Foto

Havanna Fotos: Zum Teil brutal pittoresk

Havanna-Fotos als Galerie
(Más fotos en Sevenload, también como Slideshow)

Nach bereits einzel hier veröffentlichten Kuba-Fotos und dem Themenblock zum «Cementerio de Colón» hab ich heute dann mal noch alle weiteren Fotos aus Kuba auf Sevenload hochgeladen (außer die, auf denen Personen abgebildet sind, deren Einwilligung zur Veröffentlichung ich nicht eingeholt habe). Wer jetzt schon genervt ist vom Kuba-Content auf «Text & Blog», der oder dem kann ich sagen, es gibt danach nur noch einen Artikel zum IT-Kongress selbst, der ja das Ziel meiner Dienstreise war und das war’s dann. Der Rest sollte sich in den Kommentaren abspielen und ansonsten gilt wie immer, einfach drüberweglesen, was nicht interessiert.

Ihr könnt euch die Fotos auf zwei verschiedene Weisen anschauen: Entweder als Slideshow (mit so einem schicken Thumbnailband am rechten Bildrand zum schnellen Durchscrollen, bzw. mit einfachem automatischen Bildlauf als Diashow) oder auch in einer Galerie mit Vorschaubildern zum einzel Durchklicken. Sofern ihr bei Sevenload angemeldet seid, könnt ihr die Fotos gerne dort kommentieren oder dort auch direkt unter dem Bild Fragen oder Anmerkungen anbringen. Gerne auch hier in den Kommentaren (dann bitte mit Angabe der Bildnummer). Die Bilder sprechen aber größtenteils für sich. Wie gute Fotos das eh tun sollten, und nein: nicht, dass ich falsch verstanden werde, es sind nicht alles gute Fotos, es sind zum Teil schlichte Momentaufnahmen aus einer Woche Kuba (rechne ich die fünf Kongresstage ab, praktisch nur aus zwei Tagen).

La Habana Vieja: Wäsche vor den Fenstern, Nachbargebäude verfallen

Erschreckend der Verfall der Gebäude. Von faszinierender Schönheit zugleich, die Bausubstanz aus zum Teil noch kolonialer Zeit ganz lebenspraktisch bewohnt zu sehen. Brutal pittoresk sozusagen. Aber auch schöne Natur ist zu sehen: Die Ficusbäume im Parque Almendares haben es mir angetan, deren Wurzeln quasi nach oben ins Blattwerk hinein wachsen. Kurios. Auch John Lennon ist zu sehen, auf seinem John-Lennon-Platz, den es wirklich gibt. Und die fantastischen Restaurants, in denen ich die Chance hatte, zu essen. Durch die Bank sehr gut zu essen übrigens. Der Paladar «El Hurón Azul» in der Calle Humboldt, das Restaurant «Unión Francesa» mit seiner genialen Dachterrasse oder das Restaurant «La Guarida» in der Calle Concordia in dem Haus, in dem der Film «Fresa & Chocolate» (Erdbeer & Schokolade) gedreht wurde, wo man mal so eben durch den Wohnungsinnenhof marschiert, der auch im Film zu sehen war, eine herrliche große Steintreppe hinaufsteigt, ehe man sich im Obergeschoss an die gedeckten Tische mit leckerem Essen setzen kann. Und dann gibt es natürlich einige Bilder mit den schönen alten Autos. Wenn ich Häuser fotografiert habe, hab ich sogar manchmal extra gewartet, bis noch so ein himmelblauer Schlitten durchs Bild rattert. Doch seht selbst: Die 169 Fotos als Galerie oder als Slideshow.

