Tweet der Woche schließt den Stromkreis

Tweet der Woche Die Energiewende ist mit Bioenergie nicht zu schaffen, sondern verstärkt nur den Hunger in der Welt. Deshalb ist die einzig richtige Forderung – wie diese Woche in der ZEIT zu lesen ist –: «Stoppt den Bio-Wahnsinn». Es könnte aber sein, dass sich mit dem «Tweet der Woche», veröffentlicht von @quarkkalibur, immerhin der (Strom-) Kreis schließt:

Tweet der Woche von @quarkkalibur

Die vergangenen Tweets der Woche findet ihr hier.

Bluesky, Literatur

Yogisches Fliegen auf Horizon Field

Yogisches Fliegen auf Horizon Field

Wenn Kunst wahnsinnig gut ist, wird der Besucher immer auch ein bisschen zum Wahnsinnigen.

Vom Zauber des Horizon Field in den Deichtorhallen hatte ich ja schon berichtet und angekündigt, dass man sich auf die mit professioneller Kamera aufgenommenen Fotos von Frau Indica wird freuen können. Und ich hatte nicht zu viel versprochen. Sie hat nicht nur mich beim Yogischen Fliegen (s.o.) wunderbar ins Bild gesetzt, sondern zeigt viele weitere Impressionen von Menschen auf der Deichtorhallen-Stahlplatte im Artikel «Horizon Field».

Foto, Hamburg

Hamburg – Summer in the City

Nach der Arbeit gemütlich mit dem Treetboot über die Alster zu schippern, ist ’ne feine Sache an einem heißen Sommertag in der Hansestadt. Am Ende des Tages hat man trotz geleistetem Tagewerk das Gefühl, einen Urlaubstag in der eigenen Stadt verbracht zu haben. Dem lieben Menschen, der mich dazu eingeladen hat, sei hiermit aufs Herzlichste gedankt.

Foto, Hamburg

«Don Carlos» am Thalia Theater auf Arte

Nehmt euch die 170 Minuten Zeit und schaut diese großartige «Don Carlos»-Inszenierung am Thalia Theater, die Arte gestern Abend ausgestrahlt hat und die für eine Woche in der Mediathek zur Verfügung stehtWie man TV-Programme aus Mediatheken abspeichern kann, habe ich mal im gleichnamigen Artikel erklärt..

Jens Harzer (stehend) & Mirco Kreibich, «Don Carlos». Foto: Thalia Theater Selten haben mich Schauspieler durch ihre körperliche Präsenz (siehe Foto NDR) in den Rollen so begeistert wie die beiden mehrfach prämierten Darsteller Mirko Kreibich (als Don Carlos) und Jens Harzer (als Posa). Auch die 28-jährige Regisserin Jette Steckel wurde für Ihre Arbeit ausgezeichnet: mit dem Rolf-Mares-Preis in der Kategorie „Herausragende Inszenierung“.

Der Spiegel-Rezension von Werner Theurich («Am Ende kommt der Killer») ist voll und ganz zuzustimmen:

Vor Schillers „Don Carlos“ kann man kapitulieren oder die Textmasse bekämpfen. Jette Steckel findet am Hamburger Thalia Theater einen glänzenden Mittelweg: Sie verleiht dem Epos um Freundschaft und Freiheit Leichtigkeit, ohne ihm Anspruch zu nehmen – und kann auf tolle Hauptdarsteller bauen.

Und wer diese herausragende Inszenierung gerne live erleben möchte, hat am Thalia Theater am 21.12.12 oder am 14.01.13 die Chance dazu. Aktuell bestens informiert wird man übrigens über den Twitter-Account des @ThaliaTheater.

Foto: © Thalia Theater

Hamburg, TV

Hafencity: neuer Stadtteil am Wasser entsteht

Marco Polo Tower

«Wo Wasser ist, ist Hamburg schön.» Dies sind die Worte, mit denen die NZZ ihren Artikel «Summer in the City» zum Architektursommer in Hamburg beginnt. Das ist wahr und fängt schon bei mir hinterm Haus mit der traumhaft schönen Wandse an. 😉 Wo auch viel Wasser ist, womit ich jedoch bis jetzt noch nicht so recht warm geworden bin, ist die Hafencity. Was mir aber dort, zugegeben, sehr gut gefällt, ist der Marco Polo Tower (Foto oben und hier):

Marco Polo Tower

«Backstein und Beton vertragen sich inzwischen sehr gut», resümiert die FAZ in einem eher Pressematerial ausschlachtenden PR-Text, statt ernst zu nehmender Beschreibung eines immer noch sehr künstlich wirkenden Stadtteils: «Urbane Herzoperation».

