Pixelmacher auf ZDFkultur zeigen Schattenspiele

Wie sehr der neue Sender ZDFkultur die deutschsprachige TV-Landschaft in kürzester Zeit bereichert hat, konnten bereits alle nachvollziehen, die sich das Programm aufgrund eigener Entdeckungsreisen oder auf meine EmpfehlungZum Sendestart von ZDFkultur Anfang Mai 2011 schrieb ich: Bereicherung der TV-Landschaft – ZDF Kultur: Web & TV wächst zusammen hin angeschaut haben.

Pixelmacher

Dieses Mal möchte ich eine Sendung empfehlen, die man entweder heute Abend von 21:30 – 22 Uhr auf ZDFkultur an den alten Empfangsgeräten sehen kann, oder auch schon jetzt, bzw. wann immer man möchte, online in der ZDF-Mediathek. Die Sendung heißt Pixelmacher. Dort stellt Moderator Lukas Koch Interessantes zum Thema Schattenspiele vor:

Gleich mehrere aktuelle Titel bedienen sich einer Optik, die an Scherenschnitte erinnert. Und – gefühlt – jedes zweite Game trägt das Wort Schatten im Namen. Dabei sind Schatten eine echte Herausforderung für Entwickler. Manche lassen sich sogar vorgefertigte Lichtengines lizenzieren, die ihnen die aufwändige Arbeit abnehmen. Wir bringen Licht ins Dunkel und beleuchten den Trend. Come to the dark side, Luke! „Pixelmacher“ begibt sich auf die Schattenseite der Spielewelt.

ZDF-Mediathek: Standbild

Vor allem die gleich zu Beginn der Sendung zu sehende Besprechung und die dort umgesetzte Spieltechnik des Wii-Spieles «Der Schattenläufer» (Review & Trailer) hat mich beeindruckt. Aber auch die weiteren Schattenspiele und die durchaus originelle kulturgeschichtliche Einordnung des Themas sind sehenswert.

Alle Folgen von Pixelmacher gibt es zum – ich liebe diese Formulierung – zeitsouveränen Nachsehen im Podcast. Auch wenn ihr für das Thema Computerspiele sonst nichts übrig habt, springt über euren Schatten (hehe) und schaut da wenigstens mal rein. Es lohnt sich.

Software, TV, Video

Alle Achtung: Frau Apfelmuses Art & Arbeit im Web

Ich muss Jürgen dankbar sein. Für ein Video aus dem Monat März, das ich offenbar übersehen und erst heute dank ihm gefunden habe. Jürgen hat in seinem Blog Happy Buddha (immer einen tiefer gehenden Blick wert!) heute Aperture vorgestellt. Das kannte ich zwar schon, und mich selbst interessiert der Einbau dieser Erweiterung nicht, aber, da ich ein neugieriger Mensch bin, habe ich Apture in seinem Blog vorhin wieder mal ausprobiert. Was macht Apture? Man kann ein Wort im Text markieren, und dann mit der rechten Maustaste im Kontextmenü Abfragen nach diesem Wort in der Wikipedia, auf YouTube etc. starten. So habe ich einfach mal in seinem Blogartikel ChiliConCharme markiert und bin auf dieses wunderbare Video von Frau ApfelMuse aka Andrea Juchem gestoßen, deren Art und Arbeit im Web ich sehr bewundere. Wer ihr auf Twitter folgt, weiß wie wunderbar sie das macht Privates (@ApfelMuse) und Job (@JuchemFood) auf Twitter (mit-) zu teilen.

Doch seht selbst Frau Apfelmuse im Interview bei Frau ChiliConCharme:


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Bluesky, Video

Aktivisten, Brückentechnologien & untergehende Industrien


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Heute Abend um 21:15 Uhr im ZDF-Infokanal, oder auch schon jetzt im Netz: die neueste Ausgabe des Elektrischen Reporters: von Aktivisten, Brückentechnologien und untergehenden Industrien: DIGIsellschaft.

Man kann in der von Mario Sixtus erstellten Reportage lernen, warum traditionelle Spendensammler vom Aussterben bedroht sind, wie die Musikwirtschaft von übermorgen aussehen könnte und was Twitkrit-Kollege @mspro in 140Sekunden zu seinem Tweet „Datenschutz ist eine Brückentechnologie.“ sagt (hier sein Tweet, da seine Drumrumerklärung).

Internet, TV, Video

Toletum hat jetzt auch ein Blog

Ab und an – in der Vergangenheit aus Zeitmangel leider immer seltener –, arbeite ich ja auch als Webdesigner. Als ich im Februar ein wissenschaftliches Webprojekt zu Ende gearbeitet hatte, das auf Wunsch meiner Kundin (Dr. Sabine Panzram, Historikerin an der Uni Hamburg) aus statischen Webseiten bestand, war noch nicht abzusehen, wie dynamisch sich das Ganze innerhalb kürzester Zeit entwickeln sollte.

