Webseiten wollen gewartet werden

Jens Meiert beschreibt «10 Schritte zur hochwertigen Webseite» und fordert dabei vollkommen zurecht:

Warten Sie Ihre Webseite. Aktualisieren Sie Ihre Webseite. Pflegen Sie Ihre Webseite. Ergänzen Sie sie regelmäßig durch neue Inhalte. Prüfen Sie regelmäßig alte Inhalte. Lesen Sie neue wie alte Inhalte gegen. Hinterfragen Sie Ihr Angebot immer wieder.

Wie immer gilt: nicht alle Tipps gelten für alle, aber es steckt sehr viel Nachdenkens- und Umsetzungswertes in diesen grundsätzlichen Betrachtungen.
[via F-LOG-GE]

Webdesign

Hamburger Hafen auf arte

Hamburger Hafen
arte zeigt ab heute eine fünfteilige Doku-Reihe «Tore zur Welt», in der fünf Hafenstädte portraitiert werden: New York, Hamburg, Shanghai, Dubai und Wladiwostok. Die Reihe startet heute um 19:00 Uhr mit New York. Morgen (23.5.2006, 19:00-19:45 Uhr) ist Hamburg dran:

Zweieinhalb Millionen Standardcontainer werden allein an Hamburgs Burchardkai pro Jahr umgeschlagen. Die Hansestadt hat einen gigantischen Hightech-Hafen und den sowohl modernsten wie auch größten Container-Terminal der Welt. Mehr als 4.500 Frachtschiffe steuern den Hafen jährlich an.

Sendezeiten jeweils 19:00 – 19:45 Uhr. Wer die Reihe in dieser Woche verpasst, hat auch nächste Woche noch die Chance zum Reinschauen, Wiederholungstermine jeweils genau eine Woche später, 17.20 Uhr. (Also Hamburger Hafen Wdhlg: 30.05.2006 um 17:20 Uhr).
[via hamburg.org bzw. elbinsel.net]

Hamburg, TV

Bibliothekare und die Wikipedia

Wikipedia
Wikipedia: entre la buena fe y el caos (dt.: «Zwischen guten Absichten und dem Chaos»)

Internet, como cualquier producto humano, es un reflejo de la sociedad de su tiempo. Uno de los proyectos que refleja de forma más cruda las contradicciones de nuestra época es Wikipedia.

Dieser lesenswerte spanische Artikel auf Kriptópolis beschäftigt sich mit der besonderen Situation von Bibliothekaren, die sich aktiv am Ausbau der Wikipedia beteiligen möchten und dabei auf Interessenskonflikte mit einigen Nutzergruppen der Wikipedia stoßen.
Es gibt auch eine Übersetzung des Artikels ins Englische: «Wikipedia: treading the line between good faith and chaos».
[via El Documentalista Enredado]

Artikel, Informationskompetenz, Internet, Literatur, Spanisch

Eurovision Song Contest-Nachlese

Lordi ohne Maske
Das bestes Resumee zum Eurovision Song Contest 2006 gab für mich wildbits in folgenden Zeilen:

Texas Lightning und seine fabelhafte Sängerin Jane Comerford hätten wirklich einen besseren Platz verdient, aber nötig haben sie ihnen nicht. Sie sind einfach gut, auch wenn nicht jeder Country Musik mag. Ihr einziges Problem war wohl, daß (sich) die Qualität des Songs „No no never“ erst bei(m) zweiten und dritten Mal hören erschließt, einen dann aber nicht mehr loslässt.

Zu den Gewinnern aus Finnland: Wenn die netzeitung schreibt: «Lordi nie ohne Maske», dann irrt sie. Denn hinter der Maske steckt ein Komponist, dem kein Weg zu schade ist, beim Grand Prix zu triumphieren, wenn er nicht für Deutschland starten darf 😉 Siehe Foto in groß, dort ist er ohne Maske zu sehen und gut zu erkennen.
Neben Texas Lightning hat mir Sibel Tüzün mit Superstar (Video bei YouTube) gefallen. Ich mag es, wenn sie mit der Stimme so schön hoch geht.

