Ralf Appelt auf DRadio: Social Media im Unterricht

Social Media Karren, alles drin: Facebook, Flickr, Delicious, Twitter…

Heute Morgen wurde Ralf Appelt auf Deutschlandradio Kultur interviewt zum Thema Social Media im Unterricht. Was kann in Schulen und Universitäten an Werkzeugen wie Facebook & Co. genutzt werden? Wie Ralf Appelt, eine unbedingt empfehlenswerte Anlaufstelle für alle Pädagogen, die sich diese Frage stellen, richtig sagt: es muss nicht alles genutzt werden. Aber Lehrpersonal hat heute zumindest die Aufgabe, sich darüber zu informieren, welche Dienste es hier gibt, und sei es auch nur, um gute Argumente in der Hand zu haben, um zu begründen, warum sie das eben für ihren Unterricht nicht in Erwägung ziehen.

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Gutes, kurzes Interview, und wie der Befragte unmittelbar im Anschluss selbst auf Twitter kund tat: «Was ich eigentlich sagen wollte steht hier:» Social Media im Unterricht. Bei der Gelegenheit dann auch gleich das stets lesenswerte Blog von Ralf Appelt in den Feedreader der eigenen Wahl übernehmen. 😉

Ralf Appelt Ralf Appelt (Dipl.-Päd.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des MultiMedia-Studio an der Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft und Student des internationalen Masterstudienganges ePedagogy Design an der University of Art and Design Helsinki. Mehr zu Ralf Appelt.

Bildquelle Social media band wagon (Abb. oben): matthamm auf Flickr.

4 Gedanken zu “Ralf Appelt auf DRadio: Social Media im Unterricht

  1. Ich hab’s heute morgen zufällig im Radio gehört und fand es nicht besonders aufschlussreich (für mich). Daher vielen Dank für den Link zu Ralfs Blog – dort wird einiges schon klarer. Insgesamt teile ich aber seine Einschätzung, dass eine Integration gerade von Facebook und Twitter in die Lehre nicht ganz einfach ist. Man muss das wohl immer im Einzelfall prüfen.

    Interessant finde ich auch, dass es einen Studiengang ePedagogy in Helsinki gibt 😉

  2. @Matthias: Freut mich, dass Text & Blog, die kleine Servicestelle am Rande der Datenautobahn, hier für erhellende Aufklärung sorgen konnte. 😉
    Der finnische Studiengang ePedagogy ist in der Tat sehr originell.

  3. @tommy: Die schiere Anzahl von Kommunikationsäußerungen im Web – und da gibt es naturgemäß auch sehr viel Schrott, da stimme ich den Kritikern zu – darf aber kein Pauschal-Argument gegen eine Beschäftigung mit Social Media (SM) sein. Vielmehr kann man SM gerade dazu einsetzen, besser durch diesen scheinbaren Info-Dschungel navigieren zu können. Das geht etwa durch Filter (Stichwort RSS) und durch das Bilden von fachlichen Netzwerken.

    Für den Bildungsbereich gilt für das Web bzw. für SM, was auch für die Rezeption aller bisherigen Medien galt: es muss gelernt werden Informationen zu bewerten und kritisch zu hinterfragen. Kein Zweifel: dies ist keine leichte Aufgabe. Aber eine alternativlose, wie ich finde.

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