Kino

Semantic Web – Zusammenarbeit Mensch-Maschine

Semantic Web
Zur Zeit lese ich mit großer Begeisterung das Buch «Semantic Web. Wege zur vernetzten Wissensgesellschaft», herausgegeben von: Tassilo Pellegrini und Andreas Blumauer (Springer Verlag, Berlin 2006), vorgestellt von Mitautor Mark Buzinkay im MBI Blog und ausführlich rezensiert vom Romanisten Heiner Wittmann.
Im Kapitel «Personalisierbare Informationssysteme im Semantic Web» (Zusammenfassung des Kapitels beim Springerverlag, pdf) schreibt Nicola Henze:

Die Entwicklung des Semantic Web zielt darauf ab, die Bedeutung von Informationen im World Wide Web maschinenlesbar und vor allen Dingen maschinenverarbeitbar darzustellen, so dass Applikationen den Benutzer im Umgang mit Informationen im Web unterstützen können […] also Benutzer besser beim Umgang mit Informationen im Web zu unterstützen, weist noch einmal darauf hin, dass es die Benutzer sind, die von den entwickelten Technologien profitieren sollen.

Weitere Infos zu Semantic Web:

Internet, Kino, Politik

Manuel Huerga mit Salvador in Hamburg

Filmplakat SalvadorDaniel Brühl, Ingrid Rubio: Filmszene aus 'Salvador'
Über den spanischen Film «Salvador» mit Daniel Brühl in der Hauptrolle habe ich seit über einem Jahr schon mehrfach berichtet.
Gestartet ist der Film am 15. September in Spanien, leider lief er nicht auf dem Festival in San Sebastián. In ein kommerzielles Kino außerhalb des Festivals habe ich es zeitlich während meiners Aufenthaltes in Spanien nicht geschafft. Um so mehr freut es mich, dass ich den Film nun heute in Hamburg sehen kann, sogar in Anwesenheit des Regisseurs Manuel Huerga. ¡Muy bien!

Das Filmfest Hamburg macht’s möglich: muchas gracias an das Team vom Filmfest.
Heute läuft «Salvador» im Grindel um 18:45 Uhr (der Regisseur wird da sein), übermorgen, am Sonntag um 18:30 Uhr im Abaton, jeweils im spanischen Original mit englischen Untertiteln.

Hamburg, Kino, Spanisch

ECOS mit Almodóvar-Titelstory

ECOS - Titelcover Almodóvar Für alle Fans des spanischen Kinos und der spanischen Sprache gibt es diesen Monat einen doppelten Grund das Sprachlernmagazin ECOS zu kaufen: die Oktoberausgabe (seit 27.09. im Handel) widmet sich in der Titelstory «Pedro Almodóvar. El genio del cine español» von Juan Ramón García Ober dem spanischen Kultregisseur.
(Juan Ramón: ¡te felicito por el texto!)

Die weiteren Themen von ECOS gibt es in der Monatsübersicht auf ecos-online.de.

Kino, Spanisch

Roger Gual und Alex Brendemühl in San Sebastián

Roger Gual und Alex Brendemühl
Regisseur Roger Gual (li.) und Schauspieler Alex Brendemühl (re.) gestern im Cine Príncipe bei der Vorstellung des Films «Remake».
In «Remake» muss eine Gruppe von in die Jahre gekommenen 68ern erkennen, dass ihre Kinder sich genauso gegen ihre Eltern auflehnen, wie sie es damals gegenüber ihren Eltern getan haben. Keine neue Erkenntnis, aber ein guter Film von Roger Gual mit starken Schauspielern. Unter anderem eben der hier auf dem Foto zu sehende Alex Brendemühl, der mich schon vor ein paar Jahren in «Las horas del día» überzeugt hatte.
Meine Fotos (darunter auch einige weitere des Regisseurs mit seinem Hauptdarsteller) lade ich täglich auf der Foto- und Videoplattform sevenload hoch. Sie sind dort im Album «San Sebastián» abgelegt.
Jetzt geht’s weiter, auf zum mittlerweile 31. Film («Lo que sé de Lola» von Javier Rebollo). Meine Augen haben schon den Cinemascope-Blick und zwischen den Filmen lauf‘ ich als lebende Kamera durch das Festivaltreiben.

