Artikel

Whitespace: Kleine und große Freiräume in der Gestaltung

A List Apart: Whitespace Wegdesigner Mark Boulton hat erst neulich im Rahmen seiner Reihe «Five Simple Steps» beschrieben, was man mit Farben in der Webgestaltung bewirken kann:
«Five Simple Steps to designing with colour». (Das Webstandard-Blog hat darüber berichtet.)

Heute legt Mark Boulton im Online Magazin «A List Apart» nach und erklärt die Bedeutung von Leerräumen im Design, und zwar von Leerräumen im Großen und von Leerräumen im Kleinen (zum Beispiel den Freiraum zwischen Listenpunkten): «Whitespace».

Once you know how to design and manipulate the space outside, inside, and around your content, you’ll be able to give your readers a head start, position products more precisely, and perhaps even begin to see your own content in a new light.

Wenn Texte und Bilder in gedruckter Ausgabe schon ihre Freiräume zum „Atmen“ brauchen, gilt dies im Web um so mehr. Ein lehrreiches und unbedingt lesenswertes Plädoyer für «Whitespace»(s).

Artikel, Webdesign

Arte-Reihe Trash: Hauser amüsiert

arte-Filmreihe Trash Arte wird zum Pornokanal. Vielleicht steigen jetzt endlich mal die Zuschauerzahlen. Verdient hätte es mein Lieblingssender.
Über die unsinnige Schlagzeile «Arte wird Pornokanal» aus der Yellow-Press (spießbürgerlich losgedonnert in der Springer-Gazette B.Z. ob der heute startenden arte-Filmreihe Trash) ist der neue arte-Programmchef Christoph Hauser in der taz «Eher amüsiert»:

Kaum zeigt Arte ein paar Trash-Filme, schreiben züchtige Boulevardblätter vom Pornokanal. Und was sagt der Programmchef zu dem Schweinkram?

Weiter im taz-Interview: «Eher amüsiert».

Artikel, TV

Web 2.0 und Datenbanken

Wichtige Gedanken über die Auswirkungen von Web 2.0 auf die Datenbanktechnologie macht sich Rudolf Jansen im Magazin «Der Entwickler»:

Im Unterschied zu den „alten“ klassischen Webanwendungen zeichnen sich Web-2.0-Projekte u.a. dadurch aus, dass die bisherige Trennung zwischen dem Bereitsteller und dem Anwender der im Web zur Verfügung gestellten Daten zu großen Teilen aufgehoben ist. Es ist über Blogs, Wikis etc. inzwischen sowohl technisch einfacher, eigene Inhalte ins Web zu stellen als auch wesentlich verbreiteter, dies auch tatsächlich zu tun. Und diese Inhalte bleiben meist nicht als Dateninsel isoliert irgendwo in den dunklen Ecken des Webs verborgen, sondern werden mit den Daten anderer Anbieter neu kombiniert und so zu Informationsquellen in völlig neuen Dimensionen zusammengefügt.

Weiter im Artikel «Web 2.0 und Datenbanken» auf derentwickler.de.
[via Infobib]

Artikel, Internet

50 Jahre Saarland 1957-2007

Saarland(schaft)
Landschaft im Nord-Saarland – Foto: Flickr

Das Saarland ist natürlich viel älter als 50 Jahre, aber es gehört seit heute genau 50 Jahren zur Bundesrepublik Deutschland.
So wie vor 50 Jahren Konrad Adenauer mit dem Zug ins Saarland einfuhr, kommt heute Angela Merkel mit dem ICE ins jüngste alte Bundesland (nachdem sie es vor kurzem noch zur Bundesraucherecke ausrufen wollte, wie Text & Blog berichtete).
Zur Feier des Tages ein kleiner Info-Überblick:

So schreibt DIE ZEIT: «Heim ins Reich»

Fast ein Jahrzehnt lang hatte das Saarland nach dem Krieg einen teilautonomen Status – mit eigener Verfassung, einer blau-weiß-roten Flagge und einer 36-köpfigen Olympiamannschaft.

Artikel, Politik, Saarland

Älteste Tageszeitung der Welt stellt Druck ein

Die „Post Och Inrikes Tidningar“ ist wohl die älteste Tageszeitung der Welt. Das schwedische Amtsblatt (siehe auch Wikipedia-Artikel) erscheint seit 1645 und stellt zum 01.01.2007 die Druckausgabe ein. Nach 362 Jahren erscheint es nur noch online. Drei Ausgaben werden täglich noch gedruckt und in der Bibliothek aufbewahrt, meldet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf Reuters.

