Januar 2010

Text & Blog ab sofort in 3-spaltigem Layout

vorher: 2-spaltiges Layoutab sofort: 3 Spalten
Layoutvergleich: links: 2 Spalten (vorher); rechts: 3 Spalten (nachher); auf Flickr in groß.

Wie auf Twitter gestern schon angekündigt, habe ich meinem Blog heute ein leichtes Redesign gegönnt. Aus dem 2-spaltigen Layout ist ein 3-spaltiges geworden. Viel hat sich ansonsten – zumindest sichtbar – nicht geändert. Und wenn ich nicht gesondert darauf hinweisen würde, hättet Ihr’s vielleicht gar nicht gemerkt. Und genau so soll es auch sein (gute Websites ändern sich nahezu unbemerkt). Außerdem: Wiedererkennung in den Wirren des Webs ist mir wichtiger als neuer Anstrich. …

Webdesign

Landungsbrücken raus: eisiges Elberlebnis

Blick von der Fähre auf die Landungsbrücken

Schaufelräder der Lousiana vereist Eisig war’s heute in Hamburg. Aber schön. Lieber Besuch ist zur Zeit in der Hansestadt und wir scheuten nicht den rauen eisigen Wind auf der Elbe und fuhren mit der Fähre (oben an Deck!) von den Landungsbrücken raus nach Övelgönne (Museumshafen). Wir haben uns zu einem Spaziergang am Elbstrand aufgemacht, obwohl es einen dort sonst eher nur bei höheren Temperaturen hinzieht. Es wurde uns mit wunderbarem Licht und nahezu abenteuerlichen Eiskletterpassagen gedankt.

Foto, Hamburg

Parrot AR.Drone: Quadcopter mit iPhone fliegen


Direktlink YouTube

Das Steuerungsgerät dazu hätte ich ja schon… 😉

Im Pressetext-Sprech der Firma Parrot hört sich das, was man in dem atemberaubenden Video sehen kann, so an:

Parrot, Spezialist für kabellose Geräte rund um die Mobiltelefonie, enthüllt den ersten Quadcopter, der Augmented Reality nutzt: Parrot AR.Drone.
Durch die intuitive Steuerbarkeit und die gute Konnektivität kann die Parrot AR.Drone komplett mit einem iPhoneTM oder iPod touch® gesteuert werden. So werden spektakuläre Flüge möglich. Außer dem puren Flugvergnügen sind mit diesem einzigartige Quadcopter eine Vielzahl von Videospielen in der realen Welt umzusetzen.
Das live übertragene Videostream auf das Display des iPhoneTM oder iPod touch® ermöglicht es, die AR.Drone so zu steueren, als säße man direkt auf dem Pilotensitz. Die Bildverarbeitung erlaubt die Integration von Echtzeit-Special Effects in das Live-Bild. Das bringt Augmented Reality-Erleben.

Alle weiteren Infos: Parrot AR.Drone.

[via @mattsches]

Video

Persönliches Wikipedia-Buch erstellen


Direktlink YouTube

Die Wikipedia lebt ja von der ständigen Aktualisierung und hat gegenüber gedruckten Enzyklopädien den Vorteil elektronisch vorzuliegen. Aber im ein oder anderen Fall, und wenn es – wie im vorgeführten Video-Beispiel – nur für ein nettes, persönliches Geburtstagsgeschenk ist, kann die Buchfunktion ganz praktisch sein. Man klickt einzelne Wikipedia-Artikel zusammen, legt ein Inhaltsverzeichnis mit einzelnen Kapiteln an und lässt bei Pediapress ein Buch erstellen. Wie’s geht zeigt das Video. Weitere Infos beim Anbieter Pediapress. Mit der Aktion wird auch die Wikimedia Foundation unterstützt.

