Lichtarbeit mit leuchtenden Lampen

LAPP - geschwungenes Licht als Fotokunst

Picasso hat ja schon gerne mit Licht „gemalt“, seine lichtbewegten Bilder aus dem Jahr 1949 sind zum Beispiel in der Life-Galerie Picasso: Drawing With Light zu bewundern. Wenn wir sechzig Jahre später zu diesen wild geschwungenen Leuchtkunstwerken noch Farben geben und den Kontrast von Licht und Raum auf unsere Augen wirken lassen, haben wir es mit den atemberaubenden Kompositionen der beiden Bremer Lichtkunstfotografen JanLeonardo Wöllert und Jörg Miedza zu tun. Die beiden nennen ihre Lichtarbeit LAPP. Doch was ist LAPP?

Übersetzt heißt Light Art Performance Photography (Abkürzung: LAPP) so viel wie Lichtkunst- Aufführungsfotografie. Diese Technik entwickelte sich aus dem Malen mit Licht. Ins Deutsche übersetzt heißt Performance so viel wie Aufführung und Darstellung. Ähnlich wie bei einem Tanz müssen die Schritte und Bewegungen für ein LAPP Foto genau geplant und umgesetzt werden.

LAPP - weiteres Beispiel von bewegtem Licht im Raum

Also nix Photoshop. Sondern Lampenschwingen, und zwar Outdoor. Klicken und staunen. Und bei Interesse weiter informieren. Flickr-Freunde werden hier fündig.

[via ALT1040]

Foto

Piratenpartei wird sichtbarer

Piratenpartei-Plakat in der Edmund-Sievers-Allee Gestern habe ich auf dem Weg zur Arbeit sowohl in Wandsbek als auch in unmittelbarer Stabi-Nähe die ersten Piratenpartei-Plakate in Hamburg gesehen. Entweder sind die Plakatierer kleinwüchsig, oder nur nach unten schauende Wähler sollen angesprochen werden. Denn die Plakate befinden sich doch alle einigermaßen in Bodennähe. 😉
Aber das Motiv gefällt mir gut und ich hoffe, es spricht viele an und sie beginnen sich näher über die Piratenpartei zu informieren.

Piratenpartei-Plakat in der Wandsbeker MarktstraßePiratenpartei-Plakat in der Edmund-Sievers-Allee

Derweil nimmt erfreulicherweise der Rückenwind zur Bundestagswahl zu, die Piratenpartei wächst zur Zeit etwa 100 Mitglieder pro Tag (!) und ist bereits bei 7.200 Mitgliedern anbelangt. Ich bin am 9.6.2009 Mitglied der Piratenpartei geworden.

Ahoi:


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Hamburg, Politik

Such den Song mit Midomi

Midomi - Song mit eigener Stimme suchen

Bin ziemlich baff und hätte nicht gedacht, dass es so einen Dienst gibt: Man singt in sein Mikro und Midomi sagt einem, was das für ein Lied sein könnte. So was wie Shazam auf’m iPhone, aber eben als Musikerkennung für den eigenen Gesang. Vorbei also die Zeiten, wo man eine Melodie im Kopf hat und nicht drauf kommt, wie das Lied heißt, geschweige denn, von wem es ist.

Hab’s gerade ausprobiert, indem ich einfach nur den Anfang von «There must be an Angel» von Eurythmics geträllert habe: 12 Sekunden sang ich nur «lala la la lala la la…» Und folgende korrekte Lösung wurde mir präsentiert (siehe Screenshot oben).

Bei Mashable bin ich nach dem Tweet von Roland Kopp-Wichmann auf den Artikel «HOW TO: Find the Name of That Song» gestoßen, wo noch weitere Hilfen in Sachen «Such den Song» gezeigt werden (u.a. das schon angesprochene Shazam, das zu meinen Lieblingsprogrammen auf dem iPhone gehört).

Probiert doch mal Midomi aus. Wer ’ne Webcam hat, braucht nur den Mikro-Zugriff zuzulassen und kann sofort losträllern. Es wird nichts gespeichert oder veröffentlicht, sondern es werden einem lediglich passende Songs vorgeschlagen). Freue mich auch über Erfolgsmeldungen in den Kommentaren: Welche Songs habt Ihr Midomi eingesungen und was wurde erkannt?

Internet, Musik

José González: Cycling Trivialities & Teardrop

Es ist ein Glücksfall ohnegleichen, wenn man in seiner Twitter-Timeline Musikempfehlungen erhält, die sofort bei einem einschlagen. Ist mir heute Morgen so gegangen mit dem folgenreichen Tweet meines lieben Followers @gerdbrunzema:

musikalische Tweet-Empfehlung von Gerd Brunzema

Wollte den Link zuerst nicht anklicken, als ich sah, dass er auf eine Myspace-Seite führte, weil ich Myspace-Seiten eigentlich nicht mag. Doch gleichzeitig war ich neugierig (ein Schwede mit spanischem Namen?) und hörte in die ersten Takte des Liedes «Cycling Trivialities» rein:


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Da war es auch um mich schon geschehen. Wunderbare Musik, bei der ich mich nur frage, wieso konnte die bisher unbemerkt an mir vorüber ziehen?

