Bluesky

Mit Refollow die Follower auf Twitter verwalten

Refollow hilft, den Überblick über die Follower zu behalten

Refollow ist das bisher mächtigste Tool, um seine Follower auf Twitter zu verwalten, bzw. um Abfragen zu machen wie «Wer meiner Follower folgt eigentlich Person X oder Y?» und um zig weitere interessante Fragen zu beantworten wie:

  • Wer folgt mir nicht, dem ich folge?
  • Wer hat mich kürzlich erwähnt?
  • Wer hat seit X Tagen nichts mehr geschrieben?
  • Bei wem kommt irgendwo (Name, Bio, Location,…) das Wort xyz vor? ect.

All das bietet das extrem mächtige Tool Refollow. Mit der Möglichkeit gruppenweise zu entfollowen oder zu followen. Also gerade für Twitteraccounts mit sehr großen Followerzahlen interessant, aber nicht nur für diese. Ehe ich weiteres beschreibe, schaut es Euch doch einfach mal selbst an: refollow.com.

[via ALT1040]

Bluesky, Software

DW über Frauenfuss-Ausstellung in Nürnberg

Sehr schöner Bericht im Magazin euromaxx auf der Deutschen Welle: Die Twitterkünstlerin – Michaela von Aichberger zeichnet Menschen, die sie noch nie gesehen hat.

Aus dem, was die Twitterer über ihren Beruf, ihre Hobbys oder ihre Erlebnisse preisgeben, zeichnet sie in ihrem Notizbuch kleine bunte Psychogramme, die sie dann wieder auf Twitter einstellt. Inzwischen hat sie rund 200 Twitterer porträtiert…

…einer von den 200 bin ich. Das habt Ihr ja gesehen im Artikel im August 2009: Frau Frauenfuss malt ihre Follower.

Moleskine-Zeichnung textundblog von Frau @Frauenfuss

Doch wie in meinem Posting schon geschrieben, können die Kunstwerke von Michaela von Aichberger aka @Frauenfuss nicht nur in der Ausstellung in Nürnberg bestaunt werden, sondern auch in Köln, München und Hamburg.

Bluesky, TV, Video

Subjektive vs. objektive Information

Informieren subjektive Blogs besser als objektive Zeitungen?

Man kann über die umstrittene Strafe für den Fußballspieler Deniz Naki von St. Pauli so berichten (Hamburger Abendblatt) oder so (im Blog Fabulous Sankt Pauli).

Man kann über die neue Kommunikationsform Twitter so berichten (Saarbrücker Zeitung [PDF]) oder so (im Blog Bachmichels Haus).

Die Zeitungen brauchen sich nicht zu wundern, wenn sie Objektivität suggerieren, jedoch Fakten (bewusst?) nicht erwähnen, und wenn immer mehr Menschen lieber Blogs lesen, weil sie durch subjektive Sichtweisen irgendwie dann doch mehr erfahren von dem was gerade so passiert, als durch die „professionelle“ Presse. Heute haben wir in Kleinbloggerdorf jedenfalls wieder zwei Beispiele dafür gesehen, wie gut es ist, dass man sich zur zweifelsohne wichtigen allgemeinen Berichterstattung durch die „objektive“ Presse sein „subjektives“ Gegenbild bei Bloggern, im konkreten Fall bei zwei Bloggerinnen, holen kann.

Ja, subjektive Blogs informieren manchmal besser als objektive Zeitungen.

Bluesky, Fußball, Internet, Literatur

Twitter-Listen: sinnvolle Ergänzung des Dienstes

Vorteil von ListenNebeneffekt von Listen

Das in den letzten Tagen – und vor allem heute – bei den Twitter-Nutzern neu eingeführte Listen-Feature (von @germanstudent in nettem Screencast auf BlogGezwitscher erklärt) ist eine Bereicherung des Dienstes.

Twitkrit zu Listen Neben den Tweets zu den Vorteilen, die ich heute tagsüber veröffentlichte (siehe Abbildungen oben), habe ich dem Thema auch heute Abend eine Twitkrit gewidmet: Thema des Tages: Twitter-Listen.

Übersichten zu Listen gibt es bei Listorious. Weitere Überblicks- und Infoseiten werden sicher folgen. Man kann ja über Listen denken, was man möchte, jedenfalls beschäftigt es die Tweeps heute sehr. 😉

Update 31.10.09: Wie ich eben auf Twitter schon geschrieben habe, gibt es nun auch einen Service, mit dem man Twitter-Listen in einen RSS-Feed umwandeln kann und so bestimmte Gruppen per Feed abonnieren kann: Twitter Lists 2 RSS.
Um Missverständnissen vorzubeugen: nicht die Twitter-Liste (Beispiel @textundblog/bib) in dem Tool eintragen, sondern die Listorious-Adresse. Ich habe zum Beispiel meine Listorious-Liste von bibliothekarischen Twitter-Feeds (listorious.com/textundblog/bib) so in einen RSS-Feed umgewandelt. Sehr praktisch das Tool.