[via @martinhasse]

Internet, Literatur

Keine EU-Visumsfreiheit für Bosnien-Herzegowina

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Menschen in d. Fußgängerzone von Sarajevo aus meinem Flickr-Album Sarajevo

Da ich erst kürzlich in Sarajevo war (siehe mein Bericht über die Dienstreise), hat mich folgende Meldung sehr getroffen: Der Hohe Repräsentant für Bosnien-Herzegowina, der Österreicher Valentin Inzko, legte heute Morgen im kurzen Interview auf DLF (9″43) beredtes Zeugnis darüber ab, wie wenig sensibel Brüsseler Bürokraten sein können. Auch wenn es offenbar die Schuld bosnischer Regierungsvertreter ist, dass zwar Serbien, Montenegro und Mazedonien ab sofort die Vorteile der EU-Visumsfreiheit genießen, aber Bosnien-Herzegowina nicht, hätte man sich aus historischen Gründen doch eine andere Lösung gewünscht.

Ausgerechnet Bosnien, ausgerechnet Sarajevo: Das vom Krieg in den 90ern geschundene Land unterliegt noch immer der Visumspflicht in der EU – Serbien dagegen nicht. Bis Juli soll es soweit sein, sagt Valentin Inzko – auch wenn das politische Klima im Land eher diskriminierend als demokratisch ist.

[flash]http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2010/01/04/dlf_20100104_0811_f917f704.mp3[/flash]

DLF: «Die Bosnier verdienen das Gleiche»

Politik, Radio

Die Stabi Hamburg twittert unter @stabihh

Infoscreen-Folie 'Die Stabi twittert'

Infoscreen im Foyer der Stabi Im Foyer der Stabi Hamburg hängt ein Infoscreen (siehe Foto rechts), auf dem wir unsere Nutzer darüber informieren, was es Neues in der Stabi gibt. Da die Stabi unter dem Account @stabihh auch twittert, wurde heute eine entsprechende Folie in diesem Screen (dessen Dezember-Version man sich auch online anschauen kann) freigeschaltet. Alle Hamburger und Hamburgerinnen, die gerne über Bibliotheks- und Literaturcontent aus der Hansestadt informiert werden möchten, sind herzlich eingeladen, dem Stabi-Gezwitscher zu folgen. 😉

Hamburg, Informationskompetenz, Literatur

Kathrin Hartmann: Ende der Märchenstunde

Kathrin Hartmann: 'Ende der Märchenstunde' Heute Abend habe ich aufgrund eines Twitter-Hinweises von Matthias Zellmer die SR-Sendung «Fragen an den Autor» (in dem Fall an die Autorin) vom 13.12.2009 als Podcast gehört. Thema der Sendung: Lifestyle-Ökos. Die Journalistin Kathrin Hartmann hat unter dem Titel «Ende der Märchenstunde» ein im Blessing-Verlag erschienenes Buch geschrieben, mit dem sie die trügerische Täuschung der Verbraucher offen legt, die glauben, alleine dadurch, dass sie Bioprodukte kaufen, retteten sie die Umwelt. Sie kritisiert damit nicht dieses Verhalten als solches, sondern sie klärt darüber auf, wie große Konzerne mit lächerlichen Aktionen (Bier kaufen, Regenwald retten ect.) den Kunden ein falsches Wohlgefühl zu vermitteln suchen. Hartmann rechnet mit dem Konzept des «Lifestyle of Health and Sustainability» (LOHAS) ab und bezeichnet dieses als modernen Ablasshandel, den die Konsumgüterindustrie lediglich zur Konsumförderung erdacht hat. Christian Schlüter beschreibt das sehr gut in seiner positiven Rezension des Buches in der Frankfurter Rundschau – Moderner Ablasshandel:

Hartmann beschreibt all dies in einem nüchternen Ton. Vorhaltungen sind ihre Sache nicht. Das liest sich angenehm – immerhin kommt man sich mit seinem vermurksten Konsumverhalten nicht wie der letzte Depp vor. Hartmann, früher Redakteurin der FR und beim Lohas-Fachblatt Neon, hält sich an die Fakten. Und die sprechen für sich: Es irrt gewaltig, wer glaubt, ohne politisches Engagement und schmerzfrei die Welt verändern zu können.

«Ende der Märchenstunde» ist für mich eine Pflichtlektüre im Jahr 2010. Die Autorin hat auch ein Blog: ende-der-maerchenstunde.de.

[via @Zellmi]

Literatur, Politik
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