Dauerkarten-Debakel beim FC St. Pauli

Müllsortierung am Rande der Dauerkartenschlange am Millerntor Wir haben heute von 10 bis 15 Uhr am Millerntor angestanden, um unseren Antrag auf eine Dauerkarte abzugeben. Vollkommen umsonst. Als noch etwa 500 Leute (geschätzt) vor uns waren, kam die alle Hoffnungen zerstörende Durchsage über das Mikrofon am Vereinsheim: es gibt keine Karten mehr. Bei 2.000 von den Ultras entgegen genommenen Anträgen für die Südkurve war Schluss. Bin zu enttäuscht, um mehr darüber zu schreiben und verweise deshalb auf Erik und Jeky.

Das tut weh.

[Update 3.3.10, 10 Uhr: Das Dauerkarten-Debakel hat’s jetzt auch in die BILD geschafft: «Wer darf hier eigentlich singen?»]

Bedanken möchte ich mich aber ausdrücklich bei Jeky und Curi0us, die mit einer netten Böllerwagen-Aktion das mobile Grillen in der Schlange in neue Sphären geführt haben:

Hier wird im Bollerwagen gegrillt! #fcsp

FC St. Pauli, Fußball

Berlinale-Bericht 2010 – What remains

Etwas verspätet mein Berlinale-Bericht. Und leider nicht nur verspätet, sondern auch unvollständig. Aber ehe ich aus Zeitmangel überhaupt nichts zu meinem – wie berichtet – 15. Festivalaufenthalt an der Spree schreibe, hier das, was ich zeitlich schaffe (evtl. zu einem späterem Zeitpunkt mehr, keine Ahnung, ob mir das noch gelingen wird).

Die Kritik ist in diesem Jahr mit der Berlinale besonders hart zu Gericht gegangen. Größtenteils zurecht, es gab schon bessere Filmjahrgänge, das stimmt. Wer aber die Auswahl der auf der Berlinale gezeigten Filme kritisiert, muss erst mal die Filme nennen, die statt der ausgewählten hätten gezeigt werden müssen. Und bei manchen Kritikern hat man den Eindruck, sie denken, Filme würden für die Filmkritik gemacht. Werden sie aber nicht, sie werden für die Zuschauer gemacht. Wer also schreibt, es gäbe kein mutiges Kino, es würden keine Experimente gewagt, unterschätzt womöglich, dass das normale Publikum vielleicht einfach nur gut unterhalten oder informiert werden möchte.

Kino, Spanisch

Ein Tag in New York – Tilt-Shift-Video vom Feinsten

The Sandpit from Sam O'Hare on Vimeo.

Diese Animation ist die bisher beeindruckendste, die ich in Sachen Tilt-Shift (Info) gesehen habe. Ein Tag in New York, im Stile einer Miniaturlandschaft. Fas-zi-nier-end. Am besten natürlich im Großbild betrachten. Infos zur Aufnahme: „The Sandpit“ – A short film by Aero Director, Sam O’Hare!.

Wer übrigens den umgekehrten Weg gehen möchte, also aus seinen realen Fotos Tilt-Shift-Bilder zaubern möchte, der sei auf das gut gemachte Tutorial «„Fake tilt shift“ Bilder» im Digital Workshop verwiesen.

[via ALT1040]

Video

Frauenfuss-Ausstellung in Hamburg: #immf

Frau Frauenfuss malt ihre Follower und stellt sie ab Samstag in Hamburg aus

Im Stilwerk in Hamburg, unweit des Fischmarktes, gibt es immer wieder wunderschöne Dinge zu entdecken. Das wissen die Hamburger und das wissen die Besucher der Hansestadt. Aber am Samstag gibt es dort etwas ganz Besonderes zu entdecken: Die Vernissage der #immf-Bilder von Frau @Frauenfuss.

Zur Erinnerung: #immf steht für «Ich male meine Follower». Die Künstlerin, die diese großartige Idee hatte und die seit letzten Sommer schon über 250 ihrer Follower auf Twitter gemalt hat, heißt Michaela von Aichberger. Ich freue mich schon sehr, die nette Twitterin endlich auch persönlich kennen zu lernen und mein Bild im Stilwerk gerahmt hängen zu sehen:

Moleskine-Zeichnung textundblog von Frau @Frauenfuss

Also liebe Hamburger und werte Besucher der Hansestadt, das solltet Ihr Euch auf gar keinen Fall nie und nimmer wirklich nicht entgehen lassen:

Samstag, 27.2. 2010: Ich male meine Follower
Die Vernissage im stilwerk Hamburg
Große Elbstraße 68
22767 Hamburg

Vernissage mit Lesungen und Poetry-Slam
Ab 19 Uhr: Eröffnung, Begrüßung
Ab 20 Uhr: Lesungen mit den Twitter-Poeten
@Bosch | @elbpoet | @Litteratur | @quengelexemplar | @Vergraemer | @VicBRob | @Silenttiffy

Ein Trost für alle, die am Samstag nicht kommen können: Die Ausstellung wird im Anschluss (28.2. – 7.3.2010) noch in der Galerie irene’s interiors & meyola in Hamburg zu sehen sein.

