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Kroatisches Bärenwaisenhaus in Kuterevo


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Was es nicht alles gibt! Ein Bärenwaisenhaus in Kroatien. Die Deutsche Welle berichtet heute darüber:

Kroatien ist Bärenland. Bis zu tausend Braunbären sollen sich in den kroatischen Wäldern tummeln. Ein eigener Bärenmanagement-Plan soll dafür sorgen,dass diese Zahl stabil bleibt.Größte Gefahr für die Bären ist der Straßenverkehr. Über die Autobahn nach Zagreb führen inzwischen mehrere Grünbrücken,bis zu 100 Meter breit,die Bären und anderen Tieren die sichere Überquerung möglich machen sollen. Und es gibt sogar ein eigenes Waisenhaus für Bären.

Ivan Pavenka, ehemals als Sozialarbeiter in Deutschland tätig, stellt in dem kurzen Filmbeitrag das kroatischen Kuriosum vor: das Bärenwaisenhaus von Kuterevo.

Weitere Infos liefert auch ein NZZ-Bericht aus 2008 «Der Bärenzahn von Kuterevo» (Geschichten von Menschen und Bären aus dem Velebit-Gebirge).

Artikel, TV, Video

ORF-Dokumentation «Was kommt nach dem Copyright»

So sehr ich David Weinberger auch schätze, ich teile seine Prognose nicht, dass das gedruckte Buch über kurz oder lang verschwinden wird. Zumindest nicht zu unseren Lebzeiten. Da halte ich es doch eher mit der Standard-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid, die von der «haptischen Erotik des Papiers» spricht:


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«Was kommt nach dem Copyright – Warum wir ein neues Urheberrecht brauchen» ist eine gute ORF-Dokumention (Regie: Günter Kaindlstorfer, 2008, 45 min.), die Matthias Zellmer im Netzlogbuch treffend mit folgenden Worten zusammenfasst:

Unaufgeregt und mit österreichischem Charme wird hier die Vergangenheit, Gegenwart und eine mögliche Zukunft des angelsächsischen Copyrights bzw. unseres Urheberrechts beleuchtet.

So wie es in dieser Doku dargestellt wird, sind sich in Einem Alle einige. Sowohl Vertreter der Rechte-Verwerter, Inhaltsproduzenten, so genannte Kreative, Politiker und Nutzer sagen, so wie es derzeit ist, kann es nicht bleiben. Aber die jeweiligen Meinungen, warum es so nicht weitergehen kann, wie auch die Ideen, wie es weitergehen könnte, sind dann aber wieder sehr unterschiedlich.

Literatur, Politik, TV, Video

aspekte-Beitrag zum Zugangserschwerungsgesetz


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Dunja Stamer und Peter Schiering haben heute Abend in der ZDF-Kultursendung aspekte einen wichtigen Beitrag zum Thema Aufklärung in Sachen Websperren geleistet. Mit sachverständigen Kommentaren (u.a. von dem Hamburger ehemaligen Bundesverfassungsrichter Wolfgang Hoffmann-Riem) macht der Beitrag deutlich, welche juristischen Mängel und Gefahren dem Zugangserschwerungsgesetz von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen inne wohnen.

Keine neuen Informationen für alle mit dem Thema #Zensursula Befassten, aber hoffentlich ein Wachmacher für das kulturell interessierte TV-Publikum, das bisher vielleicht noch irrtümlich davon ausgegangen war, die Kampagne des Familienministeriums sei eine unterstützungswürdige gesetzgeberische Initiative. Dem ist natürlich nicht so und hoffentlich sehen wieder ein paar Menschen etwas klarer, was hier auf dem Spiel steht. Nicht mehr und nicht weniger als die Netzfreiheit.

Politik, TV, Video

Doku von Manon Loizeau: ‚Iran: Inside the protests‘

In seinem englischsprachigen Programm hat AlJazeera in dieser Woche eine sehr gute, kurze Reportage in der Reihe People & Power gesendet. Die 23-minütige Doku steht unter dem Titel «Iran: Inside the protests» und zeigt neben weiteren Einblicken, wer eigentlich hinter den Protesten gegen den Wahlbetrug im Iran steht, eines ganz deutlich: Es ist absolut erstaunlich zu sehen, welche große Bedeutung die Frauen im Iran bei dem Widerstand gegen das Regime von Ahmadinedschad haben. Wie @Ugugu, über den ich das Video gefunden habe, schreibt: das Anschauen dieser Reportage bedeutet «23 gut investierte Minuten»:


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Die französische Dokumentarfilmerin Manon Loizeau, wurde gerade erst im Mai für ihre Reportagen aus Russland und Georgien mit dem Laurier Grand Reporter – Prix Patrick Bourrat aux Lauriers ausgezeichnet.

Das Gezeigte verdeutlicht auch noch einmal, die drei wesentlichsten Punkte, die mir in Erinnerung geblieben sind aus dem Vortrag von Bahman Nirumand zur aktuellen Lage im Iran, den er diese Woche in der Stabi Hamburg gehalten hat:

  • Der bewundernswerte ungeheuerliche Mut vor allem der Frauen im Iran.
  • Die iranische Bevölkerung ist gespalten (d.h. es gibt durchaus auch Anhänger von Ahmadinedschad).
  • Das bedrohliche Szenario, dass aus der Islamischen Republik eine Militärdiktatur werden könnte.
Politik, TV, Video

ZDF löscht Umfrage zu Netzsperren ohne Kommentar

Update II, 8.7.2009, 15:30 Uhr: Wie mir heute.de-Redaktionsleiter Michael Bartsch per E-Mail mitgeteilt hat, gibt es nun eine Stellungnahme des ZDF, in der die Online-Redaktion die Schließung der Umfrage offiziell kommentiert: In eigener Sache.
[Ende Update II]

Netzsperrenumfrage ZDF - letzter bekannter Screenshot ehe das ZDF die Umfrage kommentarlos gelöscht hat
Screenshot via TwitPic

In dieser Angelegenheit habe ich soeben über das Kontaktformular des ZDF folgende Anfrage an den Sender gerichtet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mir ist aufgefallen, dass die Umfrage zum Thema „Die gezielte Sperrung von Internetseiten im Kampf gegen Kinderpornografie ist heftig umstritten. Was halten Sie davon?“ ( zuvor veröffentlicht unter: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7596214,00.html ) plötzlich aus dem Online-Angebot Ihres Senders entfernt wurde. Das ist natürlich gerade bei so einem brisanten Thema wie der Internetzensur zumindest als unglücklich, wenn nicht sogar als ungeheuerlich zu bezeichnen, so lange das ZDF dies tut, ohne eine Erklärung dazu zu veröffentlichen.

Wurde die Umfrage wegen Manipulationsverdacht vom Netz genommen, oder etwa weil man bei der hohen Ablehungsrate gegen Webseitensperren (zuletzt gestern Abend 97% gegen Netzsperren, siehe http://twitpic.com/96c41 ) aus politischer Sicht beim ZDF nicht mit dem eindeutigen Votum einverstanden war?

Um sich dem im Raum stehenden Zensur-Verdacht bei einem so sensiblen Thema nicht weiter auszusetzen, sollte das ZDF hier dringend Stellung beziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Trapp

Sollte ich eine Antwort bekommen, werde ich berichten.

Update 6.7.09, 14:30 Uhr: Mittlerweile hat Michael Bartsch, der Redaktionsleiter von heute.de, per Kommentar hier im Blog auf meine Anfrage reagiert.

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