Die „Post Och Inrikes Tidningar“ ist die offizielle nationale Publikation für Insolvenzen, Unternehmens- und Regierungsnachrichten und seit 1645 jeden Tag erschienen. Der Weltvereinigung der Zeitungen zufolge ist es damit die älteste Zeitung.

Weiter bei FTD: «Älteste Zeitung der Welt stellt Druck ein».

Passend zum Thema stellt Jens Schröder auf retromedia.de im „Nekrolog 2006“ die beinahe 90 Zeitschriften (mit Titelbild der letzten Ausgabe und Publikationsinformationen) vor, die im deutschsprachigen Raum im zu Ende gehenden Jahr 2006 zum letzten Mal erschienen sind, und die im Gegensatz zum oben erwähnten „Post Och Inrikes Tidningar“ auch nicht mehr online weiterexistieren.

Artikel, Internet, Literatur

TIME – Person of the Year: Du

TIME - Person of the Year: You. Gorbatschov ist es schon gewesen, Charles Lindbergh, auch Bill Clinton, sogar Elisabeth die zweite, doch jetzt, ja jetzt liebe/r Leser/in von Text & Blog, jetzt bist du dran: Das Time Magazine hat

DICH

zur Person des Jahres 2006 gewählt.
Herzlichen Glückwunsch!
Du glaubst es nicht, dass ausgerechnet DU ausgewählt wurdest? – Dann lies selbst, warum TIME dich zur «Person of the Year» erklärt.

Das schreibt die Blogosphäre zu deiner Nominierung und in der Wikipedia kannst du nachlesen, in welcher Tradition du damit stehst. Da sind auch Einige dabei, mit denen du sicher nicht in einer Reihe genannt werden willst 😉 !
Aber trotzdem ist das eine schöne Auszeichnung, auf die du stolz sein darfst (und – wenn ich ehrlich bin – ich auch ein bisschen).

Artikel, Internet, Politik

Mileuristas auf 30 m²

Canal-Plus-Doku 'Mileuristas' Gestern hat Canal Plus España im Rahmen der Doku-Reihe «Así somos» (dt: «So sind wir») die gut gemachte Dokumentation «Mileuristas» ausgestrahlt. In der noch bis zum 24. Januar 2007 in Wiederholung auf dem spanischen Pay-TV-Sender zu sehenden Dokumentation geht es um die Generation der Spanier um die 30, die trotz guter Ausbildung und engagiertem Einsatz nicht über einen Verdienst von 1000 Euro hinauskommen.

Der in Spanien mittlerweile weit verbreitete Ausdruck «mileuristas» wurde geprägt durch einen El-País-Artikel vom letzten Jahr: «La generación de los mil euros» (dt.: «Die 1000-Euro-Generation»):

Pertenecen a la generación más preparada de la historia de España. Rondan la treintena, son universitarios y saben idiomas. Pero los bajos sueldos, la sobreabundancia de titulados y los cambios sociales les han impedido llegar a donde pensaban llegar.

Nach dem Artikel aus dem Vorjahr, legt El País in dieser Woche nach und beschreibt das nächste Problem der jungen spanischen Generation, das Wohnungsproblem: «Vivir en 30 metros».

Una cama, un baño y una cocina. Y todo en menos de 30 metros cuadrados, como muestran las cinco historias de este reportaje. Cada vez más jóvenes viven en estos minipisos en España, el país europeo donde más se construye y más difícil resulta el acceso a una vivienda digna.

«Ein Bett, ein Bad und eine Küche. Und alles auf weniger als 30 m² …» – «Así somos» wird sicher auf Canal Plus auch einen Film dazu nachliefern.

Artikel, Spanisch, TV

Golden-Globe-Nominierungen für Almodóvar und Penélope

Penélope Cruz Der Film «Volver» von Pedro Almodóvar und seine Hauptdarstellerin Penélope Cruz steuern unaufhaltsam auf die Oscars zu. Heute wurden sie erstmal für die Golden Globes nominiert. Freut mich. El Páis weiß mehr dazu und berichtet im Artikel: «‚Volver‘ y Penélope Cruz optan a los Globos de Oro».

El último trabajo de Pedro Almodóvar, Volver, ha sido designado hoy candidato al Globo de Oro como mejor película en lengua extranjera. El filme ya fue reconocido como tal por la crítica neoyorquina, y ahora da un paso más en el camino de baldosas amarillas que lleva hacia los Oscars. Su protagonista, Penélope Cruz, opta al galardón como mejor actriz.

Alle Infos zu den Golden Globes, die am 15. Januar 2007 verliehen werden, samt allen Nominierungen, verrät die Wikipedia.

Artikel, Kino, Spanisch
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