Bibliotheken und die sozialen Netzwerke

Da wird die Reise hingehen:
«Bibliotheken und die Sacherschließung in sozialen Netzwerken»
Lambert Heller stellt sein Thesenpapier zur Fortbildungsveranstaltung „Social Software – Perspektiven für Wissenschaft und Bibliothek“ vor, die am kommenden Montag in München stattfinden wird.
Er konstatiert dort eine Ausgangssituation, der sich die Bibliotheken stellen müssen und stellen werden:

Die Entwicklung des Internets hat ein Informationswachstum neuer Größenordnung verursacht. Nicht zuletzt die neue Kultur und die neuen Möglichkeiten des elektronischen Publizierens und neuartige Webmedien wie Weblogs und Wikis lösen eine Flut kleinteiliger, heterogener Einzelinformationen aus. Welche Elemente in dieser Informationsflut relevant sind und welche Themen sie behandeln kann mit den traditionellen Mitteln bibliothekarischer und dokumentarischer Sacherschließung kaum noch identifiziert werden.

Zur Fortbildungsveranstaltung hat Oliver Obst auch ein Blog eingerichtet: «Social Software».

[via netbib]

Informationskompetenz, Internet, Literatur

Blogspiel-Redaktion bei der (Vor-)Arbeit


Direktlink sevenload

blogspiel ist jetzt auch bei sevenload. Über die Radiosendung auf Deutschlandradio Kultur («Verbindung zwischen Blogosphäre und Hörfunk») habe ich ja schon mehrfach (1.) berichtet (2.).
In dem sehenswerten Video, das gleichzeitig Auftakt einer Serie ist, gibt es nette Einblicke in die Arbeiten zu den Radiosendungen von blogspiel, die im sevenload-Kommentar von der Redaktion so beschrieben werden:

www.blogspiel.de: das making of – blogs mit radioanschluss. die entstehung einer hörfunksendung für blogs und podcasts. in der ersten folge geht’s um tischgespräche in der redaktion und die nullsendung. mit jana wuttke, oliver baumann, markus heidmeier und kalle. regie und schnitt: steffen ramlow © www.trigger23.de

[via Blogspiel-Newsletter & Mail Markus Heidmeier]

Radio, Video

Webseiten wollen auch gedruckt werden

Was beim Gestalten von Webseiten zu beachten ist, wenn diese für den Ausdruck optimiert werden sollen, stellt Björn Seibert im Markup Journal zusammen.

In vielen Fällen wollen die User ihre besuchten Webseiten ausdrucken, doch das erweist sich mitunter als schwierig. Als Webdesigner kann man mit CSS gestalterisch eingreifen und die Druckausgabe optimieren. Doch das wird bisher leider allzu oft noch sehr stiefmütterlich behandelt. In den letzten zwei, drei Jahren hat sich daher auch nur wenig geändert. Schnell stößt man hierbei nämlich an gewisse Grenzen, sobald es sich um mehr als den einfachen Ausdruck handelt.

Björn gibt hier eine gute Übersicht und viele interessante Links zu einem oft vernachlässigten Thema. Weiterlesen in seinem Artikel: «Drucken von Webseiten – State of the Art».

[via pixelgraphix]

Internet, Webdesign

International Semantic Web Conference 2006

International Semantic Web Conference 2006
Harald Sack hatte ja schon live, kontinuierlich und ausführlich von der Tagung
«International Semantic Web Conference 2006» in seinem Blog ….more semantic! berichtet.
Nun bin ich heute bei Andreas auf Leo Sauermann vom DFKI Kaiserslautern gestoßen, der auch an der Internationalen Semantic Web Tagung in Athens/USA teilgenommen hatte, und diese in einem Artikel rückblickend zusammenfasst: «Die Kombination aus wohlfundierter und cleverer Semantic Web Theorie und Web 2.0 Pragmatismus wird den Ton angeben.». In den Zwischenüberschriften liest man:

Die Konvergenz von Semantic Web und Web 2.0 ist seit einigen Monaten in aller Munde. Wie sieht die Community diesen Trend? Worauf ist besonders zu achten?
[…]
In der Semantic Web Community war in den vergangenen Monaten eine gewisse Ernüchterung über die technologische Machbarkeit eines Semantic Web zu spüren. Wie ist die aktuelle Stimmung?

