TV

Marlene Jaschke im Wartezimmer

Marle Jaschke im Setting ihrer neuen Comedy-Serie 'Das Wartezimmer'
Foto: Studio Hamburg

Marlene Jaschke hab ich früher immer gern gesehen. Für mich war sie der Höhepunkt jeder Mitternachtsshow aus dem Schmidt-Theater am Tivoli. Die Grimme-Preisträgerin und Kabarettistin Jutta Wübbe alias Marlene Jaschke ist jetzt wieder im TV zu sehen. Ab morgen Abend in einer Mini-Reihe im NDR.

Wenn Marlene die Praxis ihres Hausarztes Dr. Kilian betritt, um sich einem Schilddrüsen-Check zu unterziehen oder an einer Aktionswoche teilzunehmen, betritt sie gleichzeitig einen Kontakthof. Im Wartezimmer findet die kommunikative Dame im beigen Kostüm für ihr drängendes Mitteilungsbedürfnis die idealen Bedingungen vor…

Sendetermine: Mo., 4.1. – Mi., 6.1.2010, jeweils von 22:10 – 22:35 Uhr.
Weitere Infos und Videoauschnitte beim NDR: Das Wartezimmer.
Und sollte jemand Marlene Jaschke, die Frau, die mit ihrem Wellensittich Waltraud zusammenlebt, wirklich nicht kennen, so mag er sich dieses YouTube-Fundstück aus alten Zeiten anschauen.

[via Songtosiren]

Hamburg, TV

Aktuelle Übersetzung: Der lange Weg der Hoffnung

Yadira: Bringt die Flucht in die USA die Lösung der Probleme?

(Update 14.9.2010: Wie Christian Hauschke mir in den Kommentaren mitteilte, lief der Film heute Abend auf arte. Wiederholung zu sehen am Donnerstag, den 30.09.2010 um 10:50 Uhr oder in der arte Mediathek.)

Die vergangenen Jahre waren die Dokumentarfilme über Lateinamerika, die ich für arte aus dem Spanischen übersetzt habe (siehe Text & Web), immer sehr hart. Damit meine ich, sie hatten stets sehr ernste Themen. Das trifft auch auf den Film zu, den ich gerade aktuell übersetze: «Un si long voyage» (Der lange Weg der Hoffnung, Maha Productions, 2009, 84 min.). Darin beschreibt die französische Regisseurin Stéphanie Lamorre den gefährlichen, beschwerlichen Weg von Ecuadorianern auf ihrer illegalen Einwanderung in die USA.

Zusammengepfercht in Zugwaggons auf dem Weg in den Norden Es ist unglaublich, was die Menschen auf sich nehmen, um der Not ihrer Existenz zu entfliehen. Um das vermeintlich gelobte Land USA zu erreichen. Im Wesentlichen im Film gezeigt am Beispiel der 34-jährigen Mutter Fatima, die ihre vier Kinder in Ecuador zurück lässt und sich auf das Wagnis einlässt, den langen, gefährlichen Weg nach New York auf sich zu nehmen, um ihre Familie zu retten. Die Regisseurin hat Fatima und eine Gruppe von verzweifelten Flüchtlingen auf diesem Weg begleitet: Mehr als 6.000 km haben sie zurück gelegt, neun nationale Grenzen dabei überquert.

Heimliche Grenzüberkehrung bei Nacht durch den Fluss

Ich übersetze die spanischsprachigen Passagen aus dem Film (die etwa drei Viertel des gesamten Manuskriptes ausmachen), da er – wie es für einen Dokumentarfilm normal ist – aus sehr vielen O-Tönen besteht. Falls sich jemand für die Dokumentation interessiert: Ich geb‘ Euch rechtzeitig Bescheid, wann er auf 2010 auf arte ausgestrahlt wird.

Spanisch, TV, Übersetzen

25 Jahre Lomografie – Joachim Trapp auf DW TV

Rote Turnschuhe

Manchmal werde ich ja ob der allseits bekannten Vorliebe für meine orangefarbenen Geox (siehe auch die laufend geposteten Twitpics) gefragt, ob ich schon immer auf Sportschuhwerk in Orange gestanden hätte. Obige Lomografie aus dem Jahre 2002 (aufgenommen in einem Café in Paris) zeigt, dass es durchaus auch rote Vorläufer gab. Gekauft während eines Aufenthaltes in San Sebastián. Lomografiert auf der Rückreise vom Filmfestival von meinem lieben Freund Joachim Trapp (ehe ihr fragt: nein, wir sind nicht verwandt, wir sind nur gut befreundet).

Und eben dieser Freund Joachim, in seiner Funktion als ehemaliger Lomographischer Botschafter (2001-2005) in Berlin und anerkannter Lomografie-Experte, wurde neulich auf der Deutschen Welle anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der kleinen Lomos in diesem Bericht vorgestellt, in dem er sehr schön die Faszination der Lomografie erklärt:


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Foto, TV, Video

DW über Frauenfuss-Ausstellung in Nürnberg

Sehr schöner Bericht im Magazin euromaxx auf der Deutschen Welle: Die Twitterkünstlerin – Michaela von Aichberger zeichnet Menschen, die sie noch nie gesehen hat.

