Relaunch der Stabi: Responsiv und neu strukturiert

Redaktionsteam der Stabi

Ein gutes Jahr haben wir auf diesen Tag hingearbeitet. Heute Morgen pünktlich um 9 Uhr war es dann soweit: die Website der Stabi ist in responsivem Design und komplett neu strukturiert unter stabi.hamburg veröffentlicht worden. Bis auf den letzten Drücker haben wir daran gearbeitet und ein paar Schrauben gibt es immer noch zu drehen. Mehr dazu im Stabi-Blog, das natürlich auch neu gestaltet wurde und sich automatisch an die Größen der benutzten Geräte, egal ob Desktop-Rechner, Notebook, Tablet oder Smartphone:

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Website!

relaunch-stabi

TablePress: Tabellen-Einbau in WordPress leicht gemacht

tablepress Für ein Projekt, an dem ich gerade arbeite (Umstieg einer bestehenden Website auf WordPress als CMS), habe ich eine gescheite Erweiterung gesucht, um Tabellen in WordPress einzufügen. Nicht für mich, sondern für die Person, die die Webseite mit Inhalten befüllt, die aber keine HTML-Kenntnisse hat. Nach meinen Recherchen scheint TablePress eine sehr gute Wahl hierfür zu sein. Dr. Web stellte die Erweiterung von Tobias Bäthge bereits letztes Jahr als «eierlegende Wollmilchsau für Datentabellen in WordPress» vor:

TablePress von Tobias Bäthge überzeugt mit einer einfachen, dabei sehr leistungsstarken Einbindung von Datentabellen und deren Inhalten in beliebige WordPress-Sites. Es steht zur kostenlosen Nutzung im WordPress-Repository unter GNU-Lizenz bereit, kann verschiedene Sprachen und ist auch ansonsten flexibel bis zur Wunschlosigkeitsgrenze.

Mittlerweile wurde die von Tobias Bäthge regelmäßig aktualisierte Erweiterung bereits über 650.000 (!) mal heruntergeladen. Einen eigenen Twitteraccount (@TablePress) gibt es auch. In diesem kurzen Video-Tutorial kann man die Funktionsweise von TablePress ab Minute 7 sehr gut sehen. Zudem ist das Plugin vorbildlich dokumentiert. Sieht also alles sehr gut aus.

Da ich WP-Plugins, ehe ich sie anderen empfehle oder in weitere Projekte einbaue, immer zuerst selbst teste, hab ich TablePress erst mal auf Text & Blog installiert, und schaue mir nun an, wie das Handling ist und wie die Tabellen dann letztendlich aussehen. Dazu hier ein Test:
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Neues Layout auf Text & Blog: Journey

Helgoland Düne

Der 4.000. Beitrag in diesem Blog ist ein ganz besonderer, denn er zeigt das Blog in seinem neuen Gesicht. Nachdem ich seit Juli 2007, also seit ziemlich genau 7 Jahren, hier praktisch kaum was am Aussehen des Blogs geändert habe, war es an der Zeit, mal wieder was Neues zu machen. Die Beschränkung auf nur 500 Pixel Breite bei den Bildern und Videos in meinen Blogartikeln störte mich schon länger. Außerdem wollte ich auf ein responsives Design umsteigen (also eines, das die Website auf verschiedenen Bildschirmgrößen unterschiedlich darstellt, je nachdem, ob man sie auf einem großen Monitor am Desktop-PC, am Notebook, auf einem Tablet oder auf einem Smartphone aufruft). Das Ganze sollte insgesamt noch minimalistischer werden, mehr konzentriert auf den Inhalt. Ich glaube, die ganzen Seitenspalten in Blogs werden eh kaum gelesen. Banner-Blindness und so. Also dachte ich mir: weg damit.

Ich habe mich aus all diesen Gründen für das – wie ich finde – angenehm unspektakuläre und sehr reduzierte WordPress-Theme Journey von Tryand entschieden. Fabian bloggt über das Theme und beschreibt seine Gründe, warum er das Template (eigentlich gedacht für Reiseblogger), so wie es ist, angelegt hat. Ich habe das Theme seit vergangenem Wochenende an meine Bedürfnisse angepasst. Unglaublich, an welchen Ecken man überall schrauben muss, um Kleinigkeiten am Layout und am Seitenaufbau zu verändern. Wahrscheinlich habe ich noch nicht an alles gedacht; es kann also sein, dass die nächsten Tage noch hier und da am Template gebastelt wird. Aber im Großen und Ganzen bin ich jetzt erst mal zufrieden. Fahrt mal mit der Maus oben links über das Text & Blog-Logo (Update: Ok, der Transparenz-Effekt ist jetzt kaum noch zu sehen, das wird noch überarbeitet). Und schaut euch das Blog auf dem Smartphone oder, falls vorhanden, einem Tablet an. Was meint ihr? Freue mich auf ehrliche Kritik, Anregungen und Kommentare.

