diese Bilder zeigen, wie immer schön groß im Fotoabum auf Google+ zu betrachten (teilweise mit der Olympus XZ1, teilweise mit dem iPhone geschossen):

Fotoalbum Helgoland 2013

Was schreiben und zeigen die anderen Klassenfahrer?
(wird noch laufend ergänzt):

Neben Touristen kommen übrigens auch immer mehr Techniker auf die Insel. Wer sich für den Strukturwandel auf Helgoland interessiert, kann sich diesen aktuellen Film- und Textbeitrag der Deutschen Welle anschauen: Strukturwandel auf Helgoland.

Foto, Hamburg

Festivalbericht San Sebastián 2013

San Sebastián 2013 – Fotoalbum auf G+
San Sebastián 2013 – Fotoalbum auf G+

Das 61. Internationale Filmfestival (20.-28.9.2013) war gleichzeitig mein 19. Festival in Folge (bin ununterbrochen seit 1995 dort). Ich habe 49 Filme gesehen – und btw in der Mitte des Festivals schrecklich unter den Wahlergebnissen aus Deutschland gelitten. 10 der gesehenen Filme, die ich für besonders sehenswert halte, sollen hier – wie immer – kurz vorgestellt werden. Resümee vorneweg: Das Festival hat sich wieder einmal gelohnt. Mein Schwerpunkt liegt immer auf den spanischsprachigen Filmen, das entspricht auch dem Großteil der auf dem Festival gezeigten Filmen, von daher sollte der hohe Anteil des Cine aus España und aus Latinoamérica also hier nicht verwundern. Aber selbstverständlich schaue ich auch immer fast den kompletten Internationalen Wettbewerb und einige Filme aus den Nebenreihen (dieses Jahr waren die Reihen z.B.: Neue Regisseure, Perlen anderer Festivals, Animationsfilme, Abenteuer Kino, japanisches Kino, siehe «Sections and Films» auf der Website). Das Programm ist so voll gepackt, man kann gar nicht alles sehen, selbst wenn man es wollte. Ich schaue – wie langjährige LeserInnen dieses Blogs schon wissen – immer 5-6 Filme pro Tag, das ist für die Dauer von 9 Tagen das Maximum an Aufnehmbarem und außerdem recht anstrengend. So viel zu den Zahlen.

Ich fange an mit dem verdienten Gewinner, ausgezeichnet mit der Concha de Oro, der goldenen Muschel, als bester Film (Filmbeschreibungen aus dem Festival jeweils in den Titeln auf spanisch und englisch verlinkt):

1. Pelo maloBad Hair

von Mariana Rondón aus Venezuela.

In diesem wunderbaren Sozialdrama geht es um einen kleinen Jungen (9) und seinen ganz besonderen Blick auf die Realität. Und um die Angst seiner alleinerziehenden Mutter, das Junge könne „kein richtiger Mann“ werden – oder am Ende sogar schwul sein. Denn, wenn er bei der Großmutter ist, singt und tanzt er, zieht einen von der Oma geschneiderten Künstler-Anzug (wie den in untigem Video des Vorbildes zu sehenden) an und gelt sich das Haar. Das „schlechte“, da krause, Haar (pelo malo – so der Filmtitel) missfällt ihm am meisten. Er möchte glattes Haar haben. Dafür schmiert er sich sogar Mayonnaise rein. Und das Lied, dessen Text er nach Einweisung durch die Oma lernt, ist ein Ende der sechziger Jahre in Venezuela sehr polulärer Song von Henry Stephen, dem ersten Rock’n-Roller des Landes (Vorsicht: Ohrwurm-Charakter):

Foto, Kino, Spanisch

Zurück aus dem Baskenland

Donostia: Ruderer

Nur damit ihr nicht denkt, ich sei noch in Spanien: Bin gestern Abend gut, und wie geplant, aus San Sebastián zurückgekommen. Einen Tag zuvor hab ich dort noch obiges Foto aufgenommen. Filmbericht folgt, hab viel Gutes gesehen, der Blogartikel dazu dauert aber noch.

Es geht hier gerade ein bisschen drunter und drüber. Erstmal stehen morgen und übermorgen – wie hier berichtet – die Open-Access-Tage in der Stabi im Fokus. Wer sich für das Thema OA interessiert: es wird auch einige Live-Streams und Aufzeichnungen geben. Infos dazu, wann was gestreamt wird, gibt’s auf der Website open-access.net/… oder via Twitter: @OATage.

Foto, Kino, Literatur, Spanisch

Carlos in Hamburg: Loop Rider & Carl Morris Smith

Nach vier Jahren ist mein lieber Freund Carlos gestern endlich mal wieder in Hamburg aufgetreten. Und zwar mit seinem neuen Projekt «Loop Rider» im Molotow:

Es ist beeindruckend, wie Carlos es schafft, die doch recht komplizierten Abläufe auf einer kleinen Bühne geschickt zu koordinieren, ohne angestrengt zu wirken. Dabei muss er beim Singen und Abspielen seiner Loops höchst konzentriert vorgehen, denn die technischen Abläufe sind wie gesagt nicht ganz ohne (im Video erklärt er genau, was er da tut).

Ich habe gestern zwei Fotos aufgenommen, die sehr schön die Stimmung im Molotow auf der Reeperbahn einfangen: einmal beim Soundcheck am Nachmittag:

Loop Rider im Molotow (Probe)

Und dann am Abend beim Konzert:

Loop Rider im Molotow

Carlos und Joachim waren dann heute auch meine Übernachtungsgäste. Und mir wurde die Ehre eines Geschenkes zu teil, das ich hier gerne zeigen möchte: ein wunderschöner Siebdruck von Carlos (der kriegt natürlich einen besonderen Platz in meiner Wohnung) – «Stay tuned…» :

Stay tuned…

Carlos – offiziell: Carl Morris Smith – ist nicht nur ein Musik-Künstler sondern auch ein Siebdruck-Artist. Seine nächste Ausstellung wird in Berlin vom 11. Oktober bis zum 30. November in der dat galerie gezeigt: «The Living Lexicon».

Danke, Carlos, danke Joachim, dass ihr wieder mal hier wart. Beim nächsten Mal spielen wir auch wieder eine Partie Crossboule. 😉

Foto, Hamburg, Musik, Video
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