Vier Goyas für Isabel Coixet

Isabel CoixetLa vida secreta de las palabras
Vier Goyas für den Film «La vida secreta de las palabras» (dt.: «Das Geheime Leben der Worte») der katalanischen Regisseurin Isabel Coixet.
«Das Geheime Leben der Worte» (u.a. mit Tim Robbins) kommt in Deutschland am 06.04.2006 in die Kinos.
Sehr schön auch: die Goyas für die besten Darsteller gehen an zwei der momentan angesagtesten spanischen Schauspieler Óscar Jaenada (für «Camarón») und Candela Peña (für «Princesas», siehe auch hierzu meinen Eintrag vom 3.12.05).
Alle Preisträger und weitere Infos im Artikel bei El País.

Kino, Spanisch

Cites & Insights: Library 2.0 – Teil 2(!)

Heute ist irgendwie die Hölle los: Ich erlebe meinen persönlichen Information-Overflow (Kino, Journalismus/Weblog-Debatte, spanische Web-Neuentdeckungen), doch versuche tapfer Schritt zu halten: In der Werbepause der Goya-Verleihung, die ich gerade auf TV Española verfolge, (Goya ist das spanische Pendant zum Oscar), schneit die neue «Cites & Insights» ins Haus, das Folgeheft zum bereits Anfang Januar begonnenen Themenzyklus «Library 2.0 and „Library 2.0″»:
Die 22 Seiten (pdf) mit dem Titel «Beyond Library 2.0 and „Library 2.0″» warten auf Ihren Download: «Cites & Insights 6:3, February 2006».
Die Themen stellt Autor Walt Crawford vor, u.a.:

– Followup Perspective: Beyond ‚Library 2.0 and „Library 2.0″‚ – A few comments on posts since 5 p.m. January 6–and brief notes on what I believe is happening now, and why C&I probably won’t be covering it extensively.

– ©4 Perspective: Analog Hole and Broadcast Flag – Recent activity around the Broadcast Flag (a bad idea that refuses to go away) and recently-introduced legislation to enable an even worse idea, closing the analog hole.

– Library Stuff Perspective: Perceptions of Libraries and Information Resources – A few comments and criticisms of this generally first-rate 296-page OCLC report.

Gute Lektüre!

Artikel, Informationskompetenz, Literatur

10 spanische Blogger: Diez Blogs

10 Blogs
10 spanische Blogger auf einen Streich, bzw. auf einen Feed: 10blogs.com

Eduardo Arcos de Alt1040, Albert Cuesta de CanalPDA, Mariano Amartino de Denken Über, Antonio Córdoba y José Luis de Vicente de Elástico, Ignacio Escolar de Escolar, Íñigo Sáenz de Ugarte de Guerra Eterna, Marta Peirano de La Petite Claudine y Juan Varela de Periodistas 21.

Es sind zwar noch keine 10, aber sie wollen 10 werden und nehmen noch Blogger auf…
nochmal [via El Documentalista Enredado]

Internet, Spanisch

Wenn spanische Zeitungen bloggen: Canal-SI

Canal-SI
«El Documentalista Enredado» berichtet von einer interessanten Entwicklung in Spanien: wie sich die herkömmlichen Medien – konkret der Verband der Spanischen Zeitungsverleger, die «Asociación de Editores de Diarios de España» (AEDE) – gegenüber der aufkommenden Macht der Weblogs in dem Projekt Canal-SI zusammenschließen:

[…] me he llevado una sorpresa ante el descubrimiento de la creación del sitio Canal-SI, ya que viene a ratificar que los medios están comenzando a evolucionar lentamente adaptando algunos conceptos de la blogosfera hacia sus modelos de negocio. De este modo, en un principio, los medios se mostraron un tanto reacios a la creación de los canales de sindicación en RSS, aunque actualmente es raro encontrar algún medio que no disponga de esta tecnología implementada en su sitio web.

Weitere Infos zu Canal-SI.
[via El Documentalista Enredado]

Artikel, Internet, Spanisch

Ophüls-Preis für Benjamin Heisenberg

Schläfer
Benjamin Heisenberg gewinnt mit seinem Film «SCHLÄFER» (Österreich/Deutschland 2005) den Max Ophüls Preis 2006.

Die Begründung der Jury: „Von diesem Film geht eine tiefe Beunruhigung aus. Ein junger Mann steht am Beginn seiner wissenschaftlichen Karriere und gerät in einen existenziellen Konflikt zwischen freundschaftlicher Loyalität und beruflicher Konkurrenz. Eindrucksvoll verbindet der Film die Grundparanoia unserer Zeit – die Angst vor Terror – mit Fragen nach persönlicher Schuld und Verantwortung. Mit klaren nüchternen Bildern entwickelt der Film eine große Intensität und emotionale Bindung an die Figuren, deren Verunsicherung sich auf uns überträgt. Ein überraschend reifes Debüt mit hervorragenden Schauspielern, das vor allem durch seine Geschlossenheit überzeugt.“

Filmkritik zu «Schläfer» bei filmstarts.de .
Infos zu den weitere Preisen und Begründungen gibt es auf den Seiten des Saarländischen Rundfunks.
Fotos von der Preisverleihung.
(Schnief: Dies war seit 1985 [sic!] mit einer Ausnahme [meinem Auslandsjahr in Mexiko 1989/90] das erste Ophüls-Festival, bei dem ich nicht dabei war.)

Kino, Ophüls, Saarland

Sundance-Kurzfilmpreis für ‘La ruta natural’


Direktlink YouTube

El Mundo meldet, dass der Kurzfilm ‘La ruta natural’ von Álex Pastor aus Barcelona als bester internationaler Kurzfilm auf dem Sundance-Festival ausgezeichnet wurde.

Zum Betrachten des Films oben auf das Foto klicken. (Dauer: 10 min 46 sec.)
Zwei Infos aus den Kommentaren meiner Quelle: Der Titel ist ein Palindrom (vorwärts wie rückwärts lesbar) und die Geschichte von Alejo Carpentier, an die der Film stark erinnert, steht ebenfalls im Netz: «Viaje a la semilla».
[via escolar]

Kino, Literatur, Spanisch

Das Publikum an die Macht

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Hab eben noch vor dem Schlafengehen die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung aus dem Briefkasten geholt und bin auf einen höchst interessanten Artikel gestoßen: «Das Publikum an die Macht». (Nur für Abonnenten online kostenlos zugänglich; Printausgabe S. 29)
Update 18.20 Uhr: Dank Lyssa, die Ihren Lesern heute auch den Artikel empfiehlt, habe ich gerade die Homepage des Autors entdeckt, wo man den Artikel in seiner Gänze online goutieren kann.

Die digitale Revolution kommt gerade erst richtig in Schwung: Die Tage, in denen eine Handvoll Leute bestimmen konnte, was wir hören, sehen, lesen, sind gezählt. In naher Zukunft werden wir alle Programmdirektoren und Chefredakteure sein.

Ich kann nur sagen: «Bravo, Stefan Niggemeier
Zur teilweise falschen Berichterstattung über die „Schließung“ der Leser-Weblogs der Washington Post schreibt Niggemeier treffend:

Der Subtext der Berichterstattung war unmißverständlich: Hätte man sich ja gleich denken können, daß das nicht gutgehen kann, wenn man das Publizieren und öffentliche Kommentieren nicht den Profis überläßt, Journalisten also. Experiment gescheitert. In Zukunft hört ihr wieder schön zu, was wir zu sagen haben, dann gibt es auch keinen Ärger.

2. Update 31.01.06: Wortfeld nennt einige Blogreaktionen auf den Artikel.

Artikel, Internet
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