Urheberrecht bremst Bildung aus

Die traditionelle Rolle der Bibliotheken besteht darin, dafür zu sorgen, dass auch das teuerste Werk von jemandem, der es zu seiner Information benötigt, eingesehen werden kann. Das muss auch in Zukunft und in einem Zeitalter, wo dies technisch besser möglich ist als je zuvor, gewährleistet sein. Das heißt aber auch, dass die Bibliotheken sich weiterhin untereinander helfen können müssen. Was in der Vergangenheit mit dem Fernleihverkehr oder mit dem Kopierdienst erreicht wurde, muss nun auch elektronisch möglich sein.

Prof. Dr. Elmar Mittler (Direktor der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek in Göttingen und Sprecher des Bündnisses «Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft») im Interview auf den Bibliotheksseiten des Goethe-Institutes.
[via netbib]

Artikel, Literatur

Kann denn Siesta Sünde sein?

Buchcover Fernando Savater - Los siete Pecados Capitales

Yo soy un gran defensor de la siesta que en este mundo hiperactivo es víctima de una conspiración. Sufro una enormidad cuando me contratan de Francia o Suecia para dar conferencias. Las programan a las tres de la tarde, y uno que tiene el cuerpo hecho al descanso después del almuerzo, recibe miradas de desprecio cuando solicita el beneficio de la siesta

Der spanische Philosoph und Schriftsteller Fernado Savater verteidigt die Siesta in seinem Artikel »Pereza« (dt.: Faulheit/Trägheit) in einer Serie in der argentinischen Zeitschrift Clarín über die 7 Todsünden.
Viel Wahres liegt in den historischen Betrachtungen dieses von mir sehr geschätzten (Vor-)Denkers zu den Begriffen Arbeit, Freizeit und Beschäftigung mit Kultur.
[via libro de notas]

Die weiteren bisher erschienenen Artikel: soberbia, avaricia, ira, envidia.
Das in Argentinien bereits veröffentlichte Buch Savaters »Los siete pecados capitales« kommt in Spanien wahrscheinlich im Oktober 2005 auf den Markt.

Artikel, Literatur, Spanisch

Google Print verhandelt mit Verlagen in Europa

Google-Print-Meldungen flattern wieder durchs Netz:

Der Suchmaschinenbetreiber setzt bei seinem Volltextsuche-Projekt Google Print nun auch auf die Beteiligung der kleineren Verlage im europäischen Raum (Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Niederlande). Seit Mittwoch dieser Woche können die Verlage ihre Titel online anmelden und als digitale Dokumente oder in physischer Form bei der Google-Zentrale in Kalifornien einreichen.

[via börsenblatt]

Internet, Literatur
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