Bluesky, Informationskompetenz

Zwei von zig Möglichkeiten Twitter zu nutzen

textundblog auf Twitter Nach wie vor scheiden sich an Twitter die Geister. Ich habe es auch schon längst aufgegeben, die Twitter-Resistenten davon zu überzeugen sich über diese wunderbare Kommunikationsform mit anderen auszutauschen. Das bringt auch nichts, solange sich die Nein-Sager nicht wirklich mit Twitter beschäftigen. Dieser Artikel richtet sich daher an jene, die zwar auch skeptisch sind, die sich aber trotzdem fragen: «Irgendetwas muss doch dran sein an Twitter, wenn alle, die es nutzen, so begeistert sind?»:

Jeder, der Außenstehenden versucht, den Reiz von Twitter zu erklären, kennt das: Dem verständnislosen Kopfschütteln folgt meist eine lange Liste von Ablehnungsgründen, die zum Großteil auf Unverständnis fußen. Angeführt werden häufig folgende Argumente gegen Twitter (in Klammern meine jeweilige Entgegnung):

  • Dafür hab ich keine Zeit. (Die macht man sich dann halt.)
  • Ich hab doch nix zu sagen. (Von wegen: jeder Mensch ist interessant.)
  • Ich möchte nicht mit einer unbekannten Netzöffentlichkeit Privates oder Berufliches teilen. (Das kann man auf Twitter sehr leicht lösen.)
  • Angst vor Informationsüberflutung. (Der Information-Overload ist wunderbar auf netzwertig widerlegt.)
  • und so weiter und so fort…

Nun gibt es zwei sehr gute Beispiele die – einmal auf der privaten und einmal auf der beruflichen – Seite überzeugend für den Nutzen von Twitter werben. Und beide zeigen doch nur zwei ganz persönliche Einsatzmöglichkeiten des Microbloggings, daneben gibt es selbstverständlich zig weitere Varianten und Einsatzformen.

Silent Tiffy über Twitter Einen sehr persönlichen und gerade deshalb so wunderbaren Artikel hat Silent Tiffy (@silenttiffy) in ihrem Blog veröffentlicht. Darin schildert sie den (bzw. ihren) privaten Nutzen von Twitter: Das Ich und das Twitter-Ich:

Wie steht es denn nun um das Persönliche, um das Private und Intime? Twittern wir Dinge die stimmen, oder ist das alles nur ausgedacht? In Twitter dreht sich genuin alles um die eigene Person. Wenn man genau hinschaut, findet man eine Ansammlung von Bekenntnissen und Entblößungen, die noch skandalöser wirkt dadurch, dass der Autor seine Nachrichten nicht selten an über 1000 Menschen schickt, über deren ungefähre Identität er oft nichtmal den Überblick hat.

Und einen guten Einblick, wie denn der fachliche Nutzen von Twitter aussehen kann, gibt Dr. Jochen Robes (@jrobes) vom Weiterbildungsblog, der in einem Vortrag (auf der Wissensmanagement-Tagung KnowTech 2009) mit dem Thema «Warum Wissensarbeiter twittern» sehr viele Aspekte aufzeigt, und der darin nicht nur für den akademischen und Weiterbildungsbereich, sondern auch für weitere berufliche Einsatzszenarien die Vorteile von Twitter erläutert:

Wie gesagt: die hier vorgestellten Nutzungsmöglichkeiten von Twitter, einmal ganz persönlich, und einmal ganz fachlich fokusiert, sind nur zwei von zig Möglichkeiten Twitter für sich zu entdecken.

Bluesky

Frau Frauenfuss & der Eichbornverlag bringen mir den Humboldt ins Haus

Heute Teil zwei der gestern angekündigten Aufklärung zur Buchpaketlieferung in Sachen Entdeckungen. Der Entdecker ist dieses Mal Alexander von Humboldt. Lest im Folgenden, wie es dazu kam, dass mir ein Buch über ihn ins Haus geliefert wurde:

Frau @Frauenfuss, ihres Zeichens Twitterfollower-Zeichnerin, die nicht nur Frau @Jeky (hoch zu Ross, St.-Pauli-befahnt), den Twitter-Che @Mspro oder meine Wenigkeit in ihrem Moleskine-Projekt #immf – Ich male meine Follower – zu Papier gebracht hat, kam auf die wunderbare Idee, gemeinsam mit dem @EichbornVerlag ein kleines Buchrätsel auf den Weg zu bringen: Sie zeichnet ein Buch, und wer als erster Autor und Titel errät, darf sich aus dem Buchprogramm des Eichborn-Verlages einen Titel wünschen. Letzten Dienstag wies Frau @Frauenfuss auf Twitter (Abb. links) auf jenes gezeichnete Buch-Rätsel (Abb. rechts) hin:

Tweet von @frauenfuss mit Hinweis auf RätselRätselbild: dieses Buch galt es zu erraten

