Sucherweiterung für Firefox: ConQuery

ConQuery

Diese Web-Grafik zeigt die Applikation „ConQuery“ im Einsatz, mit der noch weitere Zeit gespart werden kann bei der Recherche in Online-Katalogen. Durch das Markieren von Textstellen (hier auf der Wikipedia-Seite zum Thema „Informationskompetenz“) wird mit zwei weiteren Klicks der zwischengespeicherte Text an ein gewünschtes Plugin zum Recherchieren übergeben.

Die Bibliothek der FU Berlin stellt als Link des Monats März eine Seite im buecherei-Wiki vor: Mozilla Firefox SearchPlugins, wo die allerfeinste Erweiterung ConQuery erläutert wird, mit der man die in Firefox integrierten Suchdienste noch erweitern und auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.
[via netbib]

Internet, Literatur

Zeitung ins Regal

Gedruckt, geliebt, gedruckt“ titelt Michael Lünstroth in der taz:

Eigentlich ist die Haltbarkeit von Kolumnen begrenzt. Doch immer häufiger werden die
Eintagsartikel der Vorzeigeautoren in Buchform verewigt. Warum die Zeitung jetzt ins Regal kommt.
Als Journalist, da schreibt man. Berichte, Reportagen, Porträts. Und wenn man ganz schön schreiben kann, dann schreibt man eine Kolumne. Als Journalist, da erlebt man ja auch viel, und das will alles auch mitgeteilt werden. Kinder, Arbeit, Trinken, Liebe. Was in Kolumnen verhandelt wird, ist manchmal banal und manchmal brillant, kann Zeilen verschwenden oder den Leitartikel ersetzen.

Artikel

Zeh in Ohr

TV-Teletext
Zum Totlachen: „Zeh in Ohr“ ist der Titel der TV-Kolumne Teletext von Nils Minkmar in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er beschreibt darin mit köstlicher Ironie das n-tv-Gesundheitsmagazin, das sich in dieser Woche mit den Erektionsstörungen eines gewissen Lothar aus Frankfurt („Name von der Redaktion vergessen“) beschäftigt hatte.
Artikel für Abonnenten der FAZ hier,
alle anderen bitte hier entlang:

Artikel, TV

Don’t say ‚blogger‘ to US Immigration

Unfassbar:
Der kanadische Blogger Jeremy Wright wurde an der Einreise in die USA gehindert, weil er als Beruf Blogger angab und keine Telefonnummern seiner Geschäftspartner, die er in New York treffen wollte, angeben konnte:

Him: Why would you visit someone in the states you’d never met (I mentioned I was planning to visit several people whilst down there)
Me: Well, I have met most of them, but I’ve talked to them dozens or hundreds of times online.
Him: Do you have any of their phone numbers?
Me: No, but I talk
Him: You can’t talk to someone without a phone number. Stop lying to me.
Me: No, really, I can talk from my computer to theirs
Him: Don’t be a smartass. If you don’t have their phone number, and you’ve never met them, how can you have ever talked to them.
Me: … (at this point I’ve learned that sarcasm doesn’t help, nor does answering questions he doesn’t want to hear the answer to)
Him: So, you’re trying to tell me that you’re going to visit someone who you’ve never met, never talked to and who knows nothing about you? And I’m supposed to believe this?

Der komplette Vorfall ist in seinem Blog Ensight beschrieben.
[via boingboing]

Internet, Politik

Europas Literatur digitalisieren

Google-Digitalisierung

Chirac bringt französische Bücher ins Netz
Weil Google bei der Digitalisierung englische Werke bevorzugt, soll ein europäischer Vorstoß die Balance wiederherstellen. […] In den kommenden Wochen will Chirac weitere europäische Länder als Unterstützer für sein Vorhaben gewinnen und so die wichtigsten Bücher Europas koordiniert ins Netz bringen.

[via futurezone.ORF.at]
Artikel in Le Monde dazu: „Google prend acte du projet français de bibliothèque virtuelle

Literatur
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