Gestern bin ich wieder – wie vor einem Jahr – an die Ostsee gefahren, ans Brodtener Ufer, eine Steilküste an der Lübecker Bucht, die einem von Anfang an einen faszinierenden Blick auf das Meer erlaubt. Parken kann man am Parkplatz des Ausfluglokals Hermanshöhe. Man kann dort ganz wunderbar die Seele baumeln lassen. Hab gelesen und viel nachgedacht. Hier ein paar Bilder der tausend Töne Blau:
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Doch was ist es, was noch keinen Frühling macht? @vassility hat ein untrügliches Zeichen für den Frühling ausgemacht, sofern es sich um ein Auftreten dieser beige colorierten Spezies in größerer Anzahl handelt. Gut beobachtet, @vassility, daher Tweet der Woche:
Der Frühling ist jetzt offiziell da, die Rentner tragen alle hellbeige.
— Vorsitzender des Annett Louisan-Fanclubs Olpe (@vassility) April 4, 2017
Praxishandbuch Digitale Bibliotheksdienstleistungen, von Frauke Schade, DE GRUYTER SAUR, 435 S. Nun möchte ich den Sammelband zur Öffentlichkeitsarbeit in Bibliotheken, den Frauke Schade (Professorin für Informationsmarketing an der HAW) herausgegeben und zu großen Teilen geschrieben hat, gerne hier im Blog näher vorstellen:
Frauke Schade: Praxishandbuch Digitale Bibliotheksdienstleistungen. Strategie und Technik der Markenkommunikation
Öffentlichkeitsarbeit ist ein Thema, dessen Bedeutung in vielen Bibliotheken noch unterschätzt wird. Den immer wichtiger werdenden digitalen Dienstleistungen gilt es mit einem Marketingkonzept zu begegnen, das im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen zu einer bestmöglichen Sichtbarmachung der jeweiligen Bibliothek führt. Jedem, der ein wissenschaftlich fundiertes und doch praxisnahes Handbuch zu dieser Thematik sucht, sei der von Frauke Schade herausgegebene und größtenteils verfasste Sammelband empfohlen.
Wer auf die Anhäufung von Buzzwords allergisch reagiert, sei gewarnt: auch in diesem Werk geht es nicht ohne. Doch wer sich in das Praxishandbuch einliest, lernt schnell seinen großen Vorteil zu schätzen: Überblicksartig und mit aussagekräftigen Zitaten gestützt, werden die zentralen Themen behandelt, die zu einem modernen Bibliotheksmarketing gehören. Da bleibt es nicht aus, dass von Markenmodellen, Linked Open Data, Zielgruppenanalysen oder Community-Management die Rede ist. Doch ganz gleich, welche Themen behandelt werden: die Notwendigkeit, der strategische Ansatz und die konkrete Umsetzung stehen dabei immer im Fokus.
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Das mindeste, was man mit einem Tweet machen kann, der – vollkommen zurecht – das beste Internet-Video ever ankündigt, ist, ihn mit dem Titel «Tweet der Woche» auszuzeichnen. Danke @dorseyshaw für diese wunderbare Entdeckung:
Am Wochenende hab ich wieder mal ein neues Rezept probiert, das ich hier gerne mit euch teilen möchte. Wie immer gilt für Gerichte, die ich hier vorstelle, dass sie nicht nur extrem lecker sein müssen, sondern auch leicht zuzubereiten. Beides gilt für dieses Rezept.
Am Samstag-Morgen hab ich in Ottensen auf dem Öko-Wochenmarkt am Spritzenplatz bei dem Fleischhändler meines Vertrauens Lammgulasch entdeckt, das dort gerade im Angebot war. Ich esse super gerne Lamm, habe es aber noch nie selbst gemacht. Da dachte ich, kann ja nicht so schwer sein, ich probier das jetzt mal. Rezept gegoogelt, bei Chefkoch fündig geworden, stark variiert (ich muss immer irgendwas ändern, das ist bei mir beinahe zwanghaft 😉 ) und samstagsabends ein traumhaft leckeres Lammgulasch auf die Teller gezaubert.
Stellvertretend für all die wunderbaren Ideen rund um das Meme zum Foto von Merkels Besuch bei Trump hab ich diesen Tweet von @astroehlein als meinen persönlichen Tweet der Woche ausgewählt:
Wenn man sich mal näher anschaut, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten werden konnte, kommt einem House of cards wie ein Kindergarten vor.
Zwei gute Artikel zu den Hintergründen, wie es der Finanzfamilie Mercer und Ex-Breitbart-Chef Steve Bannon gelang, Trump dorthin zu katapultieren, wo er jetzt zu unserem täglichen Erstaunen und Bedauern sein Unwesen treibt:
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