Die Humanisierung des Netzes

Der typische Bewohner des 21. Jahrhunderts stöhnt bereits jetzt unter der kaum zu bewältigenden Informationsflut. Soll er sich da allen Ernstes noch mit Blogs, Musik-, Foto- und Linksammlungen wildfremder Menschen beschäftigen? Und darüber dann womöglich in einem öffentlichen Journal Buch führen? »Die Informationsfilter, die wir benötigen, sind meistens menschlich«, beruhigt Thomas Burg. Ein kompetenter Umgang mit Blogs und anderer sozialer Software führe nicht etwa zu mehr Information, sondern zu individuellerer.

Über menschliche Informationsfilter, das ‚WWW in der zweiten Auflage‘ und die Humanisierung des Netzes schreibt Mario Sixtus fachkundig und lesenswert in der ZEIT.

Artikel, Informationskompetenz, Internet

Schreiben im Netz

Wertvolles spanisches Dossier zum Thema »Escribir para la red« (dt.: »Schreiben im Netz«) bei »Úsalo. Usabilidad para todos«.

En las pantallas de ordenador los textos se leen más lento y con más dificultad que los impresos. Además, el internauta es impaciente y tiene a su alcance millones de otras páginas a un solo clic de distancia. Los buenos usos provenientes de la creación de textos impresos también son útiles en la web, especialmente la claridad, sencillez y concreción. La adecuada gestión del hipertexto y los aspectos formales del texto representan la otra parte de la calidad de un texto web.

[via Libro de notas]

Artikel, Internet, Spanisch

Umfrage zur Bedeutung des Wahlkampfes für den Wahlausgang

Wahlumfrage 2005

Welche Bedeutung haben Wahlkämpfe für den Ausgang von Wahlen? Wie wirken sich zum Beispiel das Fernseh-„Duell“ der Kanzlerkandidaten aus oder peinliche Versprecher der Wahlkämpfer oder vordergründig unpolitische Ereignisse wie Flutkatastophen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt „Kampagnen-Dynamik 2005“ des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen.

Wahlumfrage 2005
[via Informationsdienst Wissenschaft]

Politik

»UIUC library« zeigt Neuzugänge via RSS an

Ganz großes Kino: Die Bibliothek der »University of Illinois at Urbana-Champaign« (UIUC) bietet ihren Nutzern einen RSS-Feed über die Buchneuzugänge: erst wählt man die Kataloge und die Dewey-Klassifikation (DDC) aus, und wird so mit dem selbstzusammengestellten RSS-Feed über die entsprechenden Neuzugänge informiert.
Ein anschauliches Beispiel, das zeigt, wie RSS die Arbeit der Bibliotheken verändern wird. Und wieder mal der Hinweis auf die gute Infoseite: »Einführung in RSS«
[via Library Stuff]

Internet, Literatur

Das langsame Sterben der Printmedien

Gute Radio-Sendung auf hr2: »Ausgezehrt und weggebloggt: Das langsame Sterben der Printmedien«
(Seit dem Sendetermin 23.8.05 noch für eine Woche online. Dauer: 55min.)

Schon früher wurde den Printmedien ihr Ende vorausgesagt. Jetzt aber scheint der Trendwechsel vollzogen. Sinkende Auflagen, die Monopolisierung der Vertriebsmöglichkeiten und schliesslich eine boomhafte Entwicklung hin zu Online-Diensten machen Zeitungen und Magazinen das Leben schwer.
Und damit verändert sich auch unsere Informationsgesellschaft. Google und Blogger übernehmen was einst die sogenannten Meinungsfilter leisteten: die Auswahl der Meldungen und Nachrichten. Die Redaktion vom DER TAG heisst sie herzlich Willkommen in der Bloggosphäre des neuen Medienzeitalters.

[via F -LOG – GE]

Internet, Radio

Pegasus in neuer Betaversion 4.3

Das prima E-Mailprogramm Pegasus gibt es als neue Beta-Version 4.3 (auch bereits in Deutsch). Hier geht’s zur Downloadseite (7,8 MB) .
Habe das Programm einfach über die alte Version 4.21c installiert, hat alles problemlos geklappt.

Aus der Pegasus-Erklärung zur neuen Version:
V4.3 markiert das Ende eines langen Modernisierungsprozesses des Programmcodes; an der Oberfläche mag es sich nicht wesentlich von früheren Versionen unterscheiden, obwohl der Programmcode in fast 40 Betazyklen unzählige Änderungen erfahren hat. Die wesentlichen Unterschiede sind:

Internet

Mit Google telefonieren: Google Talk

Google Talk
Jetzt bietet Google auch Voice-over-IP („Telefonieren übers Internet“) an. Das neueste Kind der Google-Familie heißt Google Talk und wiegt 900 Kilobyte. heise-online schreibt dazu:

In der jetzigen, von Google als Beta-Version bezeichneten Ausgabe arbeitet die Software nicht mit anderen Instant-Messaging-Clients etwa von Yahoo, MSN oder AOL zusammen — Google betont aber, man setze auf offene Standards und nutze das Jabber/XMPP-Protokoll.

Wie das funktioniert -und konkret wie man Google Talk mit der Videokonferenzsoftware iChat von Apple nutzen kann- beschreibt Diego Martín Lafuente in seinem Blog Minid.net ganz enthusiastisch, natürlich en español!

Internet

Digitalisierungsprojekte im Wettkampf

Artikel zu Buchdigitalisierungsprojekten in Deutschland und zu Google Library, von Hilmar Schmundt auf Spiegel Online:

Es zischt, klickt und sirrt in einem entlegenen Trakt der altehrwürdigen Universitätsbibliothek zu Göttingen, gegründet 1734. So klingt es, wenn das alte Europa auf die neuen Medien trifft.
Ein alter Foliant liegt aufgeschlagen unter grellen Lampen wie auf einem Operationstisch. Eine Bibliothekarin fokussiert die Linse, kontrolliert das Bild auf einem Computermonitor, löst den Scanner aus.

[via netbib]

Artikel, Internet, Literatur
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