Wer noch mal schauen mag, wie das Blog vorher aussah, hier ein Screenshot vom letzten Outfit, aufgenommen, ehe der Hebel umgelegt wurde.

Nach 7 Jahren bald neues Layout von Text & Blog

Am 1. November 2014 wird dieses Blog 10 Jahre alt. Den ersten Artikel hab ich damals noch in Saarbrücken geschrieben. Ein halbes Jahr später bin ich dann nach Hamburg gezogen. In Kürze erscheint hier – kann es selbst kaum glauben – der 4.000 Beitrag. Seit Juli 2007 hat sich das Aussehen dieses Blogs nicht mehr geändert. Hier schon mal die Ankündigung, dass es bald mal wieder einen Relaunch geben wird. Voraussetzung für die Wahl des neuen Layouts: die alten Beiträge müssen darin immer noch gut aussehen. Im responsiven, minimalistischen Layout soll das Blog für die Zukunft gerüstet sein und sich auf die Inhalte konzentrieren. Die zwei Blogspalten neben den Artikeln werden kaum noch genutzt, darauf möchte ich mit der Umgestaltung reagieren. Könnte also gut sein, dass es bald hier so aussieht:

Neues Layout von Text & Blog

Die alten Aufnahmen im Blog-Header aus der römischen Ausgrabungsstätte Villa Borg im Saarland werden dann der Vergangenheit angehören.

Lebenszeichen auf Text & Blog in Text & Bild

tadaa-quatro

Momentan hab ich alles mögliche, nur keine Zeit. Trotzdem soll und darf das Blog natürlich nicht zu kurz kommen. Deshalb hier nur ein kurzes Lebenszeichen (die kontinuierlichen Lebenszeichen in 140 Zeichen gibt es ja in meinem nie versiegenden Twitterstrom, *hust). Was ich so mache? Arbeite viel, studiere viel (bin diesen Monat alleine 2 mal in Berlin zum Studium und noch einmal extra auf Einladung der Spanischen Botschaft). Dazu experimentiere ich weiter und munter mit der schönen Foto-App tadaa ‘rum (die übrigens in der Hamburger Speicherstadt entwickelt wird, wie mir neulich von tadaa selbst in den Kommentaren meiner App-Vorstellung berichtet wurde).

Was mache ich noch so? Ich fahre freihändig Rad, lichte mich dabei noch ab und twittere dank Siris Unterstützung auch noch das Ergebnis:

Und aktualisiere alte Webseiten mit schönen neuen Inhalten: das sieht dann in der Arbeitsphase so …

… und im Endergebnis so aus:

Designer Ralf Umland

Und bei euch so, alles in Ordnung? wink

Font-Wechsel von Georgia zu Open Sans

Weil ich bei meinen Streifzügen durchs Netz den Wiedererkennungswert von Webseiten selbst schätze, bin ich kein Freund häufiger Layout-Wechsel. Blogs, aber auch andere Websites, die alle drei Monate ihr Aussehen ändern, verwirren mich mehr, als dass ich den frischen Wind zu würdigen wüsste. In gestalterischen Dingen bin ich eher konservativ. wink

Deshalb hat mein Blog im achten Jahr seines Bestehens auch erst einen Layout-Wechsel im Jahr 2007 hinter sich und auch den noch mit starkem Wiedererkennungswert durch Beibehaltung der Grundfarben und der römischen Header-Fotos. Doch heute hab ich mal seit Langem wieder was geändert, und zwar die Schrift des Blogs. Weil ich die mit der Zeit ein wenig langweilig fand. Angeregt vom Typolution-Artikel «Ist Open Sans die neue Arial im Web?» habe ich diesen Google-Webfont mal hier eingebaut. Ich finde ihn ganz angenehm und sehr gut lesbar.

