Katalanisch-Ausstellung in der Stabi Hamburg

Das Katalanische und die deutsche Romanistik
Ausstellungseröffnung in der Stabi Hamburg 23. Mai 2006, 18 Uhr:
Enthusiasmus und Methode: Das Katalanische und die deutsche Romanistik

Was trieb zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts jene Menschen, mit Heft und Stift in der Hand, die sich wochenlang durch die unwegsamsten Gegenden Südeuropas zu Fuß oder auf dem Maultier schlugen? Die Fragen an die Einheimischen hatte man vorab gründlich vorbereitet und die Hefte füllten sich schnell mit akribisch notierten Konjugationen, lexikalischen Besonderheiten und systematisch transkribierten Lauten. Die Ausstellung zeigt u.a. die Ergebnisse einer solchen philologischen Sammelwut: Wörterbücher, Grammatiken und Sprachatlanten.

Mit diesen Worten leitet die Stabi Hamburg ihren beschreibenden Text zu einer ungewöhnlichen Ausstellung ein. Gezeigt werden in der Zeit vom 24.05. bis zum 09.07.2006 nicht nur die wissenschaftliche Arbeit über eine Regionalkultur, sondern auch die Menschen, die dahinterstecken. Einen besonderen Schwerpunkt stellt dabei der Bezug zur Hamburger Iberoromanistik dar.

Die Ausstellung wird am kommenden Dienstag, dem 23. Mai 2006, um 18 Uhr im Vortragsraum der Stabi eröffnet. Programminfos zu diesem Abend (u.a. Lesung der Schriftstellerin und Performancekünstlerin Ginka Steinwachs) findet man auf den Veranstaltungsseiten der Stabi.
Ich werde da sein und bin schon sehr gespannt auf das Eröffnungsprogramm und auf die Ausstellung. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen.
Kann man denn Literatur und Wissenschaft überhaupt spannend präsentieren? Der Stabi ist es bisher, in dem Jahr, in dem ich hier Ausstellungen besuchen konnte, immer gelungen.

Hamburg, Literatur

Suso de Toro: Hombre sin nombre

Suso de Toro (links) mit Bloggern in MadridSuso de Toro: Hombre sin nombreSuso de Toro umkreist von Bloggern in Madrid
Der spanische Schriftsteller Suso de Toro stellt heute, am 18. Mai um 20 Uhr, in Madrid seinen neuen Roman «Hombre sin nombre» für spanische Blogger vor. Und das eine Woche vor der Präsentation des Romans für die konventionellen Medien. Kostenloses WLAN ist vorhanden, die bloggenden Besucher der Veranstaltung können also live berichten. Weitere Infos: «presentación a la blogsfera de ‚Hombre sin nombre‘»
Ich habe Suso de Toro vor sechs Jahren in Saarbrücken kennen und schätzen gelernt (bei dieser Veranstaltung, deren Website ich damals am hispanistischen Lehrstuhl von Prof. Neuschäfer in Saarbrücken „verbrochen“ habe, und die dort immer noch auf dem Server liegt).
Update 18.5.06, 13 Uhr: Wie aus den Kommentaren hier zu ersehen ist, kann man die Lesung nicht nur live verfolgen, sondern auch aus der Ferne über Kommentare und Fragen in folgenden Blogs partizipieren: bei Nat, David oder María. Spannend!
Update 19.5.06, 9:30 Uhr: Dank Daniel Vázquez gibt es auch schon erste Bilder und einen 30-Sekunden-Videomitschnitt von Suso de Toros Buchpräsentation für Blogger.
[via Libro de notas]

Internet, Literatur, Spanisch

Zukunftsvisionen der digitalisierten Literatur

In the new world of books, every bit informs another; every page reads all the other pages.

Seit langem das Beste was ich über Digitalisierung von Literatur, Vernetzung und kollaborative Erschließung gelesen habe: Ein ausführlicher, sehr gut verständlicher und nicht ganz ironiefreier Artikel von Kevin Kelly in der New York Times: «Scan This Book!»
Die 14 DIN-A4-Seiten (nicht abschrecken lassen, Lektüre lohnt!) können über diesen Link ausgedruckt werden.
[via netbib & filmtagebuch]

Artikel, Internet, Literatur

Paris en image – mach dir ein Bild

Construction de la tour Eiffel (début 1888)
Historische Paris-Fotos in rauen Mengen (15.000) wurden von der Stadt Paris in Zusammenarbeit mit der France Télécom ins Netz gestellt und können auf der Website parisenimages.com durchforstet werden.
Hier zu sehen eine historische Aufnahme der Eiffelturm-Baustelle von Anfang 1888. Oder den noch nicht fertiggestellten Eiffelturm in dieser Ansicht vom Mai 1888.
Die Fotos gibt es leider nur in niedriger Auflösung, aber das reichhaltige Fotomaterial lädt zum Stöbern ein.
[via Glück auf!]

Foto

Open Access: Volltextserver PsyDok

Ulrich Herb schreibt über den Volltextserver PsyDok für wissenschaftliche Dokumente aus der Psychologie. Im Abstract heißt es:

Artikel über den Open Access Server PsyDok, das disciplinary Repository für die Psychologie Community. Besonderes Augenmerk wird auf die Einbindung des Servers in disziplinäre und interdisziplinäre Suchmaschinen, Nachweissysteme und Datenbanken gelegt. Der letzte Absatz widmet sich Tendenzen bei der Etablierung neuer Maße zur Bestimmung der Qualität elektronischer Dokumente.

Weitere Infos und Download-Link zum Volltext des Artikels.
[via SciDok/RSS]

Informationskompetenz, Internet, Literatur
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