Gravatar-Foto und Twitter-Bild erneuert

Neuer Gravatar mit Ringelshirt Meine Leserschaft hat mich ja neulich zum Gravatar-Wechsel aufgefordert. Ich bin diesem Ansinnen nun nachgekommen. Mein Twitter-Profil hab ich im Sinne der Corporate-Identity gleich mit angepasst. Während das bisher genutzte Bild noch aus dem Jahr 2004 stammte (und ein Bärtchen zeigte, dass es nicht mehr gab), ist das neue nun aus 2008, aufgenommen von meinem lieben Freund Leo bei seinem letzten Hamburg-Besuch und es fällt ganz eindeutig – wie von der werten Leserschaft gefordert – in die Content-Kategorie Ringelshirt. Entgegen meinem Versprechen hat es allerdings doch geringfügig mehr als 40 Tage gedauert, bis ich es umsetzen konnte. Dies mag man mir nachsehen.

Ein Bündel Links mit LinkBunch schnüren

LinkBunch- so werden die zusammengefassten Links dargestellt Dienste wie tinyURL oder kURL, mit denen sich lange Links zur Vermeidung von Zeilenumbrüchen in kurze Links umwandeln lassen, kennen und nutzen mittlerweile viele. Heute bin ich aber auf einen Dienst gestoßen, der dies gleich für mehrere URLs anbietet:

Linkbunch liefert einem eine kurze Adresse mit mehreren URLs, quasi – wie der Name schon sagt – ein Bündel Links. Kann sehr praktisch sein, um zahlreiche Links in ein Twitter-Posting oder via Handy oder Instant-Messaging zu übermitteln. Und die Kurzadresse bietet zusätzlich zur Auflistung zu den einzelnen Links auch die Möglichkeit, diese auf einen Klick in neuen Tabs im Browser zu öffnen.

Als Test habe ich mal eine Auswahl von 15 Domains aus meiner Blogrol derart zu einem bunten Strauß Links geschnürt: http://linkbun.ch/0q5. Der Klick auf diesen Link führt erstmal nur zur Linkbunch-Seite mit den Einzellinks, dort lässt sich dann mit “Open entire bunch” der Strauß komplett in neuen Tabs öffnen. Wie gesagt, gerade für Mikroblogging-Tools wie Twitter, die den Platz der Meldung ja auf 140 Zeichen beschränken, eine gute, da platzsparende Sache. Aber auch für Online-Auskunftsdienste, im E-Learning-Bereich oder in der elektronischen Kundenbetreuung eine praktische Möglichkeit nutzerfreundlich mehrere Domainadressen auf einmal zu übermitteln.

Wie es sich für einen guten Web2.0-Dienst gehört, verfügt LinkBunch über eine leicht zu merkende Adresse (die Schweizer Domainendung macht’s möglich: linkbun.ch) und selbstredend über ein Blog (dort auch ein Hinweis auf die praktische Firefox-Erweiterung für LinkBunch). Da die Entwickler bereits eine Veröffentlichung der LinkBunch API angekündigt haben, lassen weitere Anwendungsmöglichkeiten des sinnvollen Tools sicher nicht lange auf sich warten.

[via Download Squad]

NZZ über den Microblogging-Dienst Twitter

Die NZZ über Twitter:

Wie erkennt man den nächsten grossen Internet-Hype? Eines der eindeutigsten Anzeichen dafür ist vermutlich, wenn plötzlich Zehntausende begeistert eine neue Dienstleistung nutzen, aber gleichzeitig völlig ausserstande sind, Aussenstehenden zu erklären, worum es dabei überhaupt geht – geschweige denn, wo der Nutzen liegt. Dies ist der Fall beim Online-Dienst Twitter.

Da ist was dran. Außenstehende verstehen es in der Tat nicht und schütteln nur den Kopf. Vermutlich hilft da auch kein Weiterlesen in der NZZ:
«Das Zwitschern im Internet wird lauter – Twitter ist der neue Liebling der Online-Gemeinde».

Twitter-Artikel Wikipedia
Twitter auf Text & Blog
– Mein Twitter-Account: twitter.com/textundblog

[via twitter (sic!) von svensonsan: I und II]

Twitter-Karma: Wer liest mich, wen lese ich?