Musik, Video

Studie Blogs versus Journalismus

Wer sowas sagt:

«Weblogs können den Journalismus anspornen und bereichern, aber niemals ersetzen.»

der muß sich sowas anhören:

«Sachkundig sein heißt übrigens nicht, Artikel über Blogs zu lesen. Sondern sich ein eigenes Bild zu machen. Blogs lesen.»

Eine dankenswerte Replik von Fabian Mohr auf die Grundaussage einer Presseerklärung, die das Netzwerk Recherche zu einer Blog-Studie veröffentlicht hat. Natürlich werden Blogs nicht den Journalismus ersetzen. Hat ja auch niemand gesagt.
Update 22.05.2006, 0.00 Uhr: Positive Wortfeld-Rezension der angesprochenen Studie von Matthias Armborst: «Was Blogger können».

Internet

Texas Lightning Pressekonferenz Athen

Texas Lightning sangen in dieser Woche (Montag) auf der Pressekonferenz in Athen Ihren Grand-Prix-Song «No No never» live und auch auf griechisch.
Viel Glück für den morgigen Grand Prix-Auftritt von Texas Lightning. Die Hamburger Band um die Australierin Jane Comerford und das Dittsche-Dream-Team Olli Dittrich und Jon Flemming Olsen geht morgen auf Startplatz Nr. Acht (meine Glückszahl!) ins Rennen. Die Gesamstartliste gibt es auf den Seiten des NDR.
Wer den Song nochmal im Original hören und sehen möchte, dem sei dieser YouTube-Link angediehen (oder einer von diesen) und wer lieber nochmal etwas darüber lesen möchte, dem empfehle ich die oben zitierten Artikel zu den Bandmitgliedern und den lesenswerten Tagesspiegel-Artikel von Christian Schröder: «Hut ab – Morgen singt die Country-Band Texas Lightning in Athen für Deutschland. Eine Begegnung».

Hamburg, Musik, Video

Katalanisch-Ausstellung in der Stabi Hamburg

Das Katalanische und die deutsche Romanistik
Ausstellungseröffnung in der Stabi Hamburg 23. Mai 2006, 18 Uhr:
Enthusiasmus und Methode: Das Katalanische und die deutsche Romanistik

Was trieb zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts jene Menschen, mit Heft und Stift in der Hand, die sich wochenlang durch die unwegsamsten Gegenden Südeuropas zu Fuß oder auf dem Maultier schlugen? Die Fragen an die Einheimischen hatte man vorab gründlich vorbereitet und die Hefte füllten sich schnell mit akribisch notierten Konjugationen, lexikalischen Besonderheiten und systematisch transkribierten Lauten. Die Ausstellung zeigt u.a. die Ergebnisse einer solchen philologischen Sammelwut: Wörterbücher, Grammatiken und Sprachatlanten.

Mit diesen Worten leitet die Stabi Hamburg ihren beschreibenden Text zu einer ungewöhnlichen Ausstellung ein. Gezeigt werden in der Zeit vom 24.05. bis zum 09.07.2006 nicht nur die wissenschaftliche Arbeit über eine Regionalkultur, sondern auch die Menschen, die dahinterstecken. Einen besonderen Schwerpunkt stellt dabei der Bezug zur Hamburger Iberoromanistik dar.

Die Ausstellung wird am kommenden Dienstag, dem 23. Mai 2006, um 18 Uhr im Vortragsraum der Stabi eröffnet. Programminfos zu diesem Abend (u.a. Lesung der Schriftstellerin und Performancekünstlerin Ginka Steinwachs) findet man auf den Veranstaltungsseiten der Stabi.
Ich werde da sein und bin schon sehr gespannt auf das Eröffnungsprogramm und auf die Ausstellung. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen.
Kann man denn Literatur und Wissenschaft überhaupt spannend präsentieren? Der Stabi ist es bisher, in dem Jahr, in dem ich hier Ausstellungen besuchen konnte, immer gelungen.

Hamburg, Literatur
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