Neue Wohnung neu gestrichen – Umzugsarbeiten gut im Plan

So ein Umzug kann auch ganz schön anstrengend sein. Vielleicht bin ich deshalb bisher erst zwei mal in meinem Leben umgezogen. 1988 aus dem Elternhaus in die Wohnung in Alt-Saarbrücken und 2005 von dort nach Wandsbek. Nun also der dritte Umzug. Diesmal zum Glück mit etwas mehr Zeit (hab mir extra 2 Wochen Urlaub genommen), sodass ich noch vor dem Umzug die alte Wohnung fleißig entrümpeln und aussortieren kann. Gibt noch viel zu tun, aber ich bin gut im Plan. Freitag wird der neue Fernseher in die Wohnung geliefert, und morgen in einer Woche wandern nach dem schon zum Streichen mitgenommenen Stuhl die restlichen Möbel in das neue Domizil in Altona.

Foto, Hamburg

Unbesorgt sinnlos leben

Tweet der Woche Der Philosoph ist – wie wir alle wissen – ein Freund der Weisheit. Es passiert nicht oft, aber manchmal kommt es eben vor, dass Tweets von geradezu philosophischem Ausmaß veröffentlicht werden. Im Strom der schnell dahin geschriebenen Kurzmeldungen blitzen sie auf, lassen uns inne halten und helfen uns, die Sinnhaftigkeit unseres Tuns zu verstehen (oder auch nicht). So einen erhellenden Tweet in der Tradition des Sokrates‘ hat in dieser Woche @Matt_Wagner veröffentlicht, mein klarer Tweet der Woche:

Wer sich über die Sinnlosigkeit seines Tuns klar wird, der lebt doch völlig unbesorgt. Großartig, nicht wahr? Danke, @Matt_Wagner.
Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Bluesky, Literatur

Umzug im März: Ciao Wandsbek – Altona ich komme

Meine Zeit in Wandsbek neigt sich dem Ende entgegen. Als ich vor fast 10 Jahren das kleine Häuschen im idyllischen Wandsbek gefunden hatte, war ich froh, dass die schwierige Wohnungssuche vom weit entfernten Saarbrücken aus ein gutes Ende gefunden hatte. Leider geht dieses Jahrzehnt nun zu Ende, meine Vermieter verkaufen das Haus. Es wird abgerissen wegen eines Neubauprojektes. Zum Glück habe ich relativ schnell eine neue Bleibe gefunden, was zur Zeit in Hamburg gar nicht so einfach ist.

Von Wandsbek nach Altona, Ausschnitt Google Maps

Am 12. März verlasse ich den Lengerckestieg 3 und wandere mit meinen sieben Sachen von Ost nach West. Ungefähr genau so weit von der Alster entfernt, ziehe ich auf die andere Seite der wunderschönen Hansestadt, nach Altona. Die neue Wohnung liegt in Bahrenfeld. Meine zukünftige Adresse ist Ruhrstraße 150. Ganz am Ende der Straße, Ecke Holstenkamp, liegen drei dreistöckige Wohnhäuser.

Foto, Hamburg

Festivalbericht 2015: Zehn Film-Tipps von meiner 20. Berlinale

Sonycenter am Potsdamer Platz während der Berlinale 2015

Mein Berlinale-Bericht – wie immer mit einer Woche Abstand zum Gesehenen. So viel Zeit brauche ich zur Verarbeitung der 47 Filme, die ich in 9 Tagen in viel zu kurzer Abfolge gesehen habe. Dies vorneweg: es war bis dato einer der besten Filmjahrgänge. Hab viel Gutes – und vor allem überraschend wenig Schlechtes – gesehen. Dies sind die zehn Filme, die mich am meisten beeindruckt haben (die Inhaltsbeschreibung aus dem Berlinale-Katalog ist wie immer im Titel verlinkt):

1. Taxi von Jafar Panahi

Es war keine große Leistung diesen Film als Sieger der Berlinale vorauszusagen. Aber der Goldene Bär für den im Iran mit Drehverbot belegten Regisseur Jafar Panahi war kein politisches Zugeständnis. Der Film ist wirklich gut und ein auch filmisch gesehen verdienter Sieger. So klug konzipiert. Mit dieser einfachen Idee – ein Taxifahrer fährt durch Teheran, es steigen Gäste ein, in deren Leben man einen Einblick erfährt, und das auch schon in den wenigen Minuten im Taxi. Und der Fahrer ist der Regisseur selbst. Ein Ausschnitt:


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