Großes Küchenkino des Dänischen Kochs bzw. des Swedish Chef (da er im Original ein schwedischer Koch ist). Deshalb muss es auch Popcorn (dänisch / schwedisch) und nicht Pöpcørn heißen. Aber egal, ist sowieso total durchgedreht die Shrimps-Version des nordischen Küchenchefs.
Seit dem Betrug an Mexiko (als der tatsachenressistente Schiri Rosetti und sein ebenso unfähiger Assistent das Abseits-Tor der Gauchos gab, das sie nie hätten geben dürfen, und wodurch sie Mexiko aus ihrem bis dahin traumhaften Spiel brachten und um ihren möglichen Sieg betrogen) schaue ich keine WM mehr.
Heute mache ich aber eine Ausnahme und sehe mir im Steininger die Partie Argentinien – Deutschland mit ein paar lieben Leuten an. Wer sich vorher (oder auch nachher) noch was Gutes dazu anhören möchte, dem empfehle ich den – wie immer – guten Podcast von HR2 – Der Tag:
Wenn die Deutschen dieser Tage über Argentinien reden, und es ist anzunehmen, dass vermutlich jeder Deutsche im Grunde seines Herzens ein Fußballer ist, dann klingt das wie Bastian Schweinsteiger, der ganz Argentinien mit seinen Anwürfen provozierte und sich dann, wie ein Unschuldslamm über Provokationen seitens der Argentinier beschwerte. Woher die aufgeheizte Atmosphäre? Liegt es nur am Fußball? Oder an einem ganz anderen Faktor: Sehen wir in der großen Nation auf dem südamerikanischen Kontinent nicht eine Art Spiegelbild unserer selbst? Heute Abend in DER TAG, einen Tag vor dem morgigen Spiel – eine doppelte Liebeserklärung:
Don’t cry for me, Argentina, zu deutsch: Weine nicht um mich, Deutschland.
Hab ich letztes Jahr in San Sebastián gesehen. Klasse Film. Rein gehen. In der ZEIT schwärmt Thomas Groß vom sensationellen Dokumentarfilm, der die Doors als Kritiker der amerikanischen Vernunft zeigt und hat vollkommen recht, wenn er schreibt:
Erstaunlich an den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist nicht nur die Unverwüstlichkeit, mit der sie sich als Goldenes Zeitalter des Pop behaupten. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, wie gut sie dokumentiert sind. Immer, wenn man glaubt, die letzten Schätze seien gehoben, taucht von irgendeinem Dachboden neues Material auf.
GlastoTag ist ein interessantes Foto-Tagging-Projekt: Eine Aufnahme (genau genommen 36 Aufnahmen, verbunden zu einem Mega-Foto) mit 70.000 Leuten drauf, die aufgefordert werden, sich in das Bild rein zu zoomen, sich selbst zu finden und zu taggen (also sich selbst auf dem Bild mit ihrem Facebook-Account zu verlinken). Es soll ein Rekord aufgestellt werden: das am meisten getaggte Bild zu schaffen. Die Aufnahmen wurden mit zwei 50 Megapixel-Kamera Hasselblad H4D-50 auf dem englischen Musikfestival Glastonbury gemacht.
So weit, so interessant.
Bedenklich ist natürlich, dass das Ganze nicht aus Altruismus, Begeisterung fürs Festival oder Liebe zum Taggen initiiert wurde, sondern dass sich dahinter eine virale Marketing-Kampagne des Mobilfunkanbieters Orange verbirgt. Trotzdem: clever gemacht. 2.700 haben ihre Gesichter erkannt und sich bereits getaggt. Und das werden garantiert noch mehr…
Über den aus USA stammenden Ex-FC St. Pauli-Spieler Ian Paul JoyHier im Videobericht zu sehen bei seinem Tor zum 1:0 gegen Augsburg im April 2008. war vor einem Jahr in der Presse zu lesen:
Die Geschichte des Ian Paul Joy ist keine alltägliche.
Wer die Geschichte des Ian Paul Joy und was ihm der Kiez-Club immer noch bedeutet, lieber aus der Feder des Betroffenen selbst erfahren möchte, kann das in seinem heute bei Jeky veröffentlichten Gast-Artikel tun. Mir hat das Lesen seines sehr persönlichen Textes eine Gänsehaut verursacht. Zum Beispiel sehr bewegend, was er über Stani schreibt:
HOLGER STANISLAWSKI
Everybody knew Stani around the team and loved having him around even when Bergmann was trainer, but when he took over the team as head coach, he changed everything. Stani was the most professional coach and such an amazing man. He had an aura about him that whenever he walked in the room, everybody sat up and took notice of what he was saying or doing. Every player had respect for him.
Stani helped me out personally in so many ways. On the field he made me better and off the field he helped me become a better man.
Auf Jekys Fußball-Blog Santa Pauli könnt Ihr alles (falls gewünscht, auch in deutscher Übersetzung) lesen: «Das Herz bleibt beim FC Sankt Pauli».
Ich beglückwünsche gleichzeitig auch Jeky zu diesem großartigen Gastartikel. Dem Autor kann bei Interesse auf Twitter gefolgt werden: @JOYPAULIAN.
Die New Yorker Journalisten Adam Chadwick, Vincent Valk, Susan Older, Bill Loerch, Sam Weisberg und Max Lakin (Kurz-Bios siehe Who we are) drehen einen Dokumentarfilm über das Ende der Zeitung.
Fit to Print is a documentary film about the decline of the traditional newspaper business. We’re capturing both the social impacts of the decline and the impacts on individual journalists.
Alle Infos zu «Fit to print» auf diesen Kanälen: Website | Blog | Twitter.
Lara wird heute in einer Woche beim GSC mit ihrem Song «Bailando en la Lluvia» für Spanien antreten. Sie hat ja, wie Ihr wisst, den Spanischen Vorentscheid in der Vorwoche mit riesigem Abstand gewonnen. Ehe es soweit ist, dass Laras die spanischen Farben beim GSC vertritt, möchte ich Euch noch zwei Videos vorstellen, die zeigen, dass wir es hier nicht mit einer jungen Frau zu tun haben, die gerade mal einen netten Song aufgenommen hat und das war’s dann auch schon.
Erstens hat sie großes Talent und eine hervorragende Stimme, wie man in obiger Akustik-Version von «Bailando en la Lluvia» hören kann. Und zweitens geht sie ihre Karriere als Musikerin sehr gewissenhaft an. Als Tochter des in Spanien sehr bekannten Produzenten Pablo Pinilla hat sie es natürlich nicht leicht, weil sie gegen das Vorurteil ankämpfen muss, nur mit Papas Gnaden bekannt geworden zu sein. Das, und die Tatsache, dass sie ihre Songs selbst komponiert und textet und dass sie sich als Rock– und nicht als Pop-Interpretin sieht, berichtet sie im Interview mit Periodista Digital:
Also, am 3. Juli betritt Lara die Bühne des GSC (18 der 39 Länder wurden bei Konna schon vorgestellt). Dann heißt es Daumen drücken und beim anschließenden Voting für die Princesa del Rock stimmen.
Laras 2. Album Duendes, Hadas y Rock&Roll (amazon) verkauft sich in Spanien übrigens sehr gut. In dieser Woche ist es von Platz 96 auf 44 der spanischen Album-Charts geklettert. Weitere Infos zu Lara (samt Verlinkung all ihrer Social Media Profile) findet Ihr unter laraweb.es.