FC St. Pauli

Babylon calling – Film über den FC St. Pauli: Paulinen Platz

Paulinen Platz – 1 from shootv on Vimeo.

Dieser Film über den FC St. Pauli besticht nicht nur durch sein babylonisches Sprachgewirr (mehr schlecht als recht gesprochenes Englisch, versehen mit romanischem Flair durch die italienischen Untertitel). Er zeigt auch schöne Aufnahmen aus Amburgo (Hamburg) und Gesichter, die zum Magischen FC gehören. Aber auch solche, die nicht mehr dazu gehören. Alleine der Anfang der italienischen Filminfo von «Paulinen Platz» liest sich schon wie ein Gedicht:

PAULINEN PLATZ è il primo film sulla storia di un club di calcio, il St.Pauli di Amburgo, in Bundesliga2

Paulinen Platz Wie Herr Sparschäler, der Mann dessen Adlerblick nichts entgeht, gestern schon bemerkte, gehört zu den bekannten Gesichtern, die man in dem Film sehen kann, auch das eines Mitgliedes unserer Bezugsgruppe. In Teil 1 bei 4:20 ist die liebe Pauliane, ihre Tasche zeigend auf der MV zu sehen. Natürlich gibt es im Film auch die Musik von Talco zu hören. Alle Teile des Videos sind es auf der Website der Produktion Shootv zu bestaunen:
«Paulinen Platz». Viel Spaß beim Betrachten.

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FC St. Pauli gewinnt 2:0 gegen FC Ingolstadt – Traumstart in Lübeck

Traumstart in Lübeck

Wie schon im Vorjahr (siehe mein Artikel Magischer Auftakt beim Auswärtssieg des FC St. Pauli in Freiburg) hat es mächtig Spaß gemacht, beim Saisonstart des FCSP dabei zu sein. War’s schon in Freiburg genial und von den äußeren Umständen eigentlich kaum noch zu toppen (tolles Sommerwetter, prima Ambiente, nette Leute), konnte der gestrige Traumstart in Lübeck kaum besser verlaufen (worüber ich mir ehrlich gesagt zuvor gar nicht so sicher war). Herr Bär (in Fachkreisen auch der Foxxi genannt) und Bucanero waren genau wie in Freiburg mit von der Partie. Ein Kurzbericht in stimmungsvollen Bildern:

Zu dem Bild an an Gleisen (unten links) passt eigentlich nur ein Lied, und zwar dieses.

Herr Foxxi hat einen wunderbaren Bericht geschrieben: Let the games begin, den ich euch zur Lektüre empfehle. Und wer Boll in Aktion sehen mag, bewundere ihn in diesem Video beim 2:0:

Ein neutraler Spielbericht, über den ich mich sehr gefreut habe, weil auch die sehr ordentliche Leistung meines Lieblingsspielers Max Kruse honoriert wurde, ist bei Spox zu lesen. Auch Tschauner und Kalla waren groß. Man darf das Ganze nicht überbewerten, die schweren Spiele kommen erst noch. Doch das war ein guter Start. In allen Belangen.

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Gestern am Millerntor: FC St. Pauli – Bröndby Kopenhagen

Gestern beim Testspiel des FC St. Pauli gegen den dänischen Erstligisten Bröndby Kopenhagen. Mein erstes Spiel, das ich von der Gegengerade aus gesehen habe. Anbei ein schönes Foto vom sonnigen Nachmittag. Ich poste dieses Foto obwohl man laut Stadionordnung keine Bilder ohne Erlaubnis des Vereins veröffentlichen darf (eine Anordnung, die keinerlei nachvollziehbare Grundlage hat, denn ich darf im öffentlichen Raum Bilder machen und diese auch privat publizieren). Für diese Fan-Gängelung habe ich kein Verständnis.

Zur neuen, alten Mannschaft kann ich sagen, dass das schon ganz viel versprechend aussah, obwohl so ein Testspiel natürlich keinen echten Aufschluss gibt. Die Trainer (auf obigem Foto auch zu sehen) waren engagiert bei der Sache und haben sich viele Notizen gemacht. Wir haben 2:0 gewonnen. Spielbericht im Kicker: St. Pauli schlägt Bröndby.

Freue mich schon auf den Saisonstart in die 2. Liga, bei unserem „Heimspiel“ in Lübeck gegen den FC Ingolstadt. Samstag, 16. Juli um 13 Uhr starten wir in die 2. Liga. Bin gespannt, wie es wird. Gestern konnte man vorsichtig optimistisch sein, dass wir dort keine schlechte Rolle spielen werden.

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1:8 – Abhaken? Nicht ganz. Liebe kennt keine Liga…

Liebe kennt keine Liga…
Foto: Bearbeitung des Bildes von Joe Meyer aka @Unverlierbar. Unbedingt alle seine Bilder zum gestrigen Spiel und zum Drumrum anschauen.

Über die bittere 1:8-Klatsche gestern gegen die Bayern gibt es eigentlich nicht viel mehr zu sagen, als dass ich es möglichst schnell vergessen möchte. Eigentlich. Kommentarlos kann ich es aber auch nicht aus der Erinnerung streichen. Deshalb ein paar Worte (und Bilder) dazu.

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André Schubert neuer Trainer des FC St. Pauli


Direktlink YouTube

Lutz Wöckener (vom Abendblatt) hat gestern Abend gleich nach der Bekanntgabe der Entscheidung, dass André Schubert Nachfolger von Stani wird, diese Folge Pommes braun-weiß veröffentlicht. Ohne Pommes, da die Kantine schon zu hatte. Aber mit brauchbaren Einschätzungen, die das positive Gefühl bestärken, dass Helmut Schulte da wieder einmal eine gute Entscheidung getroffen hat. Wenn die Paderborner Fans bedauern, dass er geht (nachzulesen bei Jeky), kann er schon mal kein schlechter Trainer sein. Schauen wir mal.