Blauer Wagen in der Calle Línea

Foto, Spanisch

Kuba – ein schönes Land mit vielen Problemen

Cuba must survive - man hat mich gezeichnetOk, auf dem Bild bin ich nicht ganz korrekt getroffen, aber wenn es heißt «Cuba must survive» unterschreibe ich das natürlich und habe dem jungen kubanischen Maler auch eine Kleinigkeit dafür gezahlt, der mich auf der Plaza Vieja letzte Woche in Havanna gezeichnet hat. Damit überlebt Kuba zwar noch nicht, und es ist auch nicht mehr als die bescheidene Geste eine Kuba-Besuchers, der natürlich in einer Woche Arbeitsaufenthalt keinen korrekten Einblick in das Land bekommen kann. Aber, da so viele mich nach meinen Eindrücken fragen, möchte ich versuchen sie hier wieder zu geben. …

Foto, Politik, Spanisch

Amerikas größter Friedhof: Cementerio Cristóbal Colón

Friedhof Cristóbal Colón in Havanna
(Más fotos en Sevenload, también como Slideshow)

Die Eindrücke aus Kuba sind so mannigfaltig, das lässt sich gar nicht alles in einen Artikel packen. Ich werde das folglich aufteilen, und beginne – leicht zeitverzögert, da ich arbeitstechnisch direkt nach Rückkehr aus Kuba stark eingebunden war – mit dem größten Friedhof Amerikas, dem unfassbar großen Cementerio Cristóbal Colón in La Habana. Eine Million Bestattungen gab es bereits auf diesem Friedhof. Er verfügt über 20 km Straßennetz, das ich gefühlt komplett erwandert habe; bei karibischer Hitze, zwischen schneeweißen Engeln und palastartigen Grabstätten. Einige wenige Bilder gibt es hier im Artikel, weitere im Album bei Sevenload, am besten als Slideshow zu betrachten.

Foto, Spanisch

3 Jahre Hamburg – Von Saarbrücken nach Wandsbek

Mein Twet zum Thema 'Drei Jahre Hamburg'
Screenshot meines heutigen Twets (= Meldung auf Twitter) zum 1. Mai.

Genau heute vor drei Jahren bin ich von Saarbrücken nach Hamburg gezogen. Ich war damals in Alt-Saarbrücken in der Dellengartenstraße, wo ich 18 Jahre lang gelebt hatte und meine Wohnung fertig für den Umzug (der Ende Mai 2005 stattfand) verpackt hatte, in meinen Golf gestiegen und in die Bernadottestraße nach Ottensen gefahren. Um dort mein Zwischenquartier zu beziehen, und um am 2. Mai meine neue Arbeitsstelle in der Stabi Hamburg anzutreten und um Ende Mai 2005 meine neue Wohnung in Wandsbek zu beziehen, wo ich immer noch froh und glücklich wohne, hier im schönen Lengerckestieg, am lauschigen Ufer der Wandse. Unvergessen der Abschied, den mir damals die Saarbrücker Freunde bescherten, die auch größtenteils mittlerweile schon alle hier zu Besuch waren.

Die Verbundenheit zur saarländischen Heimat zeigt sich aber beispielsweise auch darin, dass Volker Schütz mir heute morgen berichtete, dass ein von mir eingereichtes Foto vom Hamburger Jungfernstieg in der gestern eröffneten Fotoausstellung im alten Speichersilo am Saarbrücker Osthafen (ich berichtete) zu sehen ist.

Kubaberichterstattung folgt und ist in Vorbereitung. Der erste Teil erscheint womöglich schon heute Abend. Ich arbeite unter anderem noch an einer technischen Lösung für die Fotopräsentation.

Foto, Hamburg

Zwischenmeldung aus Havanna

Schulklassen marschieren uniformiert in La Habana
Zum ersten Mal seit meiner Ankunft in Havanna letzten Sonntag bin ich nun auch im Internet. Im Hotel kann man für 8 Kubanische Pesos (etwas mehr als 5 Euro) die Stunde im Schneckentempo online gehen. In Kuba gibt es keine Breitbandverbindung, das Embargo der USA lässt Kuba leider nicht am Glasfaseranschluss partizipieren. Eine von vielen Begebenheiten hier auf der Insel, die einen nur den Kopf schütteln lassen.

La Habana ist eine höchst beeindruckende, wunderschöne Stadt. Durch viele kubanische Filme und Erzählungen von Freunden wusste ich das ja auch schon, aber SO beeindruckend hätte ich es mir nicht vorgestellt.

