Glenn Greenwald im Interview bei Jung & Naiv

Fast ein Jahr ist es nun her, dass Edward Snowden uns allen am 9. Juni 2013 die Augen geöffnet hat, wie weit die Geheimdienste der USA, Großbritanniens und mit Sicherheit auch Deutschlands und etlicher weiterer Länder gegen Gesetze verstoßen und einen Überwachunsgsstaat zu installieren versuchen, wie ihn sich Orwell nicht in seinen schlimmsten Projektionen ausdenken konnte. Der Mann, dem Snowden seine Daten anvertraut hat, ist der Journalist Glenn Greenwald. Im Interview bei Jung & Naiv spricht er gute 45 Minuten darüber, wie sehr wir alle Gefahr laufen der Macht der Überwachung nichts mehr entgegen setzen zu können.

Deutsche Untertitel können (unten rechts in der Menüleiste des Videos) zugeschaltet werden. Bei Netzpolitik gibt es auch die englische Transkription des Interviews.

Politik, Video

SR-Doku über die Saarländische Nationalmannschaft

SR-Doku über die Saarländische Nationalmannschaft

Wenn man vom Saarland und vom großen Fußball redet, muss man schon lange in die Vergangenheit zurückgehen. Manche wissen gar nicht, dass das Saarland – vor seinem Beitritt zur BRD – mal eine eigene Nationalmannschaft hatte und damals sogar in einer Qualifikationsgruppe mit Deutschland um die Teilnahme an der WM 1954 in der Schweiz spielte.

Michael Thomas Wollscheid aus der Redaktion der Sport Arena zeigt im Rahmen der Reihe «Kleines Land, großer Fußball« in seiner knapp halbstündigen Doku «Das Saarland in der FIFA» wie es dazu kam und wie im Hintergrund immer wieder die Politik in den Fußball hineinwirkte.

SR-Doku über die Saarländische Nationalmannschaft

Fußball, Saarland

Sleeping with the Enemy

Tweet der Woche Es gibt Tweets, die sind so gut, die bedürfen keiner ErklärungNur falls einer mit dem ersten Feindesgrund Schwierigkeiten haben sollte, sei hier noch der Wikipedia-Artikel dazu verlinkt.. Der von Jana @VanLynden ist so einer. Für mich der Tweet der Woche:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Bluesky, Literatur

Mexiko bei der WM 2014 in Brasilien: Quiero Creer

Mein Herz schlägt bei der WM bekanntlich für Mexiko. In der Brasilien-Gruppe A den 2. Platz zu erreichen wird (gegen Kroatien und Kamerun) mehr als schwierig. Mexiko hat eine schwache Quali gespielt, was sie in ihrem Video auch offen ansprechen («Te hicimos sufrir» – «Wir haben dich leiden lassen»). Aber ich glaube dran – Quiero Creer: – zumindest, dass sie die Vorrunde überstehen. Y luego veremos, und dann schauen wir mal.

Eine Mannschaftsvorstellung der TRI gibt es bei CNN México: Hombre por hombre. Auf Twitter kann man die Selección Mexicana auf @miseleccionmx verfolgen.

Fußball, Spanisch

Bezirkswahl Hamburg: Für Wandsbek hat es nicht gereicht

Ich danke allen, die mich gewählt und unterstützt haben. Es war trotz nicht einfacher Voraussetzungen wichtig, bei der Wahl anzutreten. Wir haben die zum Einzug in die Bezirksversammlung notwendigen 3 % nicht geschafft.

Das Positive aus Sicht der Piraten in Hamburg: In 2 von 7 Bezirken ist der Einzug von Piraten in Bezirksversammlungen gelungen: Insgesamt 4 Piraten haben es also immerhin geschafft. Mein Glückwunsch nach Hamburg-Mitte und Hamburg Nord. Immerhin in diesen beiden Bezirksversammlungen in Hamburg wird es je zwei Piraten-Vertreter geben. Und ich bin mir sicher, sie werden dort weiter gute Arbeit machen. Alle Zahlen gibt es hier.

Hamburg, Politik

Neues Emoticon fürs Fremdschämen

Tweet der Woche Die SPD braucht sich nicht zu wundern, dass ihr wenig zielführendes Anstimmen nationalistischer Töne — wie in dieser unsäglichen Anzeige zur Europawahl — nicht nur Abneigung sondern auch Häme erzeugt. Trefflich in die Sprache von Twitter übersetzt, hat dies @zeitweise mit dem Tweet der Woche:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Bluesky, Literatur

Masterarbeit fertig – Alles wird gut. Danke.

Masterarbeit Wie ich heute morgen schon schrieb: es ist noch kein Master vom Himmel gefallen. Jeder, der neben dem Beruf nochmal ein Studium aufnimmt, weiß, dass so etwas parallel zum Job zu Ende zu bringen, einen hohen Grad an Disziplin erfordert. Da ich von Natur aus eher undiszipliniert bin, ist es ein Wunder, dass auch ich mit der Arbeit fristgerecht fertig geworden bin.

Heute Nacht war sie fertig geschrieben, formatiert und ausgedruckt, heute Mittag in der Mittagspause hab ich zwei Exemplare binden lassen. Morgen Früh steig ich in den Zug nach Berlin und gebe sie am IBI ab, wo wir nochmal zwei Tage Vorlesungen im 4. Fachsemester haben. Am 5. Juli schreiben wir noch eine Klausur und aller Voraussicht nach im Oktober am 16. September hab ich noch eine mündliche Prüfung zu absolvieren, ehe ich dann hoffentlich mein vor zwei Jahren aufgenommenes Studium beenden und mein Klingelschild um den Titel «Master of Arts – Library and Information Science» erweitern werde. Die größte Hürde auf diesem Weg liegt nun fest eingebunden zwischen zwei Buchdeckeln. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was für ein Stein mir in diesen Augenblicken vom Herzen fällt.

Die Arbeit wird, wenn meine beiden Gutachter sie dessen würdig finden, im Herbst hier veröffentlicht werden: Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft.

Ich danke den 20 Social Media Ansprechpartnern wissenschaftlicher Bibliotheken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich aufgrund dieses Aufrufes bei mir gemeldet hatten und die meinen für die Arbeit entwickelten Fragebogen ausgefüllt haben. Und ich danke natürlich allen, die mich in den vergangenen Monaten moralisch unterstützt haben. Das enorm positive Feedback auf den ausgerechnet in dieser Woche veröffentlichten Artikel über meine Social Media Arbeit in der Stabi bei «Was machen die da?» hat mir nochmal den richtigen Schub für den Endspurt gegeben. Alles wird gut. Danke.

Literatur

«Was machen die da?» – Geständnisse einer Rampensau

Meine Social Media-Arbeit in der Stabi: «Was machen die da?»

Wer sich fragt, was ich eigentlich in der Stabi mache, sollte mal bei «Was machen die da?» reinschauen. Dort ist nicht nur zu erfahren, dass ich eine Rampensau bin, sondern auch, worin meine (Überzeugungs-) Arbeit im Bereich Social Media besteht. Im Unterschied zur gerade im Endspurt von mir fertig geschriebenen Masterarbeit zum Thema Social Media nicht wissenschaftlich betrachtet, sondern ganz arbeitspraktisch erzählt. Eben ganz im Sinne des Projektes «Was machen die da?».

Auch die weiteren Porträts, die Isabel Bogdan (Text) und Maximilian Buddenbohm (Bild) dort im Wochenrhythmus veröffentlichen, sind überaus lesenswert. Tolle Idee. Tolle Menschen:

Bisherige Porträts – «Was machen die da?»

Foto, Hamburg, Literatur
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