Die Ruhe nach dem Sturm
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Hier wird es die nächsten 5 Tage ein bisschen stiller. Das hat vor allem hiermit zu tun. Aber dafür habe ich ja die vergangenen Wochen fleißig gepostet…
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Hier wird es die nächsten 5 Tage ein bisschen stiller. Das hat vor allem hiermit zu tun. Aber dafür habe ich ja die vergangenen Wochen fleißig gepostet…
Saarländisches Staatstheater schließt Spielstätte meldet die netzeitung. Das ist jammerschade. Gerade das Theater St. Arnual war mein liebstes…
Update 17:20 Uhr:
Das Saarländische Staatstheater zieht erste tiefgreifende Konsequenzen aus der von der Landesregierung angekündigten Mittelkürzung. Mit Beginn der kommenden Spielzeit wird das Theater St. Arnual seinen Betrieb einstellen.
Quelle: SR-Online – „Letzter Vorhang für Theater St.Arnual“
Desweiteren wird berichtet, das Intendant Schildknecht bleiben will.
Ich sage zu dieser traurigen Nachricht der Theaterschließung nur: Danke Au(f/s)steigerland!

Wieso heißt der MAX OPHÜLS PREIS eigentlich „Festival der Blauen Herzen“ ?
Die Herzen stehen für das Gefühlvolle, das alle Filme von Ophüls auszeichnet, das Blau für eine gewisse emotionale Kühle, die den Filmen ebenfalls eigen ist, genauso wie das Neonlicht […] diese optische Allegorie auf die ironisch-gebrochene, distanzierte Erotik im Werk von Max Ophüls.
Text & Web hat heute -rechtzeitig zur Eröffnung der 26. Ausgabe- die Seite zur Geschichte des Festivals dahingehend mit dem Film-Dienst-Artikel „Festival der Blauen Herzen“ von Andrea Dittgen aktualisiert.
Viele, die im letzten Jahr auf firefox umgestiegen sind, nutzen den Browser zwar und sind auch sehr zufrieden mit ihm, haben aber einen wesentlichen Vorteil des Browsers noch gar nicht für sich umgesetzt: die zahl- und hilfreichen Erweiterungen, die man nachträglich installieren kann.
Eine schöne Ankündigung hierzu habe ich heute auf netbib gelesen:
In loser Folge werde ich hier die Plugins etwas näher beschreiben, die ich (nahezu) täglich nutze. Den Anfang macht das für Jäger und Sammler unentbehrliche Plugin ScrapBook.
Das dort beschriebene Scrapbook, ein Tool zum Abspeichern kompletter Webseiten, nutze ich auch. Sehr praktisch.
Übrigens: der Firefox ist ein Katzenbär!
Eigentlich wollte ich, außer meinem kurzen Update nichts zur SAT.1-Sendung Planetopia schreiben, denn genauso wie man ja nicht jeden Blogeintrag kommentieren muß (und kann), muß ja auch nicht zu jeder TV-Sendung was geschrieben werde (dachte ich).
Aber das, was dem Schockwellenreiter passiert ist, hat mich jetzt doch zu diesen Zeilen veranlasst.
Man muß sich das mal vorstellen:
Da reklamiert der Journalist für sich die Einschätzung: Blogs seien gefährlich, weil hier jeder schreiben könne, was er wolle (ohne es recherchiert zu haben) und dass deshalb die Journalisten korregierend eingreifen müßten und in Blogs verbreitete Unwahrheiten aufdecken müßten, und dann werden die Tatsachen so verdreht, wie es der Schockwellenreiter, Jörg Kantel, so trefflich beschrieben hat und wie es schon dem Spreeblick, Johnny Häusler, im Vorfeld geschwant hat.
Um eines nochmal klarzustellen: es gibt gute und schlechte Blogs, es gibt gute und schlechte Journalisten, es soll hier keine Opposition aufgebaut werden, das eine hat ja auch mit dem anderen nichts zu tun, aber das, was Planetopia da abgeliefert hat, war einfach nur schlecht. Planetopia: setzen, sechs!
Wie um meine gestern aufgestellte These zu unterstützen, dass die spanischen Blogs dem Rückgang der Interneteuphorie in Spanien entgegenwirken werden, veröffentlicht La Vanguardia heute folgende Zeilen über „eines der großen Kommunikationsphänomene“:
Los diarios personales se confirman como uno de los grandes fenómenos comunicativos surgidos en internet.
Detrás hay desde aficionados a periodistas, pasando por profesionales y aficionados a cualquier materia.
Der Artikel „Los diarios personales sacuden la red“ ist nach kostenloser Registrierung im Volltext online zugänglich. Lektüre lohnt sich, trotz einiger Binsenweisheiten (wie z. B. „Sin duda hay blogs buenos y malos, pero esto también pasa con los medios profesionales“ – … aha!)


Antonio Cambronero aus Madrid stellt in seinem Blog blogpocket jeden Freitag unter dem Titel „Los 10 del viernes“ zehn Blogs vor. Diesmal bittet er darum die Sicherheitsgurte anzuschnallen und startet einen Flug über 10 Blogs aus Lateinamerika:
Abróchense los cinturones porque volamos por las américas para recorrer nuestros 10 del viernes de hoy:


„ Spanien verliert bei der Internetnutzung weiter an Boden“ schreibt Ralf Streck in seinem Telepolis-Artikel und argumentiert: Zu wenig DSL- und insgesamt zu teure Zugänge sind schuld daran.
Das wird sich bald ändern, denn die neue sozialistische Regierung ist bereits aufgefordert, hier Abhilfe zu leisten.
Außerdem entsteht in Spanien gerade ein ähnlicher Hype um Weblogs wie bei uns. Diese werden immer beliebter und bringen so kuriose und interessante Blogs wie z.B. „El club de la Máquina del Pan“ (dt.: Der Club der Brotmaschine) mit stets originellen Brotrezepten hervor.