Twitterwall zur Ausstellung: #immfv4 Update:
Es gibt auch eine Twitterwall (= Abbildung der Tweets zur Ausstellung). Wie Frau Frauenfuss gerade auf Twitter mitgeteilt hat, ist der vereinbarte Hashtag #immfv4.
 

Update 27.2., 0:50 Uhr: Soeben hat Frau Frauenfuss auf Twitter einen Einblick in den Aufbau der Ausstellung im Stilwerk gegeben:


Direktlink YouTube

Bluesky, Hamburg

Social Media für Autoren

Interessantes Interview mit Chris Brogan (u.a. Leiter der Marketing-Agentur New Marketing Labs, s. Bio) zu den Möglichkeiten, die Social Media für Autoren bietet und zur Frage, ob sie überhaupt noch einen Verlag brauchen:


Direktlink YouTube

Mir gefällt seine Bemerkung gleich zu Anfang: Nicht gleich in den Social-Media-Raum eintreten und sagen: «Hallo, das ist mein Buch!». 😉

Seinen Ratgeber «Using the Social Web to Find Work» (PDF, 19 Seiten, 1 MB) beendet Chris Brogan mit den eindringlichen und wahren Worten:

Remember that YOU are every bit as capable of finding and building networks as anyone. Don’t wait for others. Build your
own and nurture them. It’s a winning strategy no matter what your current circumstances.

Da ist was dran.

[via Leaner Wattig – Ich mach was mit Büchern]

Internet, Literatur

Mediale Möglichkeiten des Internets

Internet & Medienkompetenz from kontextschmiede on Vimeo.

Sehr gut gemachtes Video von Jakob Jochmann alias @erz_, das die medialen Möglichkeiten des Internets sowohl zum Thema hat, als auch gleichzeitig umsetzt.

Eine kleine Einführung in die Medientheorie des Internets. Gleichzeitig proof of concept für die Möglichkeiten des Wohnzimmers.

Es sind wir Menschen, die Medien nutzen und machen. Mehr dazu in der Kontextschmiede: Medienkompetenz und das Internet.

[via @GNetzer]

Informationskompetenz, Internet

Feste Stelle Social Media in der Stabi Hamburg

Die Vögel zwitschern es… Die Vögel zwitscherten es heute bereits von den Dächern, nun sollen es auch die Leser von Text & Blog erfahren, die es noch nicht auf Twitter gelesen haben:

Ich trete zum 1.3.2010 eine unbefristete (!) halbe Stelle «Marketing und Medien» in der Stabi Hamburg an. Mein Aufgabenbereich wird die Öffentlichkeitsarbeit in Social Media und die e-Medien (Virtuelle Fachbibliotheken der Stabi, Datenbanken, elektronische Volltexte) sein. Ich freue mich sehr über die Fortsetzung meiner Tätigkeit mit neuen Aufgaben und bin den Personen, die sich in der Stabi dafür eingesetzt haben, diese Stelle neu einzurichten, sehr, sehr dankbar.

Vor fast fünf Jahren, am 3.5.2005, kaum drei Tage in der Hansestadt, schrieb ich damals hier unter der Überschrift Arbeit bei Cibera aufgenommen ins Blog:

Bin am Sonntag Abend gut in Hamburg angekommen, arbeite seit gestern in diesem herrlichen Altbau der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und bringe mich mit Hochdruck in das neue Projekt cibera ein.

Nun darf ich schreiben, ich setze die Arbeit mit erweiterten Aufgaben hier in Hamburg fort und freue mich darauf nach 25 Jahren Berufstätigkeit in befristeten Arbeitsverhältnissen zum ersten Mal auf einer festen Stelle zu wirken. Dass es eine halbe Stelle ist, kommt mir sehr entgegen, da ich weiter werde freiberuflich tätig sein können: u.a. als Übersetzer, Webdesigner und Social Media Berater. Von der Reaktion auf Twitter (fast 50 Tweets!) auf die neue Stelle war ich heute wirklich sehr angetan. Ich danke allen Gratulanten.

Bildquelle: Sprosser (Luscinia luscinia) von dioxin/photocase.com

Hamburg, Literatur
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