Tja, was soll ich sagen, um Nanosekunden, so schreibt der Eichbornverlag in diesem Tweet, war ich am schnellsten beim Erraten des Buches. Dieser rasch abgeschickte Lösungs-Tweet brachte mir den Gewinn, ich durfte mir ein Buch aussuchen. Und da ich gerade Daniel Kehlmanns «Die Vermessung der Welt» zu ende gelesen habe, fiel meine Wahl auf den wunderbar illustrierten Band von Frank Holl: Alexander von Humboldt. Mein vielbewegtes Leben:

Alexander von Humboldt: Mein vielbewegtes Leben Innenansicht in den Humboldt-Band: Prächtig illustriert

Ich danke Frau Frauenfuss (zum 2. Mal innerhalb kürzester Zeit!) und dem Eichborn-Verlag für das nette Rätsel und diesen großartigen Gewinn. Ab morgen bin ich ja – wie immer im September – auf dem Filmfestival in San Sebastián, nach meiner Rückkehr werde ich Humboldts Entdeckungen in diesem wunderschönen Bildband weiter entdecken.

Bluesky, Literatur

José González: Cycling Trivialities & Teardrop

Es ist ein Glücksfall ohnegleichen, wenn man in seiner Twitter-Timeline Musikempfehlungen erhält, die sofort bei einem einschlagen. Ist mir heute Morgen so gegangen mit dem folgenreichen Tweet meines lieben Followers @gerdbrunzema:

musikalische Tweet-Empfehlung von Gerd Brunzema

Wollte den Link zuerst nicht anklicken, als ich sah, dass er auf eine Myspace-Seite führte, weil ich Myspace-Seiten eigentlich nicht mag. Doch gleichzeitig war ich neugierig (ein Schwede mit spanischem Namen?) und hörte in die ersten Takte des Liedes «Cycling Trivialities» rein:


Direktlink YouTube

Da war es auch um mich schon geschehen. Wunderbare Musik, bei der ich mich nur frage, wieso konnte die bisher unbemerkt an mir vorüber ziehen?

José González (Website) ist übrigens wirklich Schwede, er wuchs als Sohn argentinischer Einwanderer in Göteborg auf und lebt auch noch heute da. Mehr über ihn in der Wikipedia oder auf laut.de. Sein zuletzt veröffentlichtes Album In Our Nature (von 2007) hab ich mir sofort gekauft (gibt’s bei itunes für 8,99 €). Seither schon mindestens zehn mal Cycling Trivialities gehört… Und die gnadenlos gute Cover-Version von Teardrop (Original von Massiv Attack), mit der ich diesen Artikel beenden möchte:


Direktlink YouTube

Bluesky, Musik, Video

Frau Frauenfuss malt ihre Follower

12 x 12 macht 144. Das Dutzend zum Quadrat. Ich bin die Zeichnung Nr. 144 in Michaela von Aichbergers wunderbarer Serie «#immf – Ich male meine Follower». Hocherfreut durfte ich das durch diesen netten Tweet von @Frauenfuss (so heißt Michaela von Aichberger auf Twitter) zur Kenntnis nehmen.

Moleskine-Zeichnung textundblog von Frau @Frauenfuss

#immf 144 ist für den bekennenden St. Pauli-Fan, Spanischübersetzer UND Webdesigner (was für ne Mischung!?) @textundblog

In Köln & Nürnberg [Update: und Hamburg !! & München] werden die wunderbaren Zeichnungen von Frau Frauenfuss demnächst ausgestellt:

Köln: Kölner Kulturbunker
Ab dem 12. Dezember 2009 – 02. Januar 2010:
Berliner Straße 20
51063 Köln

Nürnberg: Galerie „Armer Teufel“
7.November 2009 – 10. Dezember 2009:
Bauerngasse 14
90443 Nürnberg

Hamburg: irene’s interiors & meyola
26. Februar: Vernissage mit Lesungen und Poetry-Slam
Ab 19 Uhr: Eröffnung, Begrüßung, Sekt- und Häppchengreiferei
Ab 20 Uhr: Lesungen mit den Twitter-Poeten @ViRob, @elbpoet, @quengelexemplar, @Vergraemer

Ausstellungstage irene’s interiors & meyola:
26. Februar 2010 – 13. März 2010
Lehmweg 6
20251 Hamburg

München: Niederlassung
16. Januar: Vernissage mit Lesungen

Ausstellungstage Niederlassung:
16. Januar – 6. Februar
Buttermelcherstr. 6
80469 München

Es gibt auch einen schönen Artikel über Michaela von Aichberger auf Brigitte.de: Twitter: Kleine Kunst zum Gezwitscher. Im Überblick sind alle bisher gezeichneten Follower auf Twitpic zu sehen. Unbedingt auch das Making Of „Ich male meine Follower“ anschauen:

Making Of: Ich male meine Follower

Ich danke Michaela für die geniale Idee und die unermüdliche kreative Energie, mit der sie diese umsetzt. Und natürlich danke ich ganz speziell für das heutige wunderbare Exemplar Nr. 144, dem Dutzend im Quadrat, das sie mir gewidmet hat. Bin äußerst gerührt und fühle mich zugleich sehr geehrt.

Bluesky, Internet
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