Leonardo da Vinci – Genie mit breiten Interessen

Leonardo da Vinci

Schon vor gut zwölf Jahren hat mich das extrem breit aufgestellte Schaffen von Leonardo da Vinci in der Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte in meiner saarländischen Heimat sehr fasziniert. In der damals unter dem Titel «Leonardo da Vinci – Maschine Mensch» gezeigten Werkschau hieß es:

Mit seinen Erfindungen und wissenschaftlichen Studien hat Leonardo da Vinci der Menschheit einen unendlich großen Schatz geschenkt, dessen Innovationen und Konsequenzen bis heute noch nicht alle ausgeschöpft sind.

Das erste Fahrrad, das erste Auto, der Fallschirm und der Hubschrauber gehören ebenso dazu, wie Kriegsmaschinen, aufsehenerregende Brückenbauwerke und unvorstellbare Maschinen. Leonardo da Vinci hat die Anatomie des Menschen und die Natur untersucht. Er war der erste, der den Menschen und die Welt als große Maschinen begriffen hat.

Die schon vor einem Jahr auf Arte gezeigte Doku von Nick Dear «Ich Leonardo da Vinci»1 zeigt ebenfalls – wie schon die Ausstellung damals in der Völklinger Hütte – eindrücklich, auf welchen Feldern da Vinci unterwegs war und versucht die Geheimnisse hinter seinen Bildern aufzuzeigen und die Ansätze seiner technischen Zeichnungen und seiner Betrachtungen zur Anatomie des Menschen zu analysieren:
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  1. Der englische Originaltitel «Inside the Mind of Leonardo» und der französische Titel «Léonard de Vinci – Dans la tête d’un génie» gefallen mir besser. []

Digitale Lücke zwischen Schülern und Lehrern

Sehr gute Ausgabe des Elektrischen Reporters über die digitale Lücke zwischen Schülern und Lehrern. Schön, dass mit dem Geschichtslehrer Daniel Bernsen (@eisenmed auf Twitter) auch ein positives Gegenbeispiel zu Wort kommt:

Sie sollen Kindern und Jugendlichen die Welt erklären, sträuben sich jedoch häufig, den digitalen Teil eines Lebens als einen ebensolchen anzuerkennen: Lehrer.

Sesamstraße Social Media

stabiumbau-acht

Ihr fragt euch, wie ich die Sesamstraße mit Social Media zusammen bringe? Nun, das ist ganz einfach:

In der Stabi bin ich ja für Social Media zuständig (ihr wisst, das habe ich mal ausführlich in Isa und Maxens wunderbarem Interview-Portal Was machen die da? erklärt). Momentan haben wir einen größeren Umbau in der Bibliothek, und zwar im sogenannten Gruppenarbeitsbereich in der 2. Etage der Stabi, also dort, wo die Leute zusammenarbeiten können und nicht – pssst! – leise sein müssen, wie etwa in den Lesesälen. Wir haben im Blog die Umbaupläne vorgestellt, das wird alles super schick und es wird Arbeitskabinen mit Präsentationsmonitoren geben, wo die Leute ihre Tablets oder Notebooks anschließen können und gemeinsam an Präsentationen arbeiten können. Von der Baustelle berichten wir täglich über die Fortschritte des Umbaus. Und nun kommen wir auch vom Thema Social Media zur Sesamstraße, denn gestern hab ich dieses Umbaufoto in den Social-Media-Accounts der Stabi (Instagram, Twitter und Facebook) veröffentlicht:
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Anstalt: Macht die Tore auf!

Wer gestern die «Anstalt» im ZDF gesehen hat, konnte einen ganz besonderen Fernsehmoment erleben. Als am Ende der Sendung, die ganz im Zeichen von «Macht die Tore auf!» stand, der syrische Flüchtlingschor «Zuflucht» sang, waren nicht nur die Live-Zuschauer im Studio bewegt.

syrischer Flüchtlingschor «Zuflucht»

Selten hab ich mal so viele Retweets und Favoriten für einen TV-Hinweis bekommen:

Ich finde, so etwas gehört auch ins Blog. Die Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner wird wirklich immer besser. Lange hat es kein so gut gemachtes politisches Kabarett mehr im deutschen Fernsehen gegeben. Bitte unbedingt nachschauen.

