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Beim Inder in St. Georg: Mango-Lassi im Paulaner-Glas im Badshah Imbiss Sweet Center

Mango-Lassi im B. Gestern Abend war ich mit einem Kollegen aus der Stabi im Kino. Wir waren in dem wirklich sehr guten mexikanischen Film «Quemar las naves», der als OmU im Metropolis lief.
Nach dem Film wollten wir noch ’ne Kleinigkeit essen und stießen mehr oder weniger zufällig auf diesen Inder Nähe Hansaplatz: Badshah Imbiss Sweet Center ist der klangvolle Name, ich vermute Badshah Khan, Ghandis Weggefährten, als Namensgeber. Die Bewertungen auf Qype sind durch die Bank sehr positiv. Seit gestern weiß ich auch warum. Wer also in Bahnhofsnähe, Adresse: Bremer Reihe 24, mal ’ne Kleinigkeit essen möchte, wird dort bestens zufrieden gestellt.

Sehr lecker, extrem faire Preise (komplette Gerichte inkl. Brot & kleinem Salat zw. 5-6 €). Habe ein Chili-Huhn-Gericht gegessen, das genau den richtigen Schärfegrad aufwies. Das Essen wird auf den typischen Metalltabletts im indischen Kantinenschick serviert. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Ambiente zwischen Kellerbar und Bahnhofskneipe, sparsam alubestuhlt und hübsch kitschig wandverziert. Und der absolute Hit, wie auf dem Foto zu bewundern: die Mango-Lassi – man beachte die stattliche Portion zum günstigen Preis von 2 €! – wird stilsicher im Paulaner-Weizenbier-Glas serviert. Mubarik (Prost auf indisch)!

Foto, Hamburg, Kino

1:8 – Abhaken? Nicht ganz. Liebe kennt keine Liga…

Liebe kennt keine Liga…
Foto: Bearbeitung des Bildes von Joe Meyer aka @Unverlierbar. Unbedingt alle seine Bilder zum gestrigen Spiel und zum Drumrum anschauen.

Über die bittere 1:8-Klatsche gestern gegen die Bayern gibt es eigentlich nicht viel mehr zu sagen, als dass ich es möglichst schnell vergessen möchte. Eigentlich. Kommentarlos kann ich es aber auch nicht aus der Erinnerung streichen. Deshalb ein paar Worte (und Bilder) dazu.

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Grace van Cutsem – die Rückkehr der Infantin aus Las Meninas

Little Grace wurde es eindeutig zu laut beim Kuss…

Für viele ist die Kleine ja der stille Star der Royal Wedding: Little Grace van Cutsem, mit vollständigem Namen heißt sie: Grace Emilie Clare van Cutsem (* 18. August 2007), Patenkind des Bräutigams und Tochter von Hugh Ralph van Cutsem und Rose Nancy Langhorne Astor (siehe Wikipedia), hielt sich – nicht nur wie hier beim Kuss des Brautpaares auf dem Balkon – ständig die Ohren zu und beeindruckte durch eine unverstellte Natürlichkeit, so dass sie mehrmals den Großen die Show stahl und geradezu ikonographische Verarbeitungen und Verehrungen im Web erfuhr. Eine beeindruckende Auswahl von Original-Bildern gibt es hier zu sehen:
The 10 Best Photos Of Grace Van Cutsem At The Royal Wedding.

Ich kann mir nicht helfen, mich erinnert sie sehr stark an die Infantin aus Velázquez‘ berühmtem Gemälde Las Meninas (am Ende meines Artikels auch in groß zu sehen):

Las Meninas (unten) vs Royal Wedding (oben)

Foto, Spanisch

Die Leichtigkeit des Osterhasen aus dem Saarland

Osterhase aus dem Saarland

Es sieht auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen gruselig aus, wie dieser Osterhase im Paket liegt: mit schmerzverzerrtem Gesicht, aufgerissenem Bauch, und wie Laura Palmer – die schöne Leiche aus Twin Peaks – in Plastikfolie eingewickelt. Doch diese wunderbare Sendung, heute aus der saarländischen Heimat bei mir eingetroffen, hat keinen Schmerz in mein Gesicht getrieben, sondern pure Freude. Bruder und Schwägerin haben zu dem – von der DHL verspätet angelieferten – Paket auch noch einen Artikel der Saarbrücker Zeitung über den großartigen 3:0-Sieg des FCS gegen Rostock beigelegt: Die Leichtigkeit des Seins.

Foto, Fußball, Saarland

St. Pauli ist die einzige Möglichkeit

Der FC. St. Pauli, das ist der Verein…

… wo man die besten Ordner der Welt hat („Schön, dass Sie es einrichten konnten.“):

Der beste Ordner der Welt: Schön, dass Sie es einrichten konntenDem besten Ordner der Welt wird mit einem kleinen Ostergeschenk aufgelauert

… wo sich Kinder in den Zaun hängen lassen und so die glücklichsten Kinder der Welt sind:

Zaunkinder in der Nord

… wo man sich gerne mal zum Affen macht, weil man diesen Verein bedingungslos liebt und die Menschen, die diese Liebe mit einem teilen, ganz nah an sich ran lässt (Foto: Curi0us):

Hier lass ich mich gerne zum Affen machen

… wo man unterschiedliche Farben aushalten kann und wo Braun-Weiß mit Rot sich einig sind, dass man das, was wahren Fußball bedeutet, nicht auf dem Altar des bedingungslosen Kommerzes zu opfern bereit ist:

Alle Farben stehen zusammen am Millerntor

Ich liebe diesen Verein. Ligazugehörigkeit ist da zweitrangig. St. Pauli ist die einzige Möglichkeit.