Gedacht war Toletum (Vorstellung hier im Blog) zunächst nur als Infoseite über einen einmal im Jahr abzuhaltenden Workshop des Netzwerkes samt Vorstellung der Teilnehmer. Im Lauf der Zeit wurde klar, ein Blog muss her, um die regelmäßig hinzukommenden Nachrichten in einer ordentlichen und zeitgemäßen Form zu präsentieren. Seit heute hat Toletum, das Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike, auch ein Blog. Und so schaut es aus, das Toletum-Blog:

Seit heute online: das Toletum-Blog

Unfassbar, was man alle bedenken muss, wenn man zwei Layouts (das der statischen Webseiten) und das des Blog-Themes (Twenty Ten), in eines verschmelzen will. Nach dem Drehen an etlichen Schrauben in den beiden Stylesheets ist es aber gelungen, das Blog so aussehen zu lassen wie den Rest der Webpräsenz.

Wen das Thema Antike auf der Iberischen Halbinsel interessiert, den kann ich nur ermuntern, sich die Website und vor allem das Blog einmal anzuschauen und ggfs den RSS-Feed zu abonnieren. Dort informiert Dr. Sabine Panzram fortlaufend (in der Regel einmal die Woche) mit stets sehr aktuellen Tipps über Ausgrabungen und Veranstaltungen zum Thema. Im Bereich Recherche sind zudem gute Quellen rund um die Toletum-relevanten Themen aufgeführt: Epigraphische Datenbanken, Adressen für die einschlägige Literaturrecherche und – gerade für Nachwuchswissenschaftler von Bedeutung – eine gute Übersicht zur Graduierten- bzw. Promotionsförderung deutscher Stiftungen. Toletum hat auch einen Facebook-Account. Da sage noch einer, die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Antike sei nicht in der Neuzeit angekommen. 😉

Software, Spanisch, Webdesign

Alles ist ein Remix

Es ist keine allzu neue Kulturtheorie, dass alle erschaffene Kunst ein Remix aus der bereits bestehenden ist. Trotzdem sind diese Dokumentationen, die noch fortgesetzt werden, wichtige Veranschaulichungen, dass dem so ist. Noch im Juni soll Teil 3 kommen, im späteren Sommer Teil 4. Alle Infos gibt’s im Blog des Projektes. Über die Remix-Kultur kann man sehr viel lernen, wenn man sich die Doku-Serie «Everything is a Remix» von Kirby Ferguson (Teil 1 & 2) und Robert Grigsby Wilson (Teil 2a) anschaut.

1. Teil:

Everything is a Remix Part 1 from Kirby Ferguson on Vimeo.

2. Teil:

Everything is a Remix Part 2 from Kirby Ferguson on Vimeo.

Als Bonus Teil 2a:

Everything Is A Remix: KILL BILL from robgwilson.com on Vimeo.

[via ALT1040]

Video

Späte Liebe: The Swell Season – Strict Joy

Vor ein paar Jahren habe ich diesen wunderbaren irischen Low-Budget-Film mit dem kurzen Titel «Once» gesehen: Ein irischer Straßenmusiker (gespielt von Glen Hansard) trifft auf eine tschechische Blumenverkäuferin (Markéta Irglová). Die Musik im Film ist so grandios wie die Geschichte:


Direktlink YouTube

Den Film hatte ich leider danach vergessen. Also scheinbar jedenfalls. Gestern Abend hat mich eine Mitspielerin beim Badminton auf «Once» angesprochen (warum, dazu später mehr). Doch da konnte ich mich zunächst nicht an ihn erinnern. Neugierig geworden, habe ich heute danach recherchiert und wusste bei den ersten Bildern und beim ersten Takt der Musik aus dem Trailer, dass ich den Film damals gesehen hatte. Die beiden Protagonisten haben – vom Erfolg des Filmes angespornt (u.a. Oscar für den Titlelsong «Falling Slowly») – unter dem Namen The Swell Season weiter Musik gemacht. Ausführliche Infos dazu gibt’s in der laut.de-Biographie.

In der Nacht zuvor hatte ich durch einen Tipp von Franziska (das ist die o.g. Badminton-Mitspielerin) auf Facebook das großartige Lied «The Rain» von «The Swell Season» entdeckt und war sofort begeistert. Deshalb sprach sie mich auch gestern Abend auf die Geschichte an und fragte, ob ich nicht den Film kenne. Mittlerweile habe ich mir das Album Strict Joy (2009) gekauft und bin höchst begeistert. Wie «The Swell Season» die ganze Zeit an mir vorüber gehen konnte, weiß ich auch nicht.

Aus dem Album, das mir insgesamt ausgesprochen gut gefällt, soll hier zum Abschluss des Artikels der Song «I Have Loved You Wrong» ertönen, den es auch in einer Live-Fassung zu bestaunen gibt:


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Bessere Audio-Qualität bei Grooveshark: I Have Loved You Wrong

Kino, Musik, Video
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