Neu (Open Sans, li.) und Alt (Georgia, re.) im Vergleich, auf Klick in groß:

Font-Wechsel von Georgia zu Open Sans

Wie der Wechsel zu einem Webfont geht, steht auf der betreffenden Google-Seite: Collection: Open Sans. Man sollte auch bedenken, eine Fallback-Schrift einzubauen, falls der Webfont mal nicht geladen wird. Für diesen Zweck hab ich dann die Arial genommen und folgende Zeile in mein Stylesheet eingetragen:

body {font-family: 'Open Sans', 'Arial', sans-serif;}

Toletum hat jetzt auch ein Blog

Ab und an – in der Vergangenheit aus Zeitmangel leider immer seltener –, arbeite ich ja auch als Webdesigner. Als ich im Februar ein wissenschaftliches Webprojekt zu Ende gearbeitet hatte, das auf Wunsch meiner Kundin (Dr. Sabine Panzram, Historikerin an der Uni Hamburg) aus statischen Webseiten bestand, war noch nicht abzusehen, wie dynamisch sich das Ganze innerhalb kürzester Zeit entwickeln sollte.

Gedacht war Toletum (Vorstellung hier im Blog) zunächst nur als Infoseite über einen einmal im Jahr abzuhaltenden Workshop des Netzwerkes samt Vorstellung der Teilnehmer. Im Lauf der Zeit wurde klar, ein Blog muss her, um die regelmäßig hinzukommenden Nachrichten in einer ordentlichen und zeitgemäßen Form zu präsentieren. Seit heute hat Toletum, das Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike, auch ein Blog. Und so schaut es aus, das Toletum-Blog:

Seit heute online: das Toletum-Blog

Unfassbar, was man alle bedenken muss, wenn man zwei Layouts (das der statischen Webseiten) und das des Blog-Themes (Twenty Ten), in eines verschmelzen will. Nach dem Drehen an etlichen Schrauben in den beiden Stylesheets ist es aber gelungen, das Blog so aussehen zu lassen wie den Rest der Webpräsenz.

Wen das Thema Antike auf der Iberischen Halbinsel interessiert, den kann ich nur ermuntern, sich die Website und vor allem das Blog einmal anzuschauen und ggfs den RSS-Feed zu abonnieren. Dort informiert Dr. Sabine Panzram fortlaufend (in der Regel einmal die Woche) mit stets sehr aktuellen Tipps über Ausgrabungen und Veranstaltungen zum Thema. Im Bereich Recherche sind zudem gute Quellen rund um die Toletum-relevanten Themen aufgeführt: Epigraphische Datenbanken, Adressen für die einschlägige Literaturrecherche und – gerade für Nachwuchswissenschaftler von Bedeutung – eine gute Übersicht zur Graduierten- bzw. Promotionsförderung deutscher Stiftungen. Toletum hat auch einen Facebook-Account. Da sage noch einer, die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Antike sei nicht in der Neuzeit angekommen. wink

Neuestes Webprojekt von Text & Web: Toletum

Toletum - Netzwerk

Auch wenn ich mit halber Stelle als Social Media Manager in der Stabi arbeite, die Website des Literaturübersetzerverbandes betreue, und ab und an Übersetzungen aus dem Spanischen anfertige, setze ich freiberuflich immer mal wieder auch kleinere oder größere Webprojekte unter dem Label Text & Web um. Nachdem ich vor ein paar Jahren das Riesenprojekt der Virtuellen Ausstellungsseite der Linga-Bibliothek geschultert habe, konnte ich letzte Woche wieder mal ein kleineres Webprojekt abschließen: Toletum, ein Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike. Um was es da geht? Ich zitiere aus der Beschreibung des von Dr. Sabine Panzram (Uni Hamburg) und Prof. Markus Trunk (Uni Trier) initiierten Projektes:

TOLETUM bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit eines regelmäßigen Informationsaustausches – und einmal jährlich auf einem Workshop die Gelegenheit, eigene Forschungen vorzustellen, aktuelle Ansätze der jeweiligen Disziplin zu diskutieren und sich über praktische sowie methodische Probleme zu verständigen.

Positiver Nebeneffekt des bewusst kompakt gewählten Formates: Die Website ist auch bequem am Notebook oder sogar auf dem iPad zu nutzen, ohne das gescrollt werden muss (siehe Foto – auch in groß, was die gute Lesbarkeit auf dem iPad verdeutlicht):

Toletum auf dem iPad

Wer sich inhaltlich für das Thema Antike auf der Iberischen Halbinsel interessiert oder gar als Nachwuchsforscher auf diesem Gebiet unterwegs ist, sollte sich den 21.-23. Oktober 2011 vormerken, dann findet der nächste Workshop in Hamburg statt. Was beim vergangenen Workshop im Oktber 2010 im Warburg-Haus in Hamburg auf dem Programm stand, ist unter Archiv einsehbar. Links zur Graduierten- bzw. Promotionsförderung deutscher Stiftungen finden sich unter Aktuelles. Wer bisher bei Toletum schon vernetzt ist, wird mit Kurzbio und Publikationsliste unter Teilnehmer aufgeführt.