Was mich persönlich freut (nein: nicht, dass ich noch ein paar mehr Haare hab als er): Mit André Schubert kommt nicht nur ein Trainer ans Millerntor, der seinen Lehrgang wie Stani mit Bestnoten abgeschlossen hat, sondern einer, der neben Sport auch Germanistik studiert hat. 😉

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St. Pauli ist die einzige Möglichkeit

Der FC. St. Pauli, das ist der Verein…

… wo man die besten Ordner der Welt hat („Schön, dass Sie es einrichten konnten.“):

Der beste Ordner der Welt: Schön, dass Sie es einrichten konntenDem besten Ordner der Welt wird mit einem kleinen Ostergeschenk aufgelauert

… wo sich Kinder in den Zaun hängen lassen und so die glücklichsten Kinder der Welt sind:

Zaunkinder in der Nord

… wo man sich gerne mal zum Affen macht, weil man diesen Verein bedingungslos liebt und die Menschen, die diese Liebe mit einem teilen, ganz nah an sich ran lässt (Foto: Curi0us):

Hier lass ich mich gerne zum Affen machen

… wo man unterschiedliche Farben aushalten kann und wo Braun-Weiß mit Rot sich einig sind, dass man das, was wahren Fußball bedeutet, nicht auf dem Altar des bedingungslosen Kommerzes zu opfern bereit ist:

Alle Farben stehen zusammen am Millerntor

Ich liebe diesen Verein. Ligazugehörigkeit ist da zweitrangig. St. Pauli ist die einzige Möglichkeit.

St. Pauli ist die einzige Möglichkeit.

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Meine verwegene Prognose: Mit nur einem Sieg (heute!) rettet sich der FC St. Pauli in die Relegation

So KÖNNTE die Abschlusstabelle der Bundesliga 2010/2011 aussehen

Fußball-Tippen ist ja fast wie Lotto-Spielen. Reine Glückssache. Trotzdem habe ich mich mal gewagt, mit dem Bundesliga Spielplaner von Spox die restlichen Spiele der 1. Bundesliga zu tippen. Auch wenn ich dabei nicht zu einem für den FC St. Pauli so hervorragenden 14. Platz komme, wie der der Chef vom Dienst von Spox, Oli Wittenburg (siehe Spox-Posting auf Facebook), ist laut meinen vorsichtigen Schätzungen die Relegation (vermutlich gegen Bochum) drin.

Dabei habe ich für den FC St. Pauli folgende Ergebnisse getippt: 2:1 gegen Bremen, 1:1 auf’m Betzte, 2:0-Niederlage im letzten regulären Heimspiel gegen die Bayern und am letzten Spieltag eine 2:1 Niederlage in Mainz, die dadurch noch ins europäische Geschäft kommen. Das Ganze ist soweit gar nicht mal so unrealistisch, funktioniert aber nur, wenn die Mitkonkurrenten um den Abstieg (vor allem die letzthin so desolat agierenden Wolfsburger) weiterhin so schwach abschneiden, wie sie das in den letzten Spielen getan haben. Wenn Köln morgen in WOB einen Punkt holen würde, wäre das – vorausgesetzt, wir gewinnen nachher gegen Werder – die halbe Miete zur Erreichung des womöglich rettenden Ufers Relegation. Wie gesagt, Fußball-Tippen ist fast wie Lotto-Spielen. „Wichtig is‘ auf’m Platz“ . Dort geht es gleich hin. Forza FC St. Pauli!

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Danke FC St. Pauli für ein großes Spiel in Wolfsburg

Lächerliche Werbemaßnahmen in Wolfsburg - ein Volksbank-Zeppelin kreist durch die Arena

Wir haben heute ein großes Spiel unserer Mannschaft gesehen, bis zur 88. Minute waren wir dem mehr als verdienten Sieg auch sehr nah. Doch es sollte am Ende nicht sein (2:2). Was ich heute gelernt habe: eine Bundesliga-Atmosphäre wie in Wolfsburg, das geht gar nicht. Da fliegt ein lächerlicher Werbezeppelin durchs Stadion, wirbt für die Volksbank. Sprüche auf dem Weg zum Stadion sollen die Wolfsburg-Fans auf etwas einschwören, wozu man eigentlich Fans gar nicht erst einschwören muss («Wir stehen zusammen»). Davon war dann im Stadion nichts zu spüren. Und diese Fans verhöhnen ihre Mannschaft nach dem Spiel mit Gesängen wie «Wir sind Wölfe und ihr nicht». Nein, so eine Bundesliga braucht kein Mensch. Wolfsburg war extrem schwach. Von ihren Fans angetrieben oder unterstützt wurden sie nicht.

Die Boys in Brown haben dagegen bravourös gekämpft und uns ein Spiel geliefert, bei dem von Anfang an zu spüren war, dass diese Mannschaft lebt. Sollte dieses Leben sich nicht auf die erste Liga beziehen, haben wir heute in der lächerlichen Plastik-Atmosphäre des Wolfsburger Stadions eine eindrückliche Vorführung bekommen, dass dieses Leben auch prima (und vielleicht sogar aufrichtiger) in der Zweiten Liga fortgeführt werden kann. Als das 2:1 fiel, habe ich – total überwältigt von den Gefühlen – geweint. Ich schäme mich meiner Tränen nicht. Diese Mannschaft hat heute ein großartiges Match geliefert. Und dass sie das auch eine Etage tiefer wird tun können, wissen wir. So oder so freue ich mich auf das, was kommen mag. Danke und Forza FC St. Pauli!

FC St. Pauli, Fußball
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