Traum wird wahr: Dauerkarte vom FC St. Pauli

Bin einfach nur glücklich:

Treppe im Millerntor-Stadion Heute kam die Bestätigung per E-Mail aus dem Kartencenter, dass ich zu den 300 Menschen gehöre, die in den Genuss der neu zu vergebenden Dauerkarten des FC St. Pauli kommen. Stehplatz Gegengerade, wie im Vorjahr beantragt. Letztes Jahr kam ich ja ganz knapp nicht zum Zug (es fehlte ein halber Punkt). Dieses Mal hat’s geklappt. Ab Anfang Juli kann ich die Karte kaufen. Wie gesagt: bin einfach nur glücklich.

Mit nostalgischem Blick hab ich gerade eben nochmal meinen Artikel von vor ziemlich genau fünf Jahren gelesen, als im Juni 2008 darüber schrieb, dass ich für die Saison 2008/2009: «St. Pauli Dauerkarte für die Süd» bekam. Auch wenn sie Dauerkarte hieß, war es eben nur eine Saisonkarte. Knapp zwei Jahre später, Anfang 2010 gab’s das «Dauerkarten-Debakel» – mit erfolglosem Anstehen der Bezugsgruppe und Grillen im Bollerwagen bei Saukälte. Unvergessen. Aber zum Glück jetzt auch zum Abhaken. Ab 2013/14 werde ich nun eine echte Dauerkarte haben.

Update 17.6.2013: Heute erst erfahren, wie knapp ich bei der Vergabe noch berücksichtigt wurde:

FC St. Pauli, Fußball

Tweet der Woche: In Gedanken bei #occupygezi

Tweet der Woche Ärzte und Anwälte, die helfen, werden festgenommen, drohen ihre Lizenz zu verlieren. Hotels, die Menschen auf der Flucht vor den widerrechtlichen Angriffen der Staatsmacht Schutz bieten, werden mit Gas gestürmt. Furchtbare Menschenrechtsverletzungen durch die Polizei in Istanbul und weiteren Teilen des Landes machen nicht nur betroffen, sondern auch wütend. Stellvertretend für die hier ausgedrückten Gefühle der Anteilsnahme, steht der «Tweet der Woche» von @EinAugenschmaus:

Tweet der Woche von @einaugenschmaus

Lesenswert zum Thema der Bericht des vor Ort präsenten ZEIT-Journalisten Lenz Jacobsen: Istanbul erlebt die Nacht des Tränengases:

Die Polizei räumt den Gezi-Park rücksichtslos, vertreibt Aktivisten mit Tränengas. Zwischen die Fronten gerät auch eine deutsche Politikerin.

Er berichtet auch live auf Twitter unter @jalenz.

Das heute-Journal von gestern Abend wird mit englischen Untertiteln im Netz verbreitet, es zeigt wie brutal momentan gegen die Protestierenden in der Türkei vorgegangen wird:

Die vergangenen Tweets der Woche findet ihr hier.

Bluesky, Literatur, Politik

PV Nova: Get lucky von Daft Punk in verschiedenen Stilen

Wie so viele bin ich auch ich dem neuen Daft Punk-Album verfallen und höre es zur Zeit fast täglich. Selbst Get lucky, das ja zusätzlich viel im Radio gespielt wird, höre ich erstaunlicherweise immer noch gern. Das, was der Franzose PV Nova aus dem Song gemacht hat, ist hervorragend. Er hat den Song in unterschiedlichen Musik-Stilen seit den 20er Jahren des vergangenen 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit (und etwas darüber hinaus, um die Hundert Jahre voll zu machen) durchgemixt. Übrigens auf französisch sehr charmant in seinem Blog vorgestellt:

Voici mon nouveau projet délirant : retracer l’histoire de la musique enregistrée à travers une reprise de Daft Punk. Oui parce que bon, à mon âge les reprises c’est un petit peu dépassé, je préfère m’occuper du passé (oooh). Voici d’abord la vidéo, et ne manquez pas de lire cet article jusqu’au bout, car j’ai besoin de vous !

weiter bei PV Nova: Bonsoir les pastèques oder auf deutsch bei tape.tv: «Wie hätte Daft Punks “Get Lucky” in den letzten Jahrzehnten der Musikgeschichte geklungen?R

[via @cipriandavid]

Musik, Video

Edward Snowden – ein wahrer Whistleblowing-Held

Klasse, dass es das wichtige Interview mit Ed Snowden nun auch mit deutschen Untertiteln gibt.