Foto, Kino, Spanisch

Una vez más: San Sebastián*

Hund vor der Küste San SebastiánsBin heute abend gut angekommen in San Sebastián (per Zug von Hamburg nach Köln, per Flug von Köln nach Bilbao und per Bus von Bilbao nach San Sebastián).

Morgen früh startet das Festival, die ersten Karten hab ich mir schon besorgt und besonders freue ich mich auf «Volver» von Almodóvar, der hier mit dem Preis der Internationalen Filmkritik (FIPRESI) ausgezeichnet wird.

Da die Internetterminals im Festivalpalast nicht mit einem USB-Zugang ausgestattet sind, wird es hier wohl keine aktuellen Fotos geben (obwohl ich schon welche geschossen habe). In Ermangelung aktuellen Materials hier ein schönes Foto aus dem Vorjahr.
Wer in den kommenden 10 Tagen die regelmässigen Aktualisierungen hier im Blog vermisst, der stöbere bitte im Archiv. Es ist genug zu lesen da ;-).
*Übersetzung des Titels: Wieder einmal: San Sebastián

Foto, Kino, Spanisch

Daniel Brühl in ‚Salvador‘

Filmplakat SalvadorDaniel Brühl, Ingrid Rubio: Filmszene aus 'Salvador'

Ich habe gestern abend im spanischen Fernsehen, auf TV Española 2, das «Making Of» zu Daniel Brühls neuem Film «Salvador» gesehen, dem ersten, den er auf spanisch/katalanisch gedreht hat. Daniel ist ja – wie bereits hier berichtet – ein halber Spanier. Wer ihn einmal spanisch sprechen hören möchte, kann in den kurzen Trailer zum Film reinschauen:



Direktlink YouTube

Der Film kam – nach seiner Premiere im Mai in Cannes – gestern in die spanischen Kinos. Ein Filmstart in Deutschland steht noch nicht fest. Chancen hätte der Film sicherlich, trotz des spanisch/katalanischen Themas (die letzte Hinrichtung eines katalanischen Freiheitskämpfers während der Franco-Diktatur), alleine durch die Bekannheit des Hauptdarstellers. Wenn ich was höre zum Filmstart in deutschen Landen (vielleicht schon in San Sebastián), werde ich berichten.

Ein paar Links zum Film:

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Filmfestival San Sebastián: Zabaltegi & Co.

Filmfestival San Sebastián

Heute in einer Woche werde ich in Spanien sein: in San Sebastián beginnt dann das 54. Internationale Filmfestival von San Sebastián. Wie immer wartet das Festival im Baskenland mit einem spannenden Programm auf, wobei die Perlen – wie so oft – nicht im Wettbewerb, sondern in den Nebenreihen zu entdecken sind.

Eine davon ist Zabaltegi. Pflichtprogramm für mich wird natürlich Horizontes Latinos sein, da ich immer versuche alle spanischsprachigen Filme zu schauen (was allerdings gar nicht zu schaffen ist). Ach ja, und damit man sich nicht langweilt auf so einem Festival, gibt es selbstverständlich auch noch mehrere Retroperspektiven, diesmal klassisch zu Ernst Lubitsch, und thematisch zur Emigration.

Also gut möglich, dass ich wieder auf 50 Filme in 10 Tagen kommen werde.

Infos über das für mich schönste Filmfestival Europas gibt es auch für alle Nicht-Hispanisten auf englisch.
Und das Beste: die zauberhafte Jeanne Moreau (hier in einem wunderbaren SZ-Interview) wird Jurypräsidentin sein. Noch sieben mal schlafen…

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