Dreamlines schafft Traumbilder

Dreamlines: Bibliothek
Leonardo Solaas hat mit Dreamlines ein Online-Tool entwickelt, mit dem Traumbilder, basierend auf der Google-Bildersuche nach einem einzugebenden Begriff live vor dem Auge des Betrachters entstehen. Nette Spielerei. Java ist erforderlich. Genauere Erklärung zu Dreamlines hier. Obiges Beispiel entstand nach Eingabe des Wortes Bibliothek.
[via Dr. Web]
Hier ist -wegen Abwesenheit– erstmal Pause, voraussichtlich bis Montag.

Foto, Literatur

Web 2.0 = Bibliothek 2.0 ?

Inwieweit die Entwicklung des Internets hin zu Web 2.0 (kollaborative Entwicklung von Webinhalten via gemeinsamer Schlagwortvergabe, Wikis, Blogs etc., siehe hierzu auch meinen Eintrag «Bibliothek 2.0») die Online-Arbeit der Bibliotheken verändern wird, kann zwar momentan nur spekulativ eingeschätzt werden, aber ich wage mal zu behaupten, dass es so etwas wie ‚Bibliothek 2.0‘ geben wird, dass bibliothekarische Fachkompetenz nicht als Gegenwelt zu den aktuellen Online-Transformationen gesehen werden sollte, sondern sinnvoll in dieses gerade neu entstehene Wissensnetz eingebracht werden kann.
Zu dieser -im europäischen Kontext vielleicht noch als gewagt zu bezeichnenden- These passt sehr gut ein Beitrag aus den USA, wo ‚Library 2.0‘ schon längst von vielen als Realität begriffen wird: «Library 2.0 Movement Sees Benefits in Collaboration with Patrons» von Jason Boog.

Web 2.0 technologies are also changing the way people classify information, a revolution that will change the way librarians operate forever.

Internet, Literatur

Internet-Explorer-Seiten als Firefox-Tab öffnen

Wer wie ich eine abgrundtiefe Abneigung gegen den Internet Explorer hat, ihn aber des öfteren aufrufen muß (entweder weil schlecht programmierte Webseiten oft nur im IE richtig dargestellt werden bzw. funktionieren, oder weil er das Design von standardkonformen Webseiten in dem fehlerbehafteten IE überprüfen muß), der freut sich über diese Firefox-Erweiterung aus Taiwan: IE Tab.
Mit ihr lassen sich über rechte Maustaste Webseiten im IE öffnen, jedoch nicht durch Start des „bösen Browsers“ (wie ich ihn gerne nenne), sondern indem die IE-Seite als neues Firefox-Tab geöffnet wird. Praktisch für’s Switchen zwischen beiden Versionen wäre eine Markierung der IE-Fassung, aber man sieht’s ja meistens schon durch die schlechtere Darstellung und die unkorrekte Favicon-Einbindung.
[via ContentSchmiede]

Internet, Webdesign

Musikpodcasts als Radio-Alternative

Die parallele Musikindustrie
Musikpodcasts: Die Revolution ist schon im Gang
Telepolis-Artikel von Christian Spließ

Das Formatradio als Allheilmittel für die Quote und als Beschaller der Massen, die Radio nur nebenbei hören, hat eine keimfreie Zone geschaffen, die von mehr und mehr Leuten abgelehnt wird. Slogans wie „Das Beste der 80er, 90er und von heute“ lassen diejenigen Hörer unbefriedigt, die nicht jeden Tag vom Mainstream umspült werden wollen oder deren Musik im Radio nicht vorkommt. Podcasts können da eine Alternative sein, ob sie das Radio generell ablösen ist allerdings zweifelhaft.

Artikel, Internet, Radio

Quijote-Ausstellung Stabi Hamburg

Quijote Paris 1618Johannot 1836
«Der Ritter von der traurigen Gestalt – vierhundert Jahre illustrierte Don Quijote-Ausgaben» betitelt die Stabi ihre Ausstellung zu Ehren des vor 400 Jahren veröffentlichten Werkes «Don Quijote» (24.11.2005 – 14.1.2006).

Ausgelotet wird die 400jährige Illustrationsgeschichte. Der Künstler ist der erste Leser – seine Interpretation und Produktionsbedingungen bestimmen die Ausstattung des Buches, die zwischen Innovation und Tradition steht. Auch der vom Verleger anvisierte Leser – sei er König oder anonymer Käufer- ist ein Faktor: sein Geldbeutel bestimmt, ob das Buch schlicht oder als Luxusausgabe daherkommt.
[…]
Vom Drucker der ‚editio princeps‘, Juan de la Cuesta, besitzt die Stabi die dritte Ausgabe von 1608, aus dem Jahr des Erstdruckes 1605 die Ausgabe aus Valenzia. Die erste Darstellung der beiden Anti-Helden Don Quijote und Sancho Panza ist in einer Pariser Ausgabe von 1618 zu sehen. Die erste vollständige Illustration des ganzen Romans – 1605 und 1615 in Madrid erschienen – entstand für die niederländische Ausgabe Dordrecht 1657.
Text von Dr. Johannes Hartau, Kunsthistoriker in Hamburg

Weitere Informationen zur Ausstellung auf den Seiten der Stabi.
Es gibt auch zwei Führungen: jeweils Samstags, 3.12.05 und 10.12.05, 11 Uhr.

Hamburg, Literatur

D-Lib-Artikel Digital Library

Interessanter Artikel in der November-Ausgabe des «D-Lib Magazine»: «What Is a Digital Library Anymore, Anyway? – Beyond Search and Access in the NSDL» mit u.a. folgenden Kapiteln:
– Building a digital library with a metadata repository: NSDL Phase I
– Utility of a metadata repository as a digital library architecture
– Information modeling for complexity and context
[via IB Weblog]

Internet, Literatur
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