Aus dem, was die Twitterer über ihren Beruf, ihre Hobbys oder ihre Erlebnisse preisgeben, zeichnet sie in ihrem Notizbuch kleine bunte Psychogramme, die sie dann wieder auf Twitter einstellt. Inzwischen hat sie rund 200 Twitterer porträtiert…

…einer von den 200 bin ich. Das habt Ihr ja gesehen im Artikel im August 2009: Frau Frauenfuss malt ihre Follower.

Moleskine-Zeichnung textundblog von Frau @Frauenfuss

Doch wie in meinem Posting schon geschrieben, können die Kunstwerke von Michaela von Aichberger aka @Frauenfuss nicht nur in der Ausstellung in Nürnberg bestaunt werden, sondern auch in Köln, München und Hamburg.

Bluesky, TV, Video

Forever – Der Friedhof Père Lachaise

Jetzt lief heute Abend auf arte dieser großartige Dokumentarfilm, der mich 2006 auf dem Filmfestival von San Sebastián so beeindruckt hat, und ich hab ihn verpasst. Gut, dass es die arte-Mediathek gibt und dass der bewegende Film der Holländerin Heddy Honigmann am 6. November um 9:55 Uhr nochmal wiederholt wird: Forever – Der Friedhof Père Lachaise.


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„Forever“ ist ein Film über die Kraft und die Lebendigkeit der Kunst, über einen Ort, wo die Liebe und der Tod sich die Hand reichen, wo die Schönheit alles überlebt: der Friedhof Père Lachaise in Paris.

Jedes Mal, wenn ich das Lied De la main gauche von Daniele Messia höre, die auch dort begraben liegt, bekomme ich eine Gänsehaut.

Kino, TV, Video

Tatort in der Ponybar

Der Tatort heute Abend war ja gar nix. DIE ZEIT (seit heute übrigens ganz wunderbar redesignt), schreibt zurecht:

Gähnen bis der Kiefer knackt.

Dieses experimentelle Gehabe rund um eine „Star“-Architektin und der überaus tröge (Nicht-)Handlungsfortgang haben sicher ein gut Stück dazu beigetragen, dass Sawatzki und Schüttauf als Tatort-Ermittler aufhören wollen.

Tatort-Schauen in der Ponybar

Was aber sehr nett war am heutigen Tatort, war die Gesellschaft, in der ich ihn gesehen hatte. Wollte immer schon mal zum Public-Tatort-Viewing, und heute Abend hab ich es gemacht. Gerade erst aus Berlin zurückgekehrt habe ich mit S. und C. den Tatort in der Ponybar (neben dem Abaton-Kino auf dem Uni-Campus) gesehen. Dort heißt es sonntags nämlich im TATORT CLUB: Krimifieber im Hinterzimmer. Wie im Kommunalen Mini-Kino sitzt man dort auf plüschigen Sesseln im Hinterzimmer vor der Großleinwand und erfährt den Tatort als Gruppenerlebnis. Einziges Manko: es gab kein WLAN. Twittern war nicht. Gerade der heutige hätte sich nämlich bestens zum Ablästern auf Twitter angeboten.

Hamburg, TV

Impressionen aus Berlin (kurz vor 24h Berlin)

Hier im Blog ist es gerade stiller als sonst, weil ich zur Zeit in Berlin bin. Habe für die Initiative Fortbildung einen 2-tägigen Weblog-Workshop (PDF) für Bibliothekarinnen und Bibliothekare gegeben. Statt langem Text nur eine kurze Animation mit ein paar Fotos, die ich heute in Potsdam und Berlin aufgenommen habe.

In wenigen Stunden startet übrigens das Projekt 24 Stunden Berlin (Info arte):


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Morgen früh (Samstag) ab 6:00 Uhr auf arte & RBB. Unbedingt reinschauen!

Foto, TV, Video

«Der zweite Atem» von Jean-Pierre Melville auf arte

Heute Abend ist auf arte wieder Mal großes Kino angesagt. Erstmals ungekürzt zeigt der deutsch-französische Kultursender zum Ende seiner Lino-Ventura-Reihe einen Klassiker des französischen Gangsterfilmes: «Der zweite Atem» (Le deuxième souffle) von Jean-Pierre Melville aus dem Jahr 1966.


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Der berüchtigte Gangster Gu entkommt aus dem Gefängnis. Als er einen Doppelmord begeht, nimmt der erfahrene Kommissar Blot seine Spur auf.

Mehr Infos bei arte (wo es auch einen weiteren Filmausschnitt zu sehen und eine Menge Fakten rund um diesen wichtigen Film zu lesen gibt) und in dem guten Übersichtstext von Jens-Christian Pohl «Der französische Kriminalfilm der Sechziger Jahre». Dort schreibt er:

Melvilles Gangsterdramen gehören zu den absoluten Meisterwerken, sowohl in der Geschichte des französischen Gangsterfilms als auch des internationalen Gangsterfilms.

Wie gesagt, erstmals in der Film komplett zu sehen. Bisher fehlten 25 Minuten, die wurden nun nachsynchronisiert. Unbedingt anschauen (oder wie ich – da parallel St. Pauli in Aachen spielt – aufzeichnen): arte, 17.8.09, 21:00-23:25 Uhr.

Kino, TV
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