Don’t say ‘blogger’ to US Immigration

Unfassbar:
Der kanadische Blogger Jeremy Wright wurde an der Einreise in die USA gehindert, weil er als Beruf Blogger angab und keine Telefonnummern seiner Geschäftspartner, die er in New York treffen wollte, angeben konnte:

Him: Why would you visit someone in the states you’d never met (I mentioned I was planning to visit several people whilst down there)
Me: Well, I have met most of them, but I’ve talked to them dozens or hundreds of times online.
Him: Do you have any of their phone numbers?
Me: No, but I talk
Him: You can’t talk to someone without a phone number. Stop lying to me.
Me: No, really, I can talk from my computer to theirs
Him: Don’t be a smartass. If you don’t have their phone number, and you’ve never met them, how can you have ever talked to them.
Me: … (at this point I’ve learned that sarcasm doesn’t help, nor does answering questions he doesn’t want to hear the answer to)
Him: So, you’re trying to tell me that you’re going to visit someone who you’ve never met, never talked to and who knows nothing about you? And I’m supposed to believe this?

Der komplette Vorfall ist in seinem Blog Ensight beschrieben.
[via boingboing]

Wahre Worte von Wladimir

Die Angst geht um Deutschland – ein armes Land, das permanent gefährdet ist und ausgebeutet wird – von Sozialhilfeempfängern, Arbeitslosen, Islamisten, Hasspredigern, Schwarzarbeitern und nicht zuletzt von Millionen ukrainischen Kriminellen und Prostituierten, die einwandfreie Visa nach Deutschland bekamen, um hier ihre Untaten zu begehen.

Zitty-Kolumne von Wladimir Kaminer: “Ein Vorschlag zur Güte”, im Volltext bei wirres.net.
[via it&w]

Saarland – Au(f/s)steigerland

SaarheimkehrerWuselkalenderSaarschleife

Saarland – ein Land mit wechselvoller Geschichte
Das Saarland heißt “Saar-land” schon seit 1935. Dennoch hat sich das “Saargebiet”, so hieß es laut Versailler Vertrag von 1920, im Sprachgebrauch der Älteren und vieler Nicht-Saarländer gehalten. Sprachliches Relikt einer wechselvollen Geschichte. Besonders in den letzten 200 Jahren, in denen das Land insgesamt achtmal seine Nationalität wechselte.
Quelle: bund.de

70 Jahre Volksabstimmung an der Saar, 13.01.1935: kein rühmliches Datum, aber eines, das die wechselhafte Geschichte des (bis 1990) jüngsten Bundeslandes der BRD deutlich macht.
Weitere Infos: Der Abstimmungskampf 1934/35 (Quelle: saarland.de)

Die Saarbrücker Zeitung beschreibt obiges, linke Foto (Landesarchiv) in ihrer heutigen Ausgabe mit den Worten:

Ein Willkommensgruß an Saarländer, die aus Übersee gekommen
waren, wurde vor 70 Jahren am Saarbrücker
Hauptbahnhof entboten. Die Bevölkerung erwartete, dass
die Landsleute aus der Fremde am 13. Januar 1935 für die
Rückkehr “heim ins Reich” stimmen würden.

Und der Wuselkalender nimmt -in der ihm eigenen Art- das historische Datum und den von der saarländischen Landesregierung in ihrer Imagekampagne gern benutzten Slogan vom Aufsteigerland auf, und verknüpft ihn mit der Rentenproblematik.
De Becker Heinz wird saahn: awwei awwer!

Angela M. allein auf weiter Flur

Angela Merkel
(Ausschnitt Foto Ostkreuz, FASZ 28.11.2004)
Manchmal könnte sie einem ja fast Leid tun (tut sie aber – mir zumindest – nicht). Aber schwer hat sie’s schon: “Angela M. allein auf weiter Flur” titelt die FASZ heute im Wirtschaftsteil und beschreibt wie Angie die Fachleute vergrault und die Wirtschaft verprellt. Und dazu dieses wirklich extrem trostlose Foto, bei dem man deutlich spürt, wie unwohl sie sich in ihrem schicken Jäckchen fühlt.

Macht man sich dann auf die Suche bei Google kann man weitere liebreizende Portraits der gutaussehenden CDU-Vorsitzenden finden. Dort ist mir dann wiederum dieses kleine Fotokunstwerk ins Auge gefallen:
Merkel isst
Auf der Seite des Bayrischen Rundfunks (aha!) über Essgewohnheiten der Politiker heißt es:

Dass Angela Merkel Geld für gutes Essen ausgibt, ist anzunehmen, da sie beim Friseur und an der Kleidung spart. Ob es jedoch gefüllte Spreewalder Gurken oder exotischere Speisen sind, entzieht sich meiner Kenntnis…

Seite 76 von 77
1 74 75 76 77