Ralf Appelt auf DRadio: Social Media im Unterricht

Social Media Karren, alles drin: Facebook, Flickr, Delicious, Twitter…

Heute Morgen wurde Ralf Appelt auf Deutschlandradio Kultur interviewt zum Thema Social Media im Unterricht. Was kann in Schulen und Universitäten an Werkzeugen wie Facebook & Co. genutzt werden? Wie Ralf Appelt, eine unbedingt empfehlenswerte Anlaufstelle für alle Pädagogen, die sich diese Frage stellen, richtig sagt: es muss nicht alles genutzt werden. Aber Lehrpersonal hat heute zumindest die Aufgabe, sich darüber zu informieren, welche Dienste es hier gibt, und sei es auch nur, um gute Argumente in der Hand zu haben, um zu begründen, warum sie das eben für ihren Unterricht nicht in Erwägung ziehen.

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Gutes, kurzes Interview, und wie der Befragte unmittelbar im Anschluss selbst auf Twitter kund tat: «Was ich eigentlich sagen wollte steht hier:» Social Media im Unterricht. Bei der Gelegenheit dann auch gleich das stets lesenswerte Blog von Ralf Appelt in den Feedreader der eigenen Wahl übernehmen. 😉

Ralf Appelt Ralf Appelt (Dipl.-Päd.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des MultiMedia-Studio an der Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft und Student des internationalen Masterstudienganges ePedagogy Design an der University of Art and Design Helsinki. Mehr zu Ralf Appelt.

Bildquelle Social media band wagon (Abb. oben): matthamm auf Flickr.

Michael Stephens: Bibliotheksangebote nutz(bar mach)en

Im Rahmen einer Mitarbeiter-Fortbildung hatten wir vor zwei Tagen Michael Stephens an der Stabi Hamburg zu Gast. Michael ist nicht nur ein brillanter Redner (selten so eine gute Kombi aus Information & Entertainment gesehen), sondern ein ausgewiesener Experte für modernes Bibliothekswesen, das im Web mehr als ein notwendiges Übel sieht, welches es irgendwie in die Angebote einzubeziehen gilt. Michael ist u.a. Dozent an der Graduate School of Library and Information Science an der Dominican University in Illinois. In seinem empfehlenswerten Blog Tame The Web (“Das Netz zähmen”) informiert er über seine Arbeit und auch aktuell über seine Vortragsreise. Er ist letzte Woche gerade erst aus Australien zurückgekommen, und kam nach einem Kurzaufenthalt in der Schweiz zu uns nach Deutschland, nachzulesen natürlich auch in seinem Twitter-Account: @mstephens7.
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Seit heute mit fester halber Stelle in der Stabi

Stabi-Blog-Artikel zu Citavi

Ihr wisst es ja alle schon, trotzdem soll es an diesem für mich nicht ganz unwichtigen Tage auch hier im Blog nicht unerwähnt bleiben: seit heute arbeite ich mit unbefristetem Vertrag auf einer halben Stelle in der Stabi. Getreu meines Social-Media-Aufgabengebietes die Öffentlichkeitsarbeit für die elektronischen Medien zu übernehmen, habe ich heute unter anderem einen Artikel im Stabi-Blog veröffentlicht zur Campus-Lizenz der Literaturverwaltungssoftware Citavi.

Treue Leser von Text & Blog kennen Citavi natürlich schon, habe ich es doch schon vor über vier (!) Jahren hier vorgestellt. Seither hat sich auf dem Gebiet der Literaturverwaltung wirklich eine Menge getan. Es gibt natürlich auch viele Alternativen, aber was Citavi zu leisten vermag, ist schon beeindruckend. Ich empfehle die Betrachtung des auch im Stabi-Blog verlinkten Videos. In 8 Minuten wird gezeigt, was man mit so einer Literaturverwaltung alles anstellen kann.

Mediale Möglichkeiten des Internets

Internet & Medienkompetenz from kontextschmiede on Vimeo.

Sehr gut gemachtes Video von Jakob Jochmann alias @erz_, das die medialen Möglichkeiten des Internets sowohl zum Thema hat, als auch gleichzeitig umsetzt.

Eine kleine Einführung in die Medientheorie des Internets. Gleichzeitig proof of concept für die Möglichkeiten des Wohnzimmers.

Es sind wir Menschen, die Medien nutzen und machen. Mehr dazu in der Kontextschmiede: Medienkompetenz und das Internet.

[via @GNetzer]

Veränderung des Internets durch das Real Time Web

Elektrischer Reporter – Real Time Web: Alles im Jetzt

Wer immer noch nicht begriffen hat, wie grundlegend sich das Internet durch Real-Time-Dienste wie Twitter oder Facebook verändert hat, sollte sich unbedingt die neueste Folge des Elektrischen Reporters anschauen. Auch wenn es lediglich so scheint, dass die Menschen in diesen Diensten nur schreiben, was sie gerade tun, ist es doch viel mehr als das, was kommuniziert wird. Für die Echtzeitsuche sind hier in den vergangenen drei Jahren so mächtige Strukturen entstanden, dass es allerhöchste Zeit auch für all jene ist, die glauben, es handele sich hier um Kaffeehausgeplauder oder Infomüll. Filter- und Recherchedienste machen das Real Time Web (Echtzeitnetz) zu einem nicht mehr wegzudiskutierenden Informationsfaktor. Wer sie aus Unverständnis ignoriert – sei es auf der Seite der Informationsanbieter, der Vermittler (Medien, Journalisten) oder der Rezipienten – begeht einen großen Irrtum.