Der Kongress „Info 2008“ war sehr interessant und ging heute zu Ende. Es ist spannend zu sehen, wie weit die lateinamerikanischen Bibliotheken, speziell die kubanischen, beim Thema Web 2.0 sind, bzw. wie weit sie ob der widrigen technischen Bedingungen noch davon entfernt sind, dass kollaborative Möglichkeiten von der Bevölkerung wahr genommen werden. Mein Vortrag am Mittwoch hat einigermaßen gut geklappt, auch wenn ich nicht 100%ig zufrieden war. Immerhin hab ich ’ne halbe Stunde auf spanisch vorgetragen und hatte das Gefühl, das interessierte Fachpublikum konnte meinen Ausführungen folgen.

Sonntag-Abend (kubanischer Zeit) geht’s zurück nach Deutschland, nach drei Flügen (über Paris & München) werde ich am Montag-Nachmittag in Hamburg landen. Bis dahin liebe Grüße an meine Leser aus La Habana, der Stadt, in der die Schulklassen in Reih und Glied in Uniform durch die Straßen geführt werden und in der lustige Stelzengruppen ein buntes Straßentheater bilden, wie die Fotos zeigen.
La La Havanna Vieja: Gestelzte Straßenkultur

Foto, Spanisch

Kongress Info 2008 in Havanna

Congreso Internacional de Información - Info 2008 - Havanna, Kuba

Auf Einladung der Friedrich Ebert Stiftung in Bonn nehme ich in der nächsten Woche an dem «Congreso Internacional de Información» – Info 2008 (International Congress of Information, engl. Beschreibung) teil.
Ich werde in Sektion vierPapel de las bibliotecas, los archivos y los servicios de información en la sociedad del conocimiento / Role of Libraries, Archives and Information Services in the Knowledge Society der wirklich umfangreichen Tagung (das Programm erstreckt sich über mehr als 100 Seiten!) über Innovationen im deutschen Bibliothekswesen referieren und dabei das System der deutschen Virtuellen Fachbibliotheken (mit dem übergreifenden Wissensportal vascoda und als konkretes Beispiel die ViFa cibera) vorstellen und über die Möglichkeit sprechen, diese mit Web 2.0-Modulen anzureichern.

Aus dem Erfahrungsbericht einer TeilnehmerinHeike vom Orde, Bayerischer Rundfunk, Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI): Bericht über Teilnahme am Congreso Internacional de Informacion (Info ’2006) in Havanna, Kuba. Download des Berichtes (PDF, 3 S.) der letzten Konferenz «Info 2006» geht die Bedeutung dieses Konfgresses recht gut hervor:

Die internationale Veranstaltung wird u.a. vom Institut für wissenschaftliche und technische Information, einer Abteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt der Republik Kuba organisiert; im Organisationskomitee sind zahlreiche Vertreter der Bibliotheks- und Informationswissenschaft aus Lateinamerika vertreten. Die Veranstaltung findet im zweijährigen Turnus statt und wird u.a. von der UNESCO gesponsert. Sie ist eine der renommiertesten Veranstaltungen in diesem Bereich in Mittel- und Südamerika.

Ich hoffe, ich werde die an mich gestellten Erwartungen erfüllen können und den kubanischen sowie den weiteren lateinamerikanischen Kolleginnen und Kollegen hilfreiche Einblicke in die Bibliotheksarbeit in Deutschland geben können und gleichzeitig in Erfahrung bringen, an welchen Projekten in Kuba gearbeitet wird. Der Kongress steht unter dem Motto «Sociedad del Conocimiento: Nuevos espacios para su Construcción» («Society of the Knowledge: New spaces for their Construction»).

La Havana vieja. Foto: jordi.martorell
La Havana vieja. Foto: jordi.martorell

Ich bin sowohl gespannt auf den Kongress (und den dort proklamierten neuen Räumen der Wissensgesellschaft) als auch auf die Stadt Havanna (ich war noch nie in Kuba) und auf die Stimmung im Land nach dem Abtreten von Fidel. Ob ich von dort werde berichten können, weiß ich noch nicht, ich vermute eher nicht. Also bitte nicht wundern, wenn zwischen dem 20.04. und dem 28.04.08 Sendepause herrscht auf Text & Blog. Was ich natürlich versprechen und hier schon einmal ankündigen kann, ist die Berichterstattung danach. Sowohl über den Kongress, als auch über Havanna.

Foto, Internet, Kino, Literatur, Spanisch
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