Ausschnitt aus meinem Twitter-Karma
Nachdem ich anfangs mehr als skeptisch war, gehört für mich der Mikroinformationsdienst twitter (s. Wikipedia-Artikel über twitter) mit zum Besten, was ich 2007 neu entdeckt habe und worauf ich nicht mehr verzichten möchte. Wie immer bei neuen Netzdiensten gilt: wer twitter nicht ausprobiert hat, bzw. nur einen kurzen Test gewagt hatte, wird nichts oder nur wenig damit anfangen können und genau so skeptisch bleiben, wie ich es am Anfang war. Muss ja auch nicht jede/r alles machen. 😉

Für die Twitter-Nutzer unter euch, die mal im Überblick sehen wollen, wen sie so verfolgen und wer sie verfolgt, gibt es ein praktisches Tool namens Twitter-Karma.

[via twitter von dotdean]

Enrique Dans: Geteilte Aufmerksamkeit

Was symbolisiert die Zeit besser als ein Uhrwerk?
Foto: xtrapink

Enrique Dans hat auf Libertad Digital einen ganz hervorragenden Artikel über das Phänomen der geteilten Aufmerksamkeit veröffentlicht. Wir alle sehen uns immer stärker einem ständig wachsenden Informationsfluss gegenüber, wollen alles aufnehmen, müssen zwangsweise selektieren und ertappen uns doch dabei, wichtige Themen nur an der Oberfläche begleiten zu können. Kurzum: «Zu viel anzuschauen in zu wenig Zeit».

So lautet auch der Titel meiner Übersetzung des Artikels «Demasiado que ver y muy poco tiempo» zu diesem Thema. Ich habe Enrique gebeten, diesen wichtigen Text, der vor ein paar Tagen auf Libertad Digital erschienen ist, ins Deutsche übersetzen zu dürfen und ihn hier zu präsentieren. Er hat zugestimmt und ich habe mich gleich an die Arbeit gemacht.

Obwohl ich mir natürlich alle Mühe gegeben habe, diesen Artikel korrekt und unter weitestgehender Wahrung des lesenswerten Stils des spanischen Informationsexperten zu übersetzen (schließlich ist das mein Beruf), empfehle ich denen, die Spanisch können, ausdrücklich die Lektüre des spanischen Originals. Allen anderen lege ich die deutsche Übersetzung ans Herz, die gerne auch hier als PDF (2 S., 49 KB) heruntergeladen werden kann.

Ein Zitat zur Einstimmung auf den interessanten Text:

In Blogs und Zeitungen wird jeder Artikel entweder in vergleichbarer Zeit gelesen oder durch schnelles Überfliegen quergelesen, um den Inhalt gerade soweit zu erfassen, dass man mitbekommt “um was es geht”. Auf meiner Website geben Besucher oft Kommentare ab, die deutlich zeigen, dass sie den Text nicht vollständig gelesen haben, dass sie einen schnellen, oberflächlichen Blick auf den Text geworfen haben, ohne den Text in seiner Gänze zu erfassen.

Der komplette Text auf spanisch bei Libertad Digital oder hier im Blog nach dem Klick auf (Mehr…) Weiter lesen

Mexikanisches Erdbeben zuerst auf twitter

Bei dem aktuell auf netzeitung gemeldeten Erdbeben in Mexiko-Stadt hatten viele sicher an das furchtbare Beben von 1985 denken müssen, bei dem 10.000 Menschen starben. Jedoch ist das Erdbeben von heute 0:42 Uhr Ortszeit (7.42 Uhr MESZ, Zeitangabe La Jornada) viel schwächer gewesen (6,2 auf der Richterskala).

Das Blog Vivir México berichtet live und weist auf ein Posting von Robert Scoble hin: «Mexico City Earthquake, reported on Twitter first»:

How did I find out about the Mexico City Earthquake? On Twitter. As soon as people started reporting it on Twitter, I looked at the USGS maps. The Twitterers beat the USGS by several minutes.

John Edwards twittert seine politischen Positionen

TwitterDie New York Times schreibt über den Einsatz des Kommunikationstools Twitter im Wahlkampf von John Edwards, dem Kandidaten für die demokratische Präsidentschaftskandidatur in den USA. Der Artikel von Philip Burrowes stellt heraus, dass Edwards der erste ist, der eine Haltung zu einem politischen Thema in einer sozialen Software-Umgebung ankündigt:

Much to Scoble’s surprise, Edwards promptly Twittered a promise to offset the carbon he generated by funding alternative-energy research – marking what seems to be the first policy clarification from a major candidate on social software.

Weiter in der NYT: «Edwards Camp Goes All A-Twittering».

Die beiden Twitter-Nachrichten, um die es im NYT-Artikel geht, sind:
Die Frage des bekannten Bloggers Robert Scoble:

@johnedwards: how are you going to get your campaign carbon neutral when you have to fly jets around the country so much?

Und die Antwort von John Edwards:

@scobleizer: will fund alternative energy production that will offset the carbon generated from campaign travel.

[via Twitter Blog]

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