Einschließen von Floats ohne zusätzliches Markup

Einschließen von Floats ohne zusätzliches Markup
Aus den Tiefen der Webworker-Werkzeugkiste: „Einschließen von Floats ohne zusätzliches Markup„. Catherine Gent und Onno K. Gent (alias „filapper“) haben sich dankenswerterweise die Mühe gemacht, den Artikel „How To Clear Floats Without Structural Markup“ von Big John und Holly Bergevin ins Deutsche zu übersetzen.

In den einschlägigen Listen und Foren sind Fragen zu Problemen im Zusammenhang mit Floats immer “oben an“, das eigenwillige Verhalten des IE und die teilweise überraschende (richtige) Darstellung in den guten Browsern sorgen immer wieder für unübersichtliche Momente.

[via filapper]

Webdesign

Von Wilden, Nacketen, Grimmigen

Biblioteca Digital de Obras Raras e Especiais

Die Bibliotheken der Universidade de São Paulo bauen eine gut erschlossene Sammlung digitaler Reproduktionen alter und seltener Drucke auf.

[via historicum.net, dort auch ausführliche Dokumentation der Sammlung und Hinweise zur Navigation]
Wer glaubt, in der „Biblioteca Digital de Obras Raras e Especiais“ nur portugiesische oder spanische Texte zu finden, der irrt. In der Sammlung der seltenen Werke läßt sich auch deutschsprachiges, durchaus kurioses, Material entdecken: so etwa die digitale Reproduktion der von Hans Staden 1557 in Marburg vorgelegten „Warhaftig Historia und Beschreibung eyner Landtschafft der Wilden/Nacketen/Grimmigen Menschfresser Leuthen/in der Newenwelt America gelegen„.

Internet, Literatur

Siedler und Barbaren

Olia Lialina untersucht in Telepolis das „volkstümliche Web“. Teil I: „Erste Siedler und Barbaren„:

Das Web war damals reichhaltig, persönlich, langsam und „under construction“; voller überraschender Inhalte und persönlicher Links; Seiten gebaut am Rande der Zukunft, voller Hoffnung auf eine schnellere Netzanbindung und leistungsfähigere Computer. Man könnte es als Web der ersten Siedler bezeichnen — oder als das der Barbaren. In jedem Fall sollte es bald vom dot.com-Ehrgeiz, von professioneller Webdesign-Software und Usability-Richtlinien überrollt werden.

Artikel, Internet

Rasterbator

Rasterbator 1Rasterbator 2Julius
Schönes Feature: Fotos rastern mit Rasterbator. Gibt’s in Farbe und s/w.

The Rasterbator is an application which creates rasterized versions of images. The rasterized images can be printed and assembled into enormous (or smaller, if you prefer) posters.

Update 17.08.06: Da die Rasterbator-Site zur Zeit nicht zu erreichen ist, hier ein alternativer Download-Link: http://kurl.de/rasterbator.

[via tommys blog]

Foto

Titel-Magazin

Titel-Magazin
Durch meinen vorigen Blogeintrag selbst erst auf das Titel-Magazin gestoßen, hier nochmal ausdrücklich vorgestellt und zur Lektüre empfohlen:

Seit gut vier Jahren ist das „non profit“-Projekt Titel-Magazin nun o­nline und hat sich zu einer der ersten Adressen im Internet für Literatur, Film und Crossover entwickelt. Zur Zeit hat das Titel-Magazin rund 30.000 Zugriffe von fast 9.000 verschiedenen Rechnern (Stand Februar 2004).
Für den Bereich der Literatur finden die Leser hier beispielsweise in kompakter, flotter und kompetenter Form pro Halbjahr rund 150 aktuelle Buchbesprechungen und darüber hinaus eine Reihe von Themen-Specials (zuletzt: Russland), Autorenporträts, Interviews und Essays.

Internet, Kino, Literatur

Sind Bücherleser bessere Menschen?

Nezahualcoyotl 1959 Foto: Nezahualcóyotl 1959, Héctor García

Sind Bücherleser bessere Menschen?“ fragt Hans Durer im Titel-Magazin:

Anfang März berichtete der Londoner Guardian, dass Luis Sánchez, der Bürgermeister von Nezahualcóyotl, einem Arbeiter-Vorort am Rande der mexikanischen Hauptstadt, die unter seinem Kommando stehenden Polizisten verpflichtet habe, jeden Monat mindestens ein Buch zu lesen, ansonsten sie der Chance auf Beförderung verlustig gingen. Er glaube nämlich, so Herr Sánchez, dass Lesen das Vokabular der Polizeiangestellten erweitern und auch ihre Fähigkeiten, sich schriftlich auszudrücken, fördern werde. Zudem werde es Ihnen helfen, ihre Gedanken zu ordnen und effektiver mit dem Publikum zu kommunizieren. „Lesen“, so der Bürgermeister, „wird sie zu besseren Polizeioffizieren und zu besseren Menschen machen.“

Wer einmal in Mexiko gelebt hat, weiß, das dies nur ein frommer Wunsch sein kann. Ok, nicht alle mexikanischen Polizisten sind Analphabeten, aber Literatur wird Ihnen bei allem Goodwill wirklich nur sehr schwer nahezubringen sein. Bessere Menschen könnten sie durch Bücherlesen -wenn überhaupt- in meinen Augen nur durch eine freiwillige Lektüre werden, und nicht durch Zwangslektüre in der Hoffnung einer baldigen Beförderung.
Infos zum wirklich bitterarmen Stadtteil Nezahualcóyotl (mehrere Mio. Einwohner!) gibt es bei wikipedia, der oben erwähnte Guardian-Artikel ist hier nachzulesen.
[via lesefieber]

Artikel
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