Internet ist nicht nur Medium sondern Werkzeug

Vielen Menschen ist die Bedeutung des Internets immer noch nicht so richtig klar geworden. Sie betrachten das Netz mit großer Skepsis, weil sie bei denen, die es intensiv nutzen, so etwas wie eine Flucht ins Internet befürchten. Oder weil sie glauben, andere Medien litten zu sehr unter einer zu starken Beschäftigung mit dem Netz. Martin Weigert spricht mir aus dem Herzen wenn er schreibt:

Das Internet ist nicht nur Medium. Es ist das überlegene Werkzeug, mit dem sich alle anderen Aspekte des Lebens organisieren, steuern und vereinfachen lassen. Wer dies erkannt hat, sieht das Netz nicht mehr als etwas Losgelöstes von der Realität, wie es häufig von Vertretern traditioneller Denkweisen gemacht wird. Es ist essentieller Teil des Lebens. Es ist globales Kommunikations-, Planungs, Wissens- und Unterhaltungs-Tool in einem.

Weiter auf netzwertig.com: «Über das Lebensgefühl “Always-on”».

Internet, Politik

Telefon- & Netzanschluss gestört

Durch einen Fehler in der Hauptleitung ist zur Zeit mein Festnetzanschluss (und was viel schlimmer ist) mein DSL-Anschluss gestört. Wenn die Telekom-Techniker das heute nicht mehr beheben können, bin ich bis Montag nur über Handy erreichbar. Wer meine Handy-Nr. nicht hat und mich erreichen möchte, kann sie per Mail (mt -at- textundblog.de) erfragen.
Dieser Blogartikel wurde auf dem iPhone getippt. Das ist momentan mein einziger Netzzugang. Fußball über T-Home fällt dann auch im schlimmsten Fall 3 Tage flach. Die heutige Twitkrit kann ich (Update:) auch nicht doch schreiben. Na danke, Telekom. ;-(

Update 13:40 Uhr: wie eben getwittert:
Yuhuuuuuh! Ein großes Lob an die Telekom. Sie haben den Schaden rasch behoben: T-Home, Festnetz und das wunderbare Internet (DSL) wieder da!

Allgemeines

Atlas zur Bundestagswahl 2009

Wahlbeteiligung Bundestagswahl 2009 Ich finde die Unterschiede der Wahlbeteiligung in Ost und West schockierend. Knapp 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist deren Verlauf immer noch deutlich auf der Landkarte des Wahlverhaltens zu erkennen.

Aber auch viele weitere interessante Daten zur regionalen Verteilung der Parteienergebnisse und zum Vergleich zur letzten Bundestagswahl lassen sich aus dem Wahlatlas ablesen. Zum selbst Ausprobieren hier (siehe auch die Info dazu) und im Vorführvideo des Anbieters:


Direktlink YouTube

Politik

Readability: Online-Texte auf Klick lesbarer

Readability: Auf dieser Seite ein Bookmarklet zur besseren Lesbarkeit von Websites erzeugen Wer viel Text online lesen muss/darf/will und nicht unbedingt alles ausdrucken möchte, um Augen und Bäume zu schonen, wird über das hier vorgestellte Tool sicher genau so begeistert sein wie ich.

Die New Yorker Webagentur arc90 hat mit Readability eine Website erstellt auf der man seine bevorzugten Leseeinstellungen definieren kann, mit je vier Justierungsmöglichkeiten zu Farbe, Textgröße und Rändern. Anschließend zieht man ein Javascript-Bookmarklet in seine Lesezeichenleiste und kann ab sofort alle Seiten per Klick aufs Bookmarklet lesefreundlicher konsumieren. Störende Farben, nervig blinkende Werbung, zu kleiner bzw. ungünstig angeordneter Text werden einfach per Mausklick eliminiert. Großartig. Schont Augen und Nerven. Zum Ausprobieren bitte hier entlang: Readability.

Spiegel-ArtikelSpiegel-Artikel

Die beiden Screenshots zeigen den Vergleich: Der Spiegelartikel über illegale Taxis in Mexiko links in der normalen Ansicht, rechts nach Klick auf das Readability-Bookmarklet.

[via @mattsches]

Software, Webdesign

Tristessedeluxe zu medial vermittelten Figuren

Tolle Projektidee von Tillmann Allmer aka tristessedeluxe zum Thema Privates und Öffentliches im Netz. Bitte unbedingt anschauen und bewerten:

Beziehungskiste Web 2.0 – Projektvorschlag ZDF Bodybits from tristessedeluxe on Vimeo.

Wir alle kommunizieren mehr und mehr Privates im Internet und pflegen Freundschaften öffentlich im Internet. Dabei verwischen die Grenzen von analogen und digitalen Freundschaften zusehends. Es ist zur Normalität geworden, dass jeder sich bewusst oder unbewusst im Internet zur medialen Figur stilisiert und gleichzeitig wir unseren Bekanntenkreis als medial vermittelte Figuren wahrnehmen. Doch obwohl wir spielerisch mit dieser neuen Medienrealität umgehen, es bleibt ein gewisser Beigeschmack. Wie werden wir in Zukunft unser Liebesleben regeln, wenn etwa das MySpace-Profil einer verflossenen Liebe weiterhin online ist? Wie verändert sich die Arbeitsatmosphäre, wenn der Chef ein leidenschaftlicher Twitterer ist? Wie verändert unser Tun im Internet unsere sozialen Beziehungen?

Wie man dafür abstimmen kann (denn das hat das ZDF ziemlich schwer gemacht), erklärt Tillman in seinem Posting, das Ihr hoffentlich lesen und dessen Abstimmungsanleitung Ihr doch bitte bis zum 15. Oktober befolgen möget:
«Eine Bitte in eigener Sache: Stimme für mich bei Bodybits!».

Video

Zurück aus San Sebastián

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Rolf (li.) & Markus (re.) gegen Ende des Festivals.

Bin gestern Abend aus San Sebastián zurückgekommen. Die Augen erholen sich zur Zeit noch von der Fixierung aufs Leinwandformat. Meine Fotos vom Festival gibt’s auf Flickr (ich habe das Album eben mit den neusten Aufnahmen aktualisiert). Habe sechs Filme pro Tag gesehen, insgesamt 53 Filme. Bis auf zwei auch den kompletten Wettbewerb. Ausgerechnet den Chinesen, «City of Life and Death» des Regisseurs Lu Chuan, der (offensichtlich verdient, was man so hörte) gewonnen hat, habe ich nicht gesehen. Alle Preisträger auf der Festivalwebsite. Demnächst auch noch ein Artikel hier im Blog zum Festival und zu den Filmen, die mir besonders aufgefallen sind.

Foto, Kino, Spanisch
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