San Sebastián 2010 – mein Festivalbericht

Die Frau auf dem Festivalplakat, deren Foto in Donostia omnipräsent war, ist die Berliner Designstudentin Charlotte. Ein Geheimnis, welches das Festival erst am letzten Tag lüftete.
Wie schön es in San Sebastián ist, macht dieses Video deutlich, das ihr euch getrost auch anschauen könnt, wenn ihr kein Spanisch könnt. Der Film mit dem Titel «San Sebastián, La Ciudad del Mar» (Die Stadt am Meer) zeigt in wunderschönen Bildern den Reiz dieser außergewöhnlichen Stadt im Norden Spaniens:
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Ich war, wie berichtet, zum 16. Mal in Folge dort, wegen des Filmfestivals. Hier nun endlich, eine Woche nach Rückkehr, mein Bericht. Ehe ich zum Festival selbst komme, hier meine Bilder:
San Sebastián gehört neben Cannes, Venedig und Berlin zu den wichtigsten europäischen Festivals. Für mich ist und bleibt es das schönste, auch wenn dieses Jahr der Wettbewerb eher schwach besetzt war (wie überall zu lesen war, zum Beispiel in der Süddeutschen). Doch ein Festival besteht nicht nur aus dem Wettbewerb; Donostia (so nennen die Basken ihre Stadt) überzeugt gerade in den Nebenreihen. Einen Überblick über das aktuellste spanische Kino liefert «Made in Spain», den Blick nach Lateinamerika richtet «Horizontes Latinos». Zabaltegi (Perlen) zeigt aktuelle Filme, die bereits auf anderen Festivals liefen. Und nicht zuletzt überzeugt San Sebastián auch durch die beiden perfekt komponierten Retros (dieses Jahr Don Siegel und unter dem Titel «.doc – New paths of non-fiction» den Dokumentarfilmen gewidmet). Dem Sparzwang geschuldet soll es in Zukunft wohl nur noch eine Retro geben. Das ist zwar schade, doch wenn schon auf eine der Reihen verzichtet werden muss, dann ist mir die Reduktion auf eine Retro immer noch lieber als der Ausfall einer der anderen aktuellen Sektionen.
Ich habe in 9 Tagen 49 Filme gesehen. 5-6 Filme pro Tag. Das hört sich nach viel an, ist aber – Disziplin, Durchhaltewillen und Organisation vorausgesetzt – durchaus machbar. 2 am Vormittag zwischen 9 und 13 Uhr, dann wieder 3-4 Filme zwischen 16 Uhr und 1 Uhr nachts. Keine Angst, ich werde jetzt hier nicht von allen Filmen berichten, ich wähle nur ein paar wenige aus. Im Laufe des Jahres gehe ich ja immer mal wieder auf weitere Filme ein, vor allem wenn es die Chance gibt, einen davon in Deutschland zu sehen. Die Stammleser hier kennen das ja. …










Ich habe hier im Blog schon mehrfach den spanischen Film