José González (Website) ist übrigens wirklich Schwede, er wuchs als Sohn argentinischer Einwanderer in Göteborg auf und lebt auch noch heute da. Mehr über ihn in der Wikipedia oder auf laut.de. Sein zuletzt veröffentlichtes Album In Our Nature (von 2007) hab ich mir sofort gekauft (gibt’s bei itunes für 8,99 €). Seither schon mindestens zehn mal Cycling Trivialities gehört… Und die gnadenlos gute Cover-Version von Teardrop (Original von Massiv Attack), mit der ich diesen Artikel beenden möchte:


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Bluesky, Musik, Video

es singt eine frau & ein man das lied ist schon älter

Es fing alles ganz harmlos an. Da hat eine/r in Google eingetippt:

es singt eine frau und ein man das lied ist schon älter

Isa, in deren wunderbarem Blog der Rat und Tat Lied suchende Google-Gast aufgeschlagen war, schritt unversehens zur Tat und forderte zur Mithilfe auf, welches Lied wohl gemeint sein könnte. Im Nu verwandelte sich das Blog in eine lustige Videobude mit lauter wohl gemeinten und gut gewählten Beispielen. Doch seht selbst bei Isa: Bitte um Mithilfe.

Habt Ihr noch Ideen, was gesucht worden sein könnte? Helft mit. Nicht hier, sondern dort!

Musik, Video

100 Jahre Spezialeffekte

Gerade in dieser Woche haben wir uns während der Frühstückspause in der Bibliothek darüber unterhalten, wie toll es doch war, sich in alten Filmen oder Star-Trek-Episoden von den visuellen Tricks – trotz deren offensichtlicher Erkennbarkeit – in die Irre führen zu lassen. Während die heutigen, ob des technischen Fortschritts viel realistischeren Täuschungen, oft nicht die gleiche Wirkung auf uns entfalten. Sehr schön deutlich wird das meiner Meinung nach beim Betrachten dieser 5-minütigen Zusammenstellung von YouTube-Nutzer bengraphics, der diese für den Unterricht vorbereitet hat: «Visual Effects: 100 Years of Inspiration» zeigt auszugsweise, wie im Lauf der Kinogeschichte in Filmen mit visuellen Tricks gearbeitet wurde:


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Kino, Video

Frau Frauenfuss malt ihre Follower

12 x 12 macht 144. Das Dutzend zum Quadrat. Ich bin die Zeichnung Nr. 144 in Michaela von Aichbergers wunderbarer Serie «#immf – Ich male meine Follower». Hocherfreut durfte ich das durch diesen netten Tweet von @Frauenfuss (so heißt Michaela von Aichberger auf Twitter) zur Kenntnis nehmen.

Moleskine-Zeichnung textundblog von Frau @Frauenfuss

#immf 144 ist für den bekennenden St. Pauli-Fan, Spanischübersetzer UND Webdesigner (was für ne Mischung!?) @textundblog

In Köln & Nürnberg [Update: und Hamburg !! & München] werden die wunderbaren Zeichnungen von Frau Frauenfuss demnächst ausgestellt:

Köln: Kölner Kulturbunker
Ab dem 12. Dezember 2009 – 02. Januar 2010:
Berliner Straße 20
51063 Köln

Nürnberg: Galerie „Armer Teufel“
7.November 2009 – 10. Dezember 2009:
Bauerngasse 14
90443 Nürnberg

Hamburg: irene’s interiors & meyola
26. Februar: Vernissage mit Lesungen und Poetry-Slam
Ab 19 Uhr: Eröffnung, Begrüßung, Sekt- und Häppchengreiferei
Ab 20 Uhr: Lesungen mit den Twitter-Poeten @ViRob, @elbpoet, @quengelexemplar, @Vergraemer

Ausstellungstage irene’s interiors & meyola:
26. Februar 2010 – 13. März 2010
Lehmweg 6
20251 Hamburg

München: Niederlassung
16. Januar: Vernissage mit Lesungen

Ausstellungstage Niederlassung:
16. Januar – 6. Februar
Buttermelcherstr. 6
80469 München

Es gibt auch einen schönen Artikel über Michaela von Aichberger auf Brigitte.de: Twitter: Kleine Kunst zum Gezwitscher. Im Überblick sind alle bisher gezeichneten Follower auf Twitpic zu sehen. Unbedingt auch das Making Of „Ich male meine Follower“ anschauen:

Making Of: Ich male meine Follower

Ich danke Michaela für die geniale Idee und die unermüdliche kreative Energie, mit der sie diese umsetzt. Und natürlich danke ich ganz speziell für das heutige wunderbare Exemplar Nr. 144, dem Dutzend im Quadrat, das sie mir gewidmet hat. Bin äußerst gerührt und fühle mich zugleich sehr geehrt.

Bluesky, Internet

Web 2.0 als Chance für Virtuelle Fachbibliotheken

Vascoda ist ein Verbund der Virtuellen Fachbibliotheken in Deutschland. Gemeinsam mit Vascoda habe ich für die Stabi Hamburg in dieser Woche einen Workshop in den Räumen der ZBW Hamburg mit organisiert und – was den Web-2.0-Block anbelangt – gehalten. In dem von mir verantworteten vierstündigen Block ging es darum zu zeigen, wie Fachportale noch näher an die Nutzer rücken können, indem sie Web-2.0-Module in ihr Angebot integrieren. Dies sind die Folien, anhand deren ich das für den Fall von cibera gezeigt habe und anhand deren wir gemeinsam mit etwas mehr als 30 Teilnehmern aus ganz Deutschland über das Thema Web 2.0 in den ViFas diskutiert haben:

Mehr dazu, inklusive einer kurzen Zusammenfassung der Diskussion, im vascoda-Blog.

Informationskompetenz, Internet, Literatur
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