Sommerlicht im Oktober – Wundersames Wandsbek
Die Wandse im schattigen Sommerlicht…

Ein Himmel so blau wie im Hochsommer…

Kann kaum glauben, dass ich diese Aufnahmen heute gemacht habe. Im Oktober.
Die Wandse im schattigen Sommerlicht…

Ein Himmel so blau wie im Hochsommer…

Kann kaum glauben, dass ich diese Aufnahmen heute gemacht habe. Im Oktober.
Ich bin wegen meines pickepackevollen Arbeitsprogrammes zwischen meiner Spanien- und Mexikoreise immer noch nicht dazu gekommen, meinen Festivalbericht zu San Sebastián zu schreiben. Der kommt aber am Wochenende, versprochen. Vorab möchte ich aber schon mal auf einen guten Film hinweisen, bei dessen Vorführung ich obiges Foto gemacht habe und der in ein paar Tagen gleich zwei Mal in Hamburg gezeigt wird. Links auf dem Foto seht ihr den spanischen Präsentator aus dem Kursaal 2, dem zweitgrößten Festivalkino aus San Sebastián, rechts mit dem Mikro den argentinischen Regisseur Pablo Giorgelli. Er wurde mit seinem argentinischen Roadmovie Las Acacias (Die Akazien) in San Sebastián als bester lateinamerikanischer Film ausgezeichnet. In der fotografierten Szene berichtete er, wie es war, die Dreharbeiten zu organisieren, die sich komplett um ein 5 Monate (!) junges Baby drehten, das im Film mit einer unglaublichen, geradezu oscarreifen Darstellungsleistung aufwartet. Und das Beste für die Leser in und um Hamburg: man kann diesen Film (mit Untertiteln) auf dem Filmfest in Hamburg sehen. Kommenden Sonntag-Abend um 21:45 im Abaton, oder kommenden Mittwoch um 21:00 im Passage-Kino.
Der Trailer, in dem die heimliche Hauptdarstellerin des Films mit ihrer einzigartigen Mimik zu bewundern ist, und alle Infos zu den weiteren 12 spanischen- und lateinamerikanischen Filmen auf dem Filmfest Hamburg (30.9.-8.10.2011) im ciberaBlog.
Und wenn ich schon beim Verweis auf meine Arbeit bin: alle Hamburger, die die Stabi mal gerne hinter den Kulissen kennen lernen möchten und die sich für die Hamburg-Sammlungen der Bibliothek oder für das gerade bei uns entstehende Portal HamburgWissen Digital (Internetressourcen zu Hamburgs Geschichte und Landeskunde) interessieren, sollten am Samstag, den 29. Oktober, in der Nacht des Wissens bei uns rein schauen, da wird neben einer Kinderführung durch den Bücherturm unter dem Motto «Fischzüge durch die digitalen Hamburg-Sammlungen der Stabi» Einiges geboten: Stabi präsentiert “Hamburg im Netz”.
Wieder Mal ein trauriges Beispiel, dass auch im 21. Jahrhundert Verlage das Internet immer noch nicht verstanden haben und das Urheberrecht gegen das Gemeinwohl einsetzen wollen: Der Verlag Grupo Planeta (Info Wikipedia), in dem das Wörterbuch der Real Academia Española (RAE, Info hier im Blog) herausgegeben wird, verbietet Ricardo Soca — dem Autor des uruguayischen Blogs elcastellano.org — das Wörterbuch zu verlinken bzw. von seinem Blog aus abfragbar zu machen. Siehe dazu den Artikel auf elcastellano.org: La RAE nos obliga a retirar servicios del portal.
Das muss man sich mal vorstellen: Anstatt froh zu sein, dass auf diesem Weg der Wert des Angebotes der RAE geschätzt und weiter verbreitet wird – was letztlich auch dem ökonomischen Erfolg des Verlages dienen kann –, fordern sie Soca in restriktiver und an Arroganz nicht mehr zu überbietender Ignoranz auf, binnen 78 Stunden alle Links zu entfernen.
ALT 1040 hat alle Informationen und Links zu dem Vorfall. Wer des Spanischen mächtig ist, lese bitte hier und betrachte auch das gute Video der Initiative Derechos Digitales (dt: Digitale Rechte): Enlazar es bueno (dt: Verlinken ist gut): La Real Academia Española no sabe que enlazar es bueno (dt: Die RAE weiß nicht, dass verlinken gut ist).
Die Kollegen von ALT 1040 haben aber recht, dass sich das lesenswerte Blog elcastellano.org immerhin durch diesen ansonsten bedauerlichen Vorfall über jede Menge neue interessierte Leser freuen darf. 😉 RAE mag für die Sprachregeln zuständig und beinahe unerlässlich sein. Die Regeln des Netzes haben sie, bzw. ihr sie publizierender Verlag Grupo Planeta, weder verstanden noch zu bestimmen.
Natürlich habe ich mich als Mitglied der Piratenpartei wahnsinnig gefreut, als ich vergangene Woche in San Sebastián von dem großen Wahlerfolg der Piraten in Berlin erfahren habe. Die Basken haben sich übrigens in Gesprächen auch sehr interessiert an diesem Ergebnis gezeigt. Doch nun hat sogar CNN über das Thema Liquid Feedback und über den großen Erfolg der Piraten berichtet.
[via @BlackBuccaneer]
Sagte ich schon, dass ich die Musik von Tim Neuhaus mag? Ja, ich glaube, das sagte ich schon: Zum Beispiel den wunderbaren Song As Life Found You. Der gute Tim geht demnächst mit dem australischen Indie-Pop-Duo An Horse auf Tour, wie ich auf motor.de erfahren habe. Deren Song Dressed Sharply gefällt mir. Das Video dazu wurde aufgenommen in New York, von einem Menschen mit dem wohlklingenden Namen Alan Del Rio Ortiz:
Bin heute Abend wieder gut in Hamburg gelandet. Habe in San Sebastián 48 Filme in 9 Tagen gesehen. Bericht folgt noch. Erstes Resümee: auch beim 17. Mal war Donostia eine Reise wert. Mein Fotoalbum habe ich nach und nach auf Google Plus aktualisiert.
Morgen früh geht’s erst mal wieder auf die Arbeit in die Bibliothek.
(Klick aufs Bild führt zum Album; Foto in gross)
Es gibt ein neues Fotoalbum mit Fotos der vergangenen Tage aus San Sebstián. Falls mir das Hochladen vor dem Start des nächsten Filmes gelingt, verlinke ich das Google-Plus-Album hier. Wenn nicht, trage ich den Link nach (Upddate: geschafft). Ansonsten geht es mir bestens. Trotz 5-6 Filmen pro Tag, aber deshalb sind wir ja hier. Donostia erweist sich wieder einmal als grossartige Festivalstadt. Gestern bin ich Catherine Deneuve fast in die Arme gelaufen. Zu den Flmen wie immer nach dem Festival mehr.
Heute Mittag nach Flug von Hamburg über Brüssel in Bilbao angekommen, weiter mit dem Bus nach San Sebastián, wo ich um14 Uhr schon mit Freunden beim Essen in der Altstadt saß. Am Strand den Plan für den ersten Festivaltag gemacht. Morgen früh geht’s los mit dem Festival. Ich freue mich auf San Sebastián, die Siebzehnte. Ununterbrochen halte ich dem Festival seit 1995 die Treue. Dass dem so ist, wird niemand wundern, der diese großartige Stadt und das renommierte Festival kennt. …