Wake Me Up When September Ends
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(v.l.n.r: Moderator Alexander Bommes, ich, @Sparschaeler, @KonBon)
Es war wirklich interessant, mal die Produktion einer Sportsendung live im Studio zu erleben. Gestern saß ich ja, wie berichtet, mit Herrn @sparschaeler im Publikum der NDR-Sendung Sportclub. Aufgenommen wurde direkt im Anschluss an die live von 21:45 – 22:00 Uhr gezeigte die Sendung «Sportclub-Bundesliga» von 22:00-22:45 Uhr. Die Live-Aufzeichnung wurde dann um eine halbe Stunde zeitversetzt zwischen 23:15 und 00:00 Uhr ausgestrahlt.
Alle Fotos im Überblick gibt’s auf Flickr, der Blick hinter die Kulissen mit ein paar Kommentaren zu den Fotos hier im Blog: …
FC St. Pauli im Sportclub – Blick hinter die KulissenWeiterlesen »
Es hat nicht sollen sein. Nach dem großartigen Auswärtssieg in Freiburg haben wir gestern durch ein unglücklich eingefangenes 0:1 drei Minuten vor Schluß verloren. Da die Mannschaft aber gegen ein gutes Erstligateam prima mitgespielt hat, ist mir um den Klassenerhalt nicht bange. Dass es super schwer wird in der Liga zu bleiben, wissen wir. Ein paar Impressionen und Stimmungen aus der Nordkurve (u.a. auch mit Blick auf die neue Haupttribüne) habe ich gestern per Twitter kommuniziert. Bei Interesse hier nachzulesen.
Heute Abend bin ich übrigens gemeinsam mit Herrn Sparschaeler und einigen anderen FC St. Pauli-Fans im Publikum des NDR-Sportclubs, wo Fabian Boll, Florian Bruns und Timo Schultz zu Gast sein werden. Ausgestrahlt wird die Sendung von 23:15 – 00:00 Uhr.

Ich habe es getan: Nach all den Jahren des Arbeitens mit Windows bin ich auf Mac umgestiegen. Habe lange gezögert, ewig abgewogen und überlegt, doch gestern war die Entscheidung endlich gefallen. Da die Dinger so schweineteuer sind, musste ich erst noch abwarten, wie ich (und ob) ich meinen 15 Jahre alten Golf über den TÜV bringe. Die Reparaturkosten hielten sich glücklicherweise in Grenzen, mein lieber Golf hat seit gestern wieder 2 Jahre TÜV und ich die Kohle, um mir ein MacBook Pro zu leisten. Und wie immer, wenn ich lange mit Entscheidungen kämpfe: wenn sie dann mal gefallen ist, soll es möglichst schnell gehen. Hier hat mich nun Amazon schwer überrascht: Bei Bestellung via Overnight-Express haben sie gestern Nachmittag Lieferung bis 12 Uhr zugesagt. Um 16:30 Uhr habe ich bestellt, um 10:15 Uhr heute Morgen wurde geliefert. Respekt! Erstaunt mich wirklich, wie gut die Logistik von Amazon aufgestellt ist.

In das MacBook Pro (Eckdaten: 15.4 Zoll, 2,53 GHz, 4GB RAM, 500GB HDD) gilt es sich jetzt einzuarbeiten. Fünf Minuten nach dem Auspacken war das Ding betriebsbereit. Pure Begeisterung stellte sich sofort ein. Natürlich ist die Grafik brilliant, das Handling sehr angenehm, aber ich muss mich auch umstellen. Ich suchte heute schon bestimmte Tasten (Wo ist die Entfernen-Taste?), wunderte mich über neue Tastenkombinationen (Mit welcher Tastenkombination komme ich zurück auf den Desktop?). Wie mir heute auf Twitter mehrfach bestätigt wurde, kennt das jeder, der von Windows auf Mac umgestiegen ist. Doch da werde ich sicher rasch rein wachsen. Alles, was ich bisher suchte, konnte ich mir rasch ergoogeln. 😉
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Juan Carlos Valls, a.k.a. kanga hat die Choreographie Kanga Cube zu den Versen des mexikanischen Schriftstellers Ulises Paniagua geschaffen – «El Cubo»:
La poesía no es un cubo hermético contenido en
sí mismo ; no es silencio que revienta la noche, o
dolor de herida abierta o la sombra del gigante
o tus labios anhelantes del beso que mata lento.
