Ich liebe es, wenn Tacheles geredet wird. Ich mag deutliche Sprache, besonders die Übersetzung und – wenn möglich – Demaskierung von Buzz-Words. Bestes Beispiel dafür liefert @maennig mit dem Tweet der Woche:
Panel Nutzerpartizipation, Bibliothekartag Frankfurt 2017. Foto: Rudolf Mumenthaler
Gestern habe ich ein sehr gutes Interview gehört mit Paul Spies, dem Direktor des Stadtmuseums Berlin, in dem er einen wichtigen Satz gesagt hat:
Beteiligung, das ist eigentlich die Zukunft.
Dies gilt nicht nur für Museen, sondern auch für andere Kulturinstitutionen wie zum Beispiel Bibliotheken. Genau zu diesem Thema, genauer gesagt zur Frage „Wie beteiligt man NutzerInnen an der Arbeit der Bibliothek?“, gab es auch auf dem Bibliothekartag in Frankfurt ein Panel, das ich die Ehre hatte zu moderieren. Ich habe neulich dieses Panel – und weitere Vorträge, die ich interessant fand – im internen Blog der Stabi für meine KollegInnen zusammengefasst. Weil das so gut zu obigem Interview und der dort propagierten Beteiligung passt, die eigentlich die Zukunft ist, hier meine bereits stabi-intern geteilten Eindrücke von der Nutzerpartizipation und anderem Interessanten aus Frankfurt:
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Bilder von hypnotischer Schönheit. Eingefangen mit einer Drohnenkamera in Hongkong von Mariana Bisti, während eines 10-wöchigen Aufenthaltes an der Academy of Visual Arts an der Hong Kong Baptist University. Der Sound: Jan Jelinek ~ Loop-finding-jazz-records – Moire (Strings).
Ich bin ja ein großer Fan von Instagram und hab auch schon Einiges dazu veröffentlicht, wie man es beruflich – in meinem Fall in Bibliotheken – einsetzen kann. Heute möchte ich mal einen Instagram-Account empfehlen, der immer wieder mit guten Fotos und kurzen Texten zum aktuellen Geschehen in Mexiko informiert: den Instagram-Account des mexikanischen Ablegers der spanischen Tageszeitung El País: elpais_mexico.
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Was bleibt, wenn der G20-Trubel vorbei ist: der Hamburger Hafen. Gerade an den Docklands einer meiner liebsten Plätze in der Hansestadt. Hier ein paar Bilder vom letzten Wochenende:
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Neulich hatte ich ein Rezept für Erdnussbutter ausprobiert, das extrem lecker war. Als ich das nun wiederholen wollte, schaute ich ins Blog – denn mein Blog ist quasi auch mein mobiles Rezeptbuch – und fand es nicht. Da fiel mir ein, ich hatte es nicht gebloggt, sondern nur auf Instagram gepostet. Es dort wieder zu finden, war aber gar nicht so einfach. Deshalb kommt das Rezept nun ins Blog, auf dass ich es in Zukunft leichter finde und ihr auch etwas davon habt, denn ich kann euch nur empfehlen das mal auszuprobieren.
Gefunden hab ich das Rezept in der Süddeutschen Zeitung, der Titel des Artikels trifft die Geschichte ganz gut: Erdnussbutter mit Suchtfaktor. Ich hab es leicht abgewandelt, die Schritte dokumentiere ich mit meinen Fotos.
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