Köstlich ist auch zum Beispiel dieser gestellte Foto-„Beweis“ der offiziellen Hafencity-Website, der bezeugen möchte, wie familienbelebt die Hafencity inzwischen sei. Ok, vielleicht sollte man über den Stadtteil, über den ich schon vor über sechs Jahren gebloggt hatte («Hafencity, Jahrhundertprojekt?«), erst urteilen, wenn er fertig ist. Apropos wenn und fertig, hier noch ein aktuelles Foto der Baustelle Elbphilharmonie:

Elbphilharmonie

Update 29.7.2012: Nun hat auch Frau Indica Ihre Fotos aus der «Hafencity» veröffentlicht. Bitte unbedingt auch dort vorbei schauen.

Foto, Hamburg

Deichtorhallen Hamburg verzaubert mit Horizon Field

Deichtorhallen Hamburg verzaubert mit Horizon Field

Diese Ausstellung in den Deichtorhallen ist aus mehreren Gründen außergewöhnlich. Es fängt schon vorm Betreten an: Man muss sich draußen in eine Liste eintragen und unterschreiben, ehe man rein darf. Dann heißt es Schuhe aus: Zutritt nur barfuß oder auf Socken erlaubt. Kommt man rein in die wunderschöne, mittlerweile 100 Jahre alte, Deichtorhalle entlockt es dem Besucher direkt ein erstes «Aha!», «Wow!», «Oh!», oder wie immer der Ausdruck des Erstaunens lauten mag: da hängt in 6 Meter Höhe beinahe die ganze Halle (2500 qm) füllend eine 70 Tonnen schwere Stahlplatte, die man über eine Treppe be- und von der man über eine andere gegenüberliegende Treppe wieder herabsteigen kann. Ordungspersonal, das in anderen Ausstellungen die Funktion hat, darauf zu achten, dass die Besucher genügend Abstand zu den Kunstwerken halten, achtet darauf, dass man die richtige Treppe nimmt, und dass oben immer nur eine Person gleichzeitig über die Hängebrücke auf das schwarz lackierte Plateau aus Stahl und Holz schreitet. Und dann beginnt das, was man ‚Kunst am eigenen Leib erfahren‘ nennen könnte.

Horizon Field von Antony Gormley ist ein herausragendes Beispiel dafür, dass die Kunst im Auge des Betrachters stattfindet. Und hier nicht nur im Auge sondern im Körper. Die Bewegung der anderen überträgt sich sofort auf einen selbst. Springt man selbst auf der Platte ‚rum, hat das auch direkte Auswirkung auf die anderen Besucher. Und das Licht, und die Spiegelung: ein Traum.

Ich war gestern mit Frau Indica dort. Meine Fotos davon könnt ihr im Album auf Google+ sehen. Und sicher in Bälde auch viel bessere Bilder bei Frau Indica, denn sie hatte eine professionelle Kamera dabei, während ich nur wild mit dem Handy knipste. Ein kleines Video hab ich auch mal aufgenommen, um einen bewegten Eindruck der Atmosphäre vor Ort zu geben:

Horizon Field Hamburg from Markus Trapp on Vimeo.

Bis zum 9. September (verlängert bis) 16. September 2012 habt ihr Zeit, diese ganz und gar außergewöhnliche Installation für euch zu entdecken. Kann das nur empfehlen. Auf ausdrücklichen Wunsch des Künstlers ist der Zutritt übrigens frei. Find ich klasse. Werden Kinder unter sechs mitgenommen, muss eine persönliche Haftungserklärung unterzeichnet werden. Gerade auch für Kinder ist das ein ganz großer Spaß.

Foto, Hamburg

Mit der ‚International Space Station‘ durch die Nacht

View from the ISS at Night from Knate Myers on Vimeo.

Every frame in this video is a photograph taken from the International Space Station. All credit goes to the crews on board the ISS.
Removed noise and edited some shots in photoshop. Compiled and arranged in Sony Vegas.

Music by John Murphy – Sunshine (Adagio In D Minor)

Image Courtesy of the Image Science & Analysis Laboratory,
NASA Johnson Space Center, The Gateway to Astronaut Photography of Earth
eol.jsc.nasa.gov

Unfassbar schön. Unglaublich zugleich, dass wir solche Aufnahmen überhaupt zu sehen bekommen. Ich danke Andreas Schepers für den wertvollen Hinweis auf Twitter.

Video
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