St. Pauli ist die einzige Möglichkeit.

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Forschungsarbeit am Wandsbeker Mühlenteich

Meine heutige Lektüre am Wandsbeker Mühlenteich: Die Faszination der Blicke bei Buñuel

Was macht man, wenn man bei diesem wunderschönen Wetter arbeiten muss und trotzdem die Sonne genießen will? Genau: Man nimmt die Arbeit einfach mit nach draußen.

Ich habe zur Zeit die Ehre für die Romanischen Forschungen, immerhin eine der ältesten deutschen Fachzeitschriften, eine Rezension zu einer Doktorarbeit über Buñuel zu schreiben. Da ich das Werk mit dem schönen Titel «Die Faszination der Blicke bei Buñuel» erst mal lesen muss, ehe ich etwas darüber schreibe, hab ich mich einfach damit an einen der schönsten Orte Hamburgs begeben, der glücklicherweise auch noch bei mir um die Ecke liegt: an den Wandsbeker Mühlenteich. Meine gefiederten Freunde, hier schon mal als Tierische Wiesengäste vorgestellt, waren auch wieder da:

Auch Enten und Gänse fühlen sich wohl am Mühlenteich

Foto, Hamburg, Literatur

Hunderttausende demonstrieren gegen Atomenergie – Fotoimpressionen aus Hamburg

(Update: Jetzt auch Video am Ende des Artikels.)

So viele Menschen sind in Deutschland schon lange nicht mehr auf die Straße gegangen. 210.000 Menschen demonstrierten heute bundesweit auf Anti-Atom-Demos unter dem Motto «Fukushima mahnt» in Berlin (90.000), Hamburg (50.000), Köln (40.000) und München (30.000), siehe Artikel auf WELT Online: «Hunderttausende demonstrieren gegen Atomkraft».

Als ich heute am Dammtor auf die Leute wartete, mit denen ich zur Demo wollte, habe ich das dortige Bahnhofsumfeld so menschenüberfüllt wie noch nie erlebt. Der Strom der zufließenden Teilnehmer aus allen Richtungen und aus allen Alters- und Bevölkerungsgruppen schien gar nicht ab zu reißen. Beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen heute ihre Solidarität mit den Opfern in Fukushima und ihre Besorgnis über die Atompolitik der Bundesregierung ausgedrückt haben.

In der Folge eine paar Fotos davon. Weitere Bilder (leider alle nur mit dem iPhone geschossen) gibt es in meinem Fotoset auf Flickr.

Anti-Atom-Demo Hamburg: Menschenmassen hinter dem Dammtorbahnhof

Anti-Atom-Demo Hamburg: Menschenmassen vor dem Dammtorbahnhof

Demo-Teilnehmer dichtgedrängt in der Mönckebergstraße Richtung Rathaus

Tschüss Vattenfall!

Update I, 18:45 Uhr: Sehr gute Fotos gibt es bei Isa (auch in ihrem Blog) zu sehen, die ihre Olympus dabei hatte und hochwertige Aufnahmen machen konnte.

Update II, 27.3.2011, 10:30 Uhr: Jetzt auch via HH-Nachrichten (dort auch Bericht & viele Fotos) ein Video gefunden. Sehr sehenswert:


Direktlink YouTube

Foto, Hamburg, Politik

Der Super Moon ist aufgegangen…

Vollmond über Wandsbek

Was war das für ein atemberaubender Vollmond gestern Nacht. Wer freie Sicht hatte, konnte den Mond, der bis zu 14% größer erschien als normal (Erklärung siehe weiter unten), in voller Pracht und so klar wie selten bestaunen.

Obiges Bild hab ich in meiner Begeisterung gestern am späten Abend auf Twitter bzw. auf TwitPic gepostet, doch das ist natürlich nichts gegenüber den Kunstwerken des Super Moon, die hier oder vor allem auch auf Flickr unter dem Tag supermoon zu finden sind. Menschen laden weltweit ihre Mondfotos hoch, um sie mit der Netzgemeinschaft zu teilen. „Mein“ Mond kann sich immerhin zu Gute halten, dass er in Wandsbek abgelichtet wurde, dort wo Matthias Claudius einst das Abendlied dichtete:

1. Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

2. Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

[…]

4. Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste
Und suchen viele Künste
Und kommen weiter von dem Ziel.

Wer sich nun fragt, warum wir den Mond gestern Nacht so viel größer wahrgenommen haben, findet die Erklärung in unten zu sehendem wunderbaren NASA-Video. Der Mond war uns so nahe gekommen wie selten (kommt nur etwa alle 18 Jahre vor), er war „nur“ 356.577 km von der Erde entfernt. Alles Weitere dazu auf Super Full Moon und in diesem Video:


Direktlink YouTube

Foto, Video
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