Bemerkenswert fand ich auch die Begleitung des Interesses an der Sendung durch das wie immer clever agierende Social Media Team des ZDF. Alle warteten darauf, dass die Sendung in der Mediathek erscheinen würde, um dieses TV-Highlight zu teilen. Dies wurde im Twitteraccount des ZDF nicht nur ironisch reflektiert, sondern dort wurde auch sehr zeitnah informiert, wie lange es noch dauern würde:

Netflix und House of Cards – Von Epischer Brechung im neuen TV-Zugang

Netflix: House of Cards auf dem MacBook Pro

Sorry, der Artikel wird etwas länger, aber ich bin gerade sehr begeistert von Netflix. Und das nicht nur wegen der großartigen Netflix-Produktion House of Cards. Warum ich Netflix aber erst jetzt teste, und was mich an dem neuen “Fernseh”-Zugang und an der Serie so fasziniert, möchte ich in ein paar Worten und Bildern mitteilen.

Erstmal die profanen Gründe, warum ich Netflix erst relativ spät teste: in Deutschland gibt es den TV-Streamingdienst erst seit dem 16. September zu abonnieren und zu sehen (viele haben Netflix hier auch schon früher gesehen, das ging aber nur über den Umweg eines US-Abos von Netflix). Der 16. September war auch für mich ein wichtiger Starttermin, denn da habe ich mein Masterstudium beendet und hätte die neu gewonnene Zeit nutzen und mich mit einem Netflix-Abo belohnen können. Doch ich brach da gerade zum Filmfestival in San Sebastián und zu einer daran anschließenden Dienstreisewoche auf. Kein guter Zeitpunkt, einen neuen TV-Kanal zu testen. Danach hatte ich bis Ende Oktober die Möglichkeit auf einem Online-Portal des Festivals die Filme zu schauen, die ich in San Sebastián nicht geschafft hatte. Doch vergangenen Samstag war es dann endlich soweit, ich konnte meinen Netflix-Test starten. Den ersten Monat gibt’s gratis. Danach zahlt man je nach Modell 7,99 €, 8,99 € oder 11,99 € im Monat. Ich kann nach wenigen Tagen Test schon sagen, dass ich Netflix auf jeden Fall abonnieren werde. In der mittleren Variante zu 8,99 € (in HD-Auflösung, für 2 Geräte).
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Hommage an Plattencover: Roy Kafri – Mayokero

Roy Kafri – Mayokero (Music Video) from Vania Heymann on Vimeo.

Dadurch, dass wir Musik heute verstärkt digital und immer weniger auf physischen digitalen (CDs) oder analogen (LPs) Datenträgern hören, sondern in Form von Dateien oder gar nur noch gestreamt, laufen wir Gefahr, die Plattencover nicht mehr so wahrzunehmen wie früher. Da kommt diese großartige Plattencover-Hommage gerade recht.

Eurythmics – Be Yourself Tonight

[via esse est percipi]

OK Go – I Won’t Let You Down

Dass OK Go immer abgefahrene Videos machen, hat schon gar keinen Neuigkeitswert mehr. Und trotzdem ist es wieder großartig mit anzusehen, wie kreativ und wie abgefahren auch das neueste Video der vier Jungs aus Chicago ist. Sie heißen übrigens Damian Kulash (Gesang, Gitarre), Andy Ross (Gitarre, Keyboard), Tim Nordwind (Bass) und Dan Konopka (Schlagzeug). Doch das tut nichts zur Sache. Schaut euch das Video an und bewundert die Scooter- und Schirm-gestützte Choreographie. Das Lied ist, wie so oft bei Ok Go, musikalisch vernachlässigbar.

OK Go - I Won't Let You Down

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