Selbst wenn man mit modernem Tanz nichts am Hut hat, sollte man in das beeindruckende Video reinschauen. Die Stimme, die den Text zu Beginn des Tanzes liest, ist schon sehr beeindruckend. Wer kein Spanisch kann: der Text ist im Video englisch untertitelt.
Ich danke @littlejamie für diesen sehr persönlichen Hinweis auf Twitter.

«Liebe kennt keine Liga» ist eine Fanaktion des 1. FCS, über die ich hier zum 1. Mal berichtet hatte.
Ich möchte niemanden mit dem Thema FCS und Verbot der Abbildung eines FCS-Logos langweilen, doch hat sich in der Sache (ich beziehe mich auf den Artikel FCS: Unverständnis für Fansupport im Internet) eine Neuerung ergeben, über die ich abschließend noch einmal kurz berichten möchte.
Der Verein hat sich noch einmal per E-Mail an mich gewandt und seine zunächst unnachgiebige Position überdacht. Heute Nachmittag hat man mir mitgeteilt, dass nach Klärung der Sachlage (das Logo «Liebe kennt keine Liga» ist neben dem 1. FC Saarbrücken auch durch eine Werbeagentur beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützt und der Verein musste erst die Verwendung im Detail abklären) folgende Lösung gefunden wurde (ich zitiere aus der heutigen E-Mail des FCS):
Das Logo darf von unseren Fans verwendet werden, insofern der Nutzen nicht (werblich) kommerziell oder vereinsschädigend ist. Wir müssen darauf achten, dass die Marke in gegenseitigem Respekt und Wohlverhalten geschützt bleibt und jeder ist dazu angehalten, bei der Verwendung auf den Ruf und das Ansehen Rücksicht zu nehmen.
Da bei Ihren Blogs alle Punkte erfüllt werden, dürfen Sie in Zukunft unser LKKL-Logo gerne wieder zur Untermalung der redaktionellen Inhalte verwenden.
Bitte jetzt nicht gleich los kommentieren, das hätten sie doch früher so regeln können. Ich hätte mir das auch gewünscht, habe das ja auch dem FCS zuvor so vorgeschlagen. Ich denke, der Verein sieht das mittlerweile genau so. Immerhin ist es jetzt noch zu dieser – wenn auch späten – Kompromisslösung gekommen. Dies kann ja auch im positiven Sinne Signalwirkung für andere Blogger haben, die nun wissen, dass wenn sie den Einsatz eines Logos mit dem Verein abstimmen, dieser kein Problem damit hat, wenn weder eine gewerbliche Nutzung noch ein vereinsschädigendes Interesse (was eine kritische Berichterstattung natürlich nicht ausschließt) hinter dem Einsatz steht.
Ich stelle fest: der 1. FC Saarbrücken weiß die Berichterstattung seiner Fans im Web zu schätzen und hat in dieser Angelegenheit, die ich keineswegs zu hoch hängen möchte, einen gewissen Lernprozess durchgemacht, was die Web-Öffentlichkeitsarbeit anbelangt. Dies gilt es zu begrüßen. Meine Enttäuschung über das zwischenzeitliche Verhalten des Vereins hatte mich zur Überlegung geführt, meine 13,5 Jahre andauernde Mitgliedschaft zu beenden. Davon habe ich nun wieder Abstand genommen.
«Liebe kennt keine Liga» (dessen Logo ich wieder in den Artikel eingebaut habe) ist für mich nun nachträglich zu einer ganz besonderen Fan-Aktion geworden. Möge der 1. FCS die durch den Aufstieg erreichte 3. Liga in diesem Jahr halten und dann so schnell wie möglich wieder dort hin zurückkehren, wo er hingehört: in die Bundesliga.
