Die Humanisierung des Netzes

Der typische Bewohner des 21. Jahrhunderts stöhnt bereits jetzt unter der kaum zu bewältigenden Informationsflut. Soll er sich da allen Ernstes noch mit Blogs, Musik-, Foto- und Linksammlungen wildfremder Menschen beschäftigen? Und darüber dann womöglich in einem öffentlichen Journal Buch führen? »Die Informationsfilter, die wir benötigen, sind meistens menschlich«, beruhigt Thomas Burg. Ein kompetenter Umgang mit Blogs und anderer sozialer Software führe nicht etwa zu mehr Information, sondern zu individuellerer.

Über menschliche Informationsfilter, das ‘WWW in der zweiten Auflage’ und die Humanisierung des Netzes schreibt Mario Sixtus fachkundig und lesenswert in der ZEIT.

2 Gedanken zu “Die Humanisierung des Netzes

  1. Moin! Dank für den Hinweis auf den hochinteressanten Beitrag von Herrn Sixtus, weil Informationsbewältigung eines meiner Magenthemata ist. Ich fürchte, daß die Sache trotz Vereinfacherer wie z.B. RSS für mich langsam aus dem Ruder läuft. Erst die Blogs, nun Podcasts, denen ich gerade verfalle (mir reichen allein schon die mp3s, die Deutschlandradio tattäglich bereitstellt), und nun so geniale Sachen wie 43Things, das mir bis eben unbekannt war. Wann soll man da noch lesen? Es wird doch immer mehr! Ich will verdammt nochmal Bücher lesen und kann mich doch all den faszinierenden Dingen nicht entziehen.

  2. Wohl wahr!
    So ein Satz bei Sixtus wie “Ein kompetenter Umgang mit Blogs und anderer sozialer Software führe nicht etwa zu mehr Information, sondern zu individuellerer.”
    klingt natürlich sehr gut, aber oft bringt die mediale Horizonterweiterung eben doch mehr Medienkonsum mit sich, als der auch noch so neugierige, wissbegierige Homo Sapiens noch umfassend verarbeiten kann.
    Anfangs habe ich das noch durch weniger TV-Konsum ausgleichen können, aber langsam wünsche ich mir auch den 48-Stunden-Tag…

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