Die Aufmerksamkeit im Web bewegt sich fort von den statischen Webseiten und hin zu einem dynamischen und unaufhörlich fließenden Nachrichten- und Ereignisstrom, den die Nutzer selbst über Twitter oder ihre Facebook-Statusmeldungen erzeugen: Gedanken, Ideen, Emotionen, Nachrichten, Bilder und Videos – alles landet im Augenblick des Entstehens im neuen Echtzeitweb.

Neue Debatten entstehen in null-komm-nichts und Trends werden offenbar. Ein Vielzahl neuer Anwendungen nutzt die so entstehenden Inhalte als eigenen Rohstoff, den sie filtern, auswerten und damit beherrschbar machen. Den Medien dagegen bleibt selbst kaum noch Zeit auf das Geschehen in der Welt zu reagieren, beim Kampf um die Nachrichtenhoheit haben sie einen weiteren Konkurrenten: Den twitternden Nutzer am Ort des Geschehen. Kritiker sehen als Ergebnis dieser Beschleunigung am Ende den totalen Stillstand, weil die Nutzer schlicht überfordert werden. Der Elektrische Reporter begibt sich hinein ins Realtime Web und geht den neuen Phänomenen dort auf den Grund.

«Recherche spezial» – Bibliographie zum Web 2.0

Web 2.0 - Alle machen mit! - Recherche Spezial Jan Schmidt hat eben auf Twitter einen wertvollen Link verbreitet, den ich unbedingt auch im Blog vorstellen möchte. Weil hier ein Werk frei zum Download angeboten wird, dass für alle interessant sein dürfte, die sich mit Web 2.0 bzw. mit Social Media befassen. Es geht um virtuelle Gemeinschaften und soziale Netzwerke im Internet. Gezeigt wird etwa im Kapitel «Anwendungs-beispiele» Literatur zur Partizipation zwischen Facebook, YouTube und Xing. Im Vorwort zum freien e-Book heißt es:

Vor mehr als 30 Jahren saß Angela Merkel das letzte Mal als Studentin auf einer der harten Sitzflächen in einem Hörsaal, um auf ihren akademischen Abschluss hinzuarbeiten. Seitdem ist viel Zeit vergangen, und die diplomierte Physikerin hat einen äußerst erfolgreichen Weg von der Studentin zur Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland absolviert. Dennoch erscheint ihr Konterfei auf einer eigenen Profilseite, sobald man ihren Namen über die Studentenplattform „StudiVZ“ im Internet sucht.

So kurios der Auftritt der deutschen Bundeskanzlerin in einem Sozialen Netzwerk für Studenten auf den ersten Blick erscheinen mag, gibt es doch niemanden, der sich darüber wundert. Mehr noch – gäbe es die persönliche Seite der Kanzlerin nicht, würde dies als schweres Versäumnis ihres PR-Managements eingestuft.

Ob die Kanzlerin jetzt in StudiVZ ist, oder nicht, ist mir eigentlich egal. Aber jenes Werk, das mit diesen Worten eingeleitet wird, macht einen sehr guten Eindruck. Das «Recherche spezial» mit dem Titel «Web 2.0 – Alle machen mit!» wurde von Christian Kolle bearbeitet und vom GESIS, dem Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, im Januar 2010 herausgegeben. Die 93 Seiten voller Literaturtipps zum Thema Web 2.0 werden als kostenloses PDF zum Download angeboten. Weitere Infos auf den Seiten der Virtuellen Fachbibliothek Sowiport: «Web 2.0 – Alle machen mit!». Runterladen und lesen, lautet meine Empfehlung.

Wann erkennt die Wissenschaft die Bedeutung der Digitalen Medien?

Studie: Microblogging und die Wissenschaft. Das Beispiel Twitter. Michael Nentwich ist Direktor des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und hat gemeinsam mit seinen Kollegen im Rahmen des Projekts «Interactive Science – Interne Wissenschaftskommunikation über digitale Medien» Wikis, Weblogs und Microblogging-Sites in ihrer Bedeutung für die Wissenschaft untersucht:

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Die Stabi Hamburg twittert unter @stabihh

Infoscreen-Folie 'Die Stabi twittert'

Infoscreen im Foyer der Stabi Im Foyer der Stabi Hamburg hängt ein Infoscreen (siehe Foto rechts), auf dem wir unsere Nutzer darüber informieren, was es Neues in der Stabi gibt. Da die Stabi unter dem Account @stabihh auch twittert, wurde heute eine entsprechende Folie in diesem Screen (dessen Dezember-Version man sich auch online anschauen kann) freigeschaltet. Alle Hamburger und Hamburgerinnen, die gerne über Bibliotheks- und Literaturcontent aus der Hansestadt informiert werden möchten, sind herzlich eingeladen, dem Stabi-Gezwitscher zu folgen. 😉

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