Das Blog von Caschy bietet ein wahres Füllhorn mit fortlaufenden Entdeckungen praktischer Software. Heute hat er zum Beispiel eine Software vorgestellt mit der man PDFs trennen oder zusammenführen kann. In den Kommentaren bin ich dann auf ein vergleichbares Programm gestoßen, das gleich von mehreren Nutzern empfohlen wurde, und das im Gegensatz zu Caschys Tipp ohne Registrierung einsetzbar ist: PDFsam.
Was soll ich sagen? Das kleine Programm ist wirklich genial und macht genau das, was man von ihm erwartet. Es teilt PDFs in einzelne Seiten auf, und es setzt vorhandene PDFs zu einem zusammen. Der Name PDFsam steht für «split and merge» (aufteilen und zusammenfügen). Das in Java geschriebene Programm ist in deutscher Sprache für alle Betriebssysteme herunterladbar und ist OpenSource. Genaue Beschreibung gibt’s entweder auf der Website www.pdfsam.org (auf englisch) oder in der Vorstellung bei heise.de.

Foto: El Deseo
Heute haben in Santiago de Compostela die Dreharbeiten zu Almodóvars 18. Film begonnen. Der Regisseur, über den ich zum Abschluss des Spanischstudiums meine Magisterarbeit geschrieben hatte, wird die nächsten 11 Wochen «La piel que habito» (Die Haut, in der ich wohne) drehen. Der Film basiert auf dem Thriller «Tarántula» des im vergangenen Jahr gestorbenen französischen Krimiautoren Thierry Jonquet (siehe auch die englische Übersetzung Mygale auf Google Books). Eine abgefahrene Geschichte, wie sie auch Almodóvar hätte erfinden können; kein Wunder, dass er sie unbedingt verfilmen wollte. Almodóvar betont, dass es sich bei seinem Drehbuch um eine freie Adaption handele. Wir dürfen also gespannt sein, was er daraus macht. Die Story ist etwa jene, ich zitiere aus der Amazon-Beschreibung:
Da ist der Schönheitschirurg Richard Lafargue, der seine Partnerin Éve in einer Villa gefangen hält und sie zur Prostitution zwingt, um sie beim Sex mit den Freiern beobachten zu können. Da ist Alex, der bei einem Banküberfall zum Polizistenmörder wird. Zwar gelingt ihm die Flucht mitsamt der Beute, doch am nächsten Tag prangt sein Gesicht auf der Titelseite jeder Zeitung. Und Abiturient Vincent wird von einem mysteriösen Mann verschleppt und mehrere Jahre lang mit grausamen Psychospielen gefoltert. Erst nach und nach führt der französische Krimiautor Thierry Jonquet seine zwar stark konstruierten, aber keinesfalls unglaubwürdigen Geschichten zusammen. Mit ständigem Perspektivwechsel und schmuckloser Sprache zeichnet er in „Die Haut, in der ich wohne“ zerstörende Psychogramme.
Nach fast zwanzig Jahren (seit Átame/Fessle mich) arbeitet Almodóvar zum ersten Mal wieder mit Antonio Banderas zusammen. Der spielt natürlich den Schönheitschirurgen. Auch wieder im Team des Regisseurs: Marisa Paredes (wunderbar in Todo sobre mi madre/Alles über meine Mutter). Man darf gespannt sein. Zum weiteren Cast gehören Elena Anaya und Eduard Fernández. In Spanien soll der Film nächsten März ins Kino Kommen, bei uns ist er dann wohl ab Sommer 2011 zu sehen. Weitere Drehorte nach dem heutigen Start in Santiago werden Madrid und Toledo sein. Bloggen, wie bei seinen Filmen zuvor (siehe Drehtagebuch zu ‘Volver’ von Pedro Almodóvar), wird Almodóvar offenbar dieses Mal nicht. Das Blog ist seit 2009 verwaist. Nun denn. An laufenden Nachrichten zu den Dreharbeiten von «La piel que habito» wird es trotzdem keinen Mangel geben.
[via Extracine]