[via @piratenpartei]

Nur wahre Helden bezeichnen sich selbst nicht als Helden. Für mich ist er einer. Ziehe meinen Hut vor der Whistleblowing-Leistung von Edward Snowden. Dazu auch ein guter Text von Dirk von Gehlen auf jetzt.de:

Edward Snowden, der Mann, der die digitale Generation auf ihr Daten-Dilemma hinweist.

Ein ehemaliger CIA-Techniker deckt den „Prism“-Überwachungsskandal auf – und könnte jetzt zum Gesicht einer neuen politischen Bewegung werden.

Internet, Politik

Tweet der Woche: Renates großes Theater

Tweet der Woche @RenateBergmann, die freundliche, ältere Dame, die gerne mal feucht durchwischt, ist eine Bereicherung für jede Timeline, die generationenübergreifend ausgerichtet ist. Immer wieder erfrischend, ihre Sicht auf die Dinge zu erfahren oder in den Genuss ihrer Ratschläge zu kommen. Dass man zum Beispiel nicht alles glauben darf, was einem diese jungen Werbeleute versprechen, weiß die Dame aus eigener Erfahrung und lässt uns an ihrem Wissen partizipieren:

Tweet der Woche von @RenateBergmann

Die vergangenen Tweets der Woche findet ihr hier.

Bluesky, Literatur

Vortragsabende Ausstellung Bücherverbrennung

Vortragsabende zur Ausstellung Bücherverbrennung

'Der Emigrant - Patriot oder Verräter?' (Film von Wolf Littmann) Zur im Mai bereits ausführlich vorgestellten Ausstellung «80 Jahre Bücherverbrennung in Hamburg» gibt es ab morgen in der Stabi jeden Freitag im Juni um 19 Uhr einen interessanten Vortragsabend. Es wird jeweils ein Schicksal von AutorInnen, deren Bücher von den Nazis verbrannt wurden, näher vorgestellt. Eine gute Gelegenheit, über die von Wilfied Weinke kuratierten, informativen Ausstellungstafeln hinaus, zu erfahren, wie es eigentlich den Menschen und ihrem künstlerischen Schaffen nach dem barbarischen Akt durch die Nazis ergangen ist.

Hier das Programm – Eintritt frei:

  • Freitag, 7. Juni 2013, 19 Uhr
    Wilfried Weinke, Hamburg: „Aus dem Dunkel zurück ins Licht“.
    Die Kinderbuchautorin, Übersetzerin und Literaturagentin Grete Berges.
  • Freitag, 14. Juni 2013, 19 Uhr
    Prof. Dr. Eckhardt Köhn, Frankfurt: „An der Fotografie lockt mich das selbstbestimmte Leben“.
    Leben und Werk von Rolf Tietgens (1911-1984).
  • Freitag, 21. Juni 2013, 19 Uhr
    Prof. Dr. Gabriele von Glasenapp, Frankfurt: „Wir jungen Juden“.
    Leben und Werk des Hamburger Schriftstellers Cheskel Zwi Kloetzel.
  • Freitag, 28. Juni 2013, 19 Uhr
    Wilfried Weinke, Hamburg: „Der Emigrant – Patriot oder Verräter?“ (Film von Wolf Littmann). Anmerkungen zum Film, seinem Autor und dem zeitgeschichtlichen Hintergrund.

Die vier Vortragsveranstaltungen gibt’s auch als Übersicht in einem zweiseitigen Flyer im Format PDF.

Wir haben alles natürlich auch im Stabi-Blog präsentiert: Vortragsabende zur Ausstellung Bücherverbrennung (dort gibt die 3 Porträts auch in groß). Wie ihr dahin kommt, verrät die Wegbeschreibung. Der Vortragsraum ist im 1. Stock (am Café Libretto die Treppe hoch, die Veranstaltungen werden auch jeweils vom Haupteingang aus ausgeschildert).

Hamburg, Literatur

Francois Ferracci: Lost Memories

LOST MEMORIES (French, English Subtitles) from Francois Ferracci on Vimeo.

Der Kurzfilm Lost Memories von Francois Ferracci ist ein ganz starkes Statement zum Diskurs digital vs analog. Wer mehr über den Film erfahren mag, dem empfehle ich das Interview mit Ferracci auf One Small Window:

How did you come up with the idea for Lost Memories?
It started with a short film competition in Paris in which we had to imagine our future. The main actor, Luka, wanted to do it with me. I’d had this idea in mind for a long time, so I wrote it in 2 hours, and then we were ready to shoot! But there were too many visual effects shots in the film so I didn’t enter the competition, because I wanted to spend more time on post-production. As a visual effects artist, and visual effects supervisor, I knew it was going to be a nightmare! We shot with the 5D and the main problem is that a shaky camera creates huge distortions in the shots. It is sometimes impossible to get a clean tracking for set extensions in post.

[via ALT1040]

Video
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