Frau Indica hat auf ihrer Nordlandfahrt Station im Hamburg gemacht. Den hier abgelichteten Pflaumenkuchen haben wir an einem schattigen Plätzchen eines kleinen Cafés in St. Georg genossen.
Liebe Frau Indica, vielen Dank, daß Sie der Hansestadt und mir die Ehre eines Kurzbesuches erwiesen haben. Y ¡qué gusto conocerle! Die Zeit verflog wie im Nu und hätte Frau Indica nicht noch weiter gen Norden reisen und ich auf die Spanischen Filmtage eilen müssen, wir hätten wohl noch Stunden weiter plaudern können. Doch es half nichts, ich habe Frau Indica noch zum Indicamobil begleitet (das ich bei der Gelegenheit auch noch kennenlernen durfte), ihr eine gute Weiterreise gewünscht und mich auf den Weg zum Cine Latino gemacht.
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Angenommen, man interessiert sich für den Wikipedia-Artikel über Spanien und möchte informiert werden, wenn es eine Veränderung an der Seite gegeben hat. Dazu braucht es nur zwei Klicks und man kommt zur RSS-Adresse:
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Den Beginn der Schulferien leitet der Saarländische Rundfunk seit 1981 mit einem kostenlosen Musikfestival auf dem Saarbrücker Halberg (wo auch der Sender liegt) ein. Früher hieß das «Schüler-Ferien-Fest», heute lädt man zum Halberg-Open-Air.
Ich habe gerade im Sablog den Hinweis auf die heute beginnenden Schulferien und das «26. Halberg-Open-Air» gelesen und werde ganz nostalgisch, wenn ich daran denke, daß ich dort im Sommer 86 mit ein paar Leuten aus meiner Berufsschulklasse war. Nachdem man uns unsere Zeugnisse bzw. die Kaufmannsgehilfenbriefe (ja, ich habe vor 20 [!!!] Jahren Bankkaufmann gelernt!) ausgehändigt hatte, sind wir hoch zum Halberg und haben dort zum Beispiel Al Corley live gesehen, der damals mit dem von Harold Faltermeyer produzierten «Square Rooms» einen Sommerhit hatte, und den man in diesem absolut Eighties-mäßigen Video bestaunen kann: «Al Corley – Square Rooms (Live At Music Hall)».
Was haben Dienste wie del.icio.us und snipplr gemeinsam?
So wie der gemeine Internetnutzer seine Lesezeichen bei del.icio.us online verwalten kann, gibt es nun für Programmierer und Webdesigner die Möglichkeit Snippets, also kleine Code-Schnipsel (in Javascript, PHP, Perl, CSS etc.), bei snipplr abzulegen, beziehungsweise nach selbigen dort zu recherchieren.
Banales Beispiel, wozu so etwas hilfreich sein kann: Angenommen man programmiert ein Webprojekt, in dem man eine Auswahlliste der deutschen Bundesländer anbieten möchte, und braucht etwas, das so aussieht:
Nun, dies kann man eben bei snipplr finden, weil sich schon einmal jemand die Mühe gemacht hat, so eine Liste zu programmieren und dort abzulegen.
Wie immer bei solchen web 2.0-Geschichten wird der Service um so interessanter, je mehr Menschen sich daran beteiligen. Kollaboratives Datensammeln und Erschließen at its best. Mit allem was dazu gehört: Tagging (Verschlagwortung), eigenem Blog, Anbindungsmöglichkeit an weitere Software (z.B. Plugins für die Blogsoftware WordPress oder für den Mac-Texteditor Textmate).
Erst vor 2 Wochen gestartet, hat der doch recht spezielle Dienst schon jetzt über 500 Nutzer und über 300 abgelegte Snippets (aktuelle Zahlen siehe hier).
Snipplr scheint mir eine sehr gute Idee zu sein und wird sicher bald rasch steigende Nutzungszahlen mit beträchtlichem Content-Zuwachs vorweisen können. Ein Indiz dafür ist auch die Häufigkeit der Abspeicherung von snipplr bei del.icio.us (auch schon über 500). Da schließt sich doch der Kreis, oder?
Es gibt in neues Positionspapier (Stand 06/2006) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): «Elektronisches Publizieren im wissenschaftlichen Alltag – Überlegungen zur Integration elektronischer Publikationsformen in die Geisteswissenschaften» (5 Seiten, Download als pdf). In den «Empfehlungen des Unterausschusses für elektronisches Publizieren und des Ausschusses für wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme» heißt es zum Beispiel treffend:
Elektronisches Publizieren ist vor allem dann interessant, wenn man ohne Medienbrüche arbeiten und bereits digital vorliegende Quellen und Materialien in strukturiert aufbereitete Darstellungen der eigenen Forschungsergebnisse einbinden kann. Diese Möglichkeit würde Anreize für darauf basierende weiterführende Forschungen schaffen.
Das 3001 Kino in Hamburg präsentiert vom 13. bis 26. Juli 2006 die «7. Spanischen Filmtage in Hamburg».
Olaf Berg und Matthias Fahrig haben wieder einmal ein äußerst sehenswertes Programm zusammengestellt, diesmal unter dem Titel «Turbulente Lebensläufe».
…
Hugo Pardo hat 64 institutionelle Websites aus dem Bereich der spanischsprachigen Informationswissenschaft untersucht und das Ergebnis im Rahmen seiner Doktorarbeit „Un modelo de aplicación web institucional universitaria. El caso de los webcom: webs de facultades de comunicación de Iberoamérica“ präsentiert. Die spanischsprachige Dissertation kann auf den Seiten des «Servidor de Tesis Doctorales en Red» (TDR) als zweiteiliges pdf heruntergeladen werden. Ich zitiere aus dem englischen Abstract:
From their beginning, the doctoral thesis persecuted a high-priority objective: the design of a model of university application institutional web. For it, we were establishing specific categories that, under quality parameters, served like reference for the analisis of already existing institutional products.
Weitere spanische Disserationen (hauptsächlich in Katalonien erschienen) können auf den Seiten von Online Doctoral Thesis Server (TDX) recherchiert werden. Zur spanischsprachigen Suchmaske geht es hier, das katalanische Pendant wartet hier auf eine Recherche und die englischsprachige Suchklientel wird hier bedient.