Weiter im Artikel von Leo Sauermann.

Artikel, Internet

Rechtsfragen von Open Access

Klaus Graf informiert auf Archivalia ausführlich in einem zusammenfassenden Posting über «Rechtsfragen von Open Access». Er geht dabei vor allem auf das Recht des Autors auf Selbstarchivierung ein:

Hat ein Autor das Recht, seinen gedruckt veröffentlichten oder zum Druck vorgesehenen Beitrag parallel kostenfrei im Internet nach den Grundsätzen von „Open Access“ („Selbstarchivierung“) zu veröffentlichen?

Und er äußert sich zu Lizenzfragen:

Obwohl immer wieder übersehen wird, dass OA nicht nur kostenfrei meint, sondern auch die Beseitigung von „permission barriers“ (Peter Suber), muss deutlich gesagt werden, dass nur wissenschaftliche Beiträge unter einer freien Lizenz wirklich OA sind.

Internet, Literatur

Weltschauspieler Olli Dittrich und die 50

Dittsche: Prost 50! Die Schlagzeile «„Dittsche“ feiert seinen 50. Geburtstag» ist so nicht korrekt, da Deutschlands bekanntester Arbeitsloser doch erst 41 Jahre alt ist, wie man an den Einblendungen zu Beginn der Dittsche-Folgen sehen kann, aber dem Dittsche-Darsteller, Olli Dittrich, ja dem darf man heute (zugegeben auf den letzten Drücker) getrost zum Fünfzigsten gratulieren. Ollie, du bist ’n Titaaan, ein Weltschauspieler. Bist n‘ reiner Guuhder.

TV

Wikipedia in China wieder gesperrt

Chinesische Wikipedia Nachdem die New York Times letzte Woche bereits über teilweise Blockaden der chinesischen Wikipedia berichtet hatte («China Lifts Wikipedia Ban, but Some Topics Remain Blocked»), melden heute heise und netzeitung in Bezug auf eine CNN-Meldung («Wikipedia blocked again in China»), dass der Zugang zur chinesischen und englischen Wikipedia in China wieder komplett gesperrt wurde. Zu den Gründen der erneuten Sperrung schreibt die netzeitung:

Grund für die erneute Sperre könnten Wikipedia-Artikel über für China heikle Themen wie Tibet und Taiwan sein.

Internet, Politik

Was Sie schon immer über Web 2.0 wissen wollten…

Die eLearning-Expertin Anja C. Wagner (eduFuture) hat eine nette «Anleitung zu Web 2.0» in mehreren Formaten (als Video, als Podcast, als Folien) bereitgestellt, die jedem und jeder auf leicht nachvollziehbare Art deutlich macht, was es mit Web 2.0 auf sich hat und warum es sich lohnt hier Vorbehalte gegenüber Neuerungen im Netz abzubauen.

In 20 Minuten ein Gefühl für Web 2.0 zu vermitteln – mit ersten Grundkenntnissen und charakteristischen Wordings des neuen Web 2.0-Zeitalters.

Das sind 20 gut investierte Minuten. Zielgruppe: Alle Menschen, denen das Internet beruflich oder privat etwas bedeutet und vor allem jene, die – sei es aus Trägheit oder aus Naivität – denken, man könne heute im Internet einfach so weiter machen wie die letzten 10 Jahre.
Als Freund der bewegten Bilder empfehle ich meinen Lesern aus dem Strauß an Medienformaten, die Anja C. Wagner für ihre Anleitung anbietet, den navigierbaren Screencast. Also bitte hier entlang:
«Was Sie schon immer über Web 2.0 wissen wollten, aber nie zu fragen wagten».

[via BildungsBlog]

Informationskompetenz, Internet
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