Dezentrales Netz für digitale EU-Kultur

Das Fraunhofer Institut für Integrierte Publikations- und Informationssyteme (IPSI) entwickelt ein dezentralisiertes Netzwerk für den Zugriff auf digitale Kulturgüter in Europa:

Die Bewahrung nationalen und internationalen Kulturbesitzes wird durch die Digitalisierung von Werken und Werksverzeichnissen nicht automatisch sicherer. Was mit dem verheerenden Großbrand in der (konventionellen) Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar im Herbst 2004 eine punktuelle Katastrophe war, könnte bei falsch konzipierter digitaler Archivierung zum Flächenbrand werden.

Damit sich solche Katastrophen in der digitalen Welt nicht ereignen, hat die EU im Januar 2004 das Projekt „BRICKS“ gestartet: „Building Ressources for Integrated Cultural Knowledge Services“. Digitaler Kulturbesitz, gleich ob ursprünglich analog entstanden oder von vornherein digital konzipiert, soll in einem öffentlichen Netzwerk vereint werden.

Weiter beim «Informationsdienst Wissenschaft»: «BRICKS – dezentralisiertes Netzwerk für den integrierten Zugriff auf digitale Kulturgüter in Europa».
Siehe dazu auch den bei der ZEIT gespiegelten Artikel (Handelsblatt Nr. 218, Seite 19 vom 10.11.05): «Rechnernetz erleichtert Zugang zu Kulturgütern».
[via Informationsdienst Wissenschaft]

Artikel, Internet, Literatur

Meine Arbeit bei cibera

Virtuelle Fachbibliothek ciberaBase de datos de Estudios Vascos
Viele fragen mich, was ich eigentlich im Rahmen meiner Arbeit an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg genau mache, wo ich als Projektkoordinator für die «Virtuelle Fachbibliothek Ibero-Amerika / Spanien / Portugal» (kurz: cibera) zuständig bin.
Nun, neben meinen grundsätzlichen Tätigkeiten wie der Öffentlichkeitsarbeit (Kontakt zur Wissenschaft, Förderung des elektronischen Publizierens) und der Entwicklung eines Online-Tutorials für die Hispanistik, besteht meine Arbeit darin, die Datenbank der Internetquellen in cibera mit fachlich relevanten Webseiten zu füllen.

Dass dabei die Lektüre von Weblogs eine mehr als hilfreiche Unterstützung darstellt, braucht hier sicher nicht erläutert zu werden.
Ein Beispiel aus der Praxis, konkret das Baskische betreffend, was ja Teil des Sondersammelgebietes «Spanien/Portugal» der Stabi Hamburg ist:

Internet, Literatur, Spanisch

Die zehn schlimmsten Software-Fehler aller Zeiten

Die netzeitung berichtet in ihrer Meldung «Die zehn schlimmsten Software-Fehler aller Zeiten» über einen Artikel im amerikanischen Magazin «Wired» (Allerdings ohne den Bericht zu verlinken. Der Verweis wird daher hier nachgeliefert: «History’s Worst Software Bugs»).
Ich dachte ja, die zehn schlimmsten Software-Fehler aller Zeiten seien diese:

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Artikel, Internet

Getting Mails Done

Interessanter Ansatz: Thorsten Ott wendet das von David Allen entwickelte (Selbst-)Organisationssystem Getting Things Done (GTD) auf die täglich eingehende Mailflut an: «GTD für den Posteingang – Ordnung für die Inbox».

Sobald wir eine Mail erhalten wird diese mit einem Label markiert und ich den entsprechenden Ordner verschoben und von dort mit den zuvor festgelegten Regeln verarbeitet. Lediglich Mails welche sich binnen 2 Minuten erledigen lassen, werden sofort erledigt. Alles andere wird an Hand des Workflows verarbeitet.

Ich verwende dieses System nun seit etwa einem Monat und konnte dadurch meine Effektivität drastisch steigern.

Dieser Artikel ist nicht nur eine mit zahlreichen Verweisen auf weitere Infoquellen versehende Anleitung, sondern könnte durch Anpassung der beschriebenen Filter auf die eigenen Verhältnisse zum Nachahmen der Methode anregen.
Also: Getting Mails Done!

Artikel, Informationskompetenz
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