New York Magazine zum Blogging Boom

New York Magazine
Von den wenigen berühmten A-Bloggern, der Mittelschicht an B-Boggern und der breiten Masse an C-Bloggern berichtet die Zeitschrift «New York Magazine». Dabei wird der Blogging Boom unter verschiedenen Gesichtspunkten durchleuchtet, etwa wie die TOP-50-Blogs untereinander vernetzt sind, wie auch ein C-Blogger – wenn er es denn will – werbemitteltechnisch große Beachtung finden kann, weil er eine konkrete Produktnische besetzt.
Eine ausführliche Rezension des Artikels bietet der «The Blog Herald».
[via Basic Thinking Blog]

Artikel, Internet

MobuzzTV en español

MobuzzTVBiblioteca Virtual Miguel de Cervantes

Ich bin gleichzeitig fasziniert und abgeschreckt: Fasziniert von der technischen Möglichkeit, die andeutet wie TV und Internet verschmelzen werden. Abgeschreckt von der schnodderigen Präsentation von eigentlich wichtigen Inhalten.
Man staune selbst: in der spanischsprachigen Ausgabe von mobuzzTV stellt eine die Wörter nur so in Maschinengewehrsalven heraushauende Moderatorin in der „Show de hoy: Hamburguesas con Sexto sentido“ die «Biblioteca Virtual Miguel de Cervantes» vor (nachdem sie ein McDonalds-Spielchen zum Zeitvertreib angespriesen hat).
Ein Hinweis an die ewig Gestrigen, die jetzt wieder denken: «Da sieht man’s mal wieder: nur Müll im Netz.» -Nein, dem ist NICHT so. Es gilt hier, die Chancen, die sich technisch bieten, mit sinnvollen Inhalten zu füllen. Das gilt und galt für den Buchdruck, den Telegraphen, das Telefon, das Internet und -von mir aus- auch für Web 2.0 und allem was noch kommen wird.

Internet, Literatur, Spanisch, TV

Un tal Julio Cortázar

Heute vor 22 Jahren, am 12. Februar 1984, der auch damals ein Sonntag war, ist Julio Cortázar gestorben. Aus diesem Anlaß läßt Ángel Vallejo in seinem Blog eltextómetro die Stimme des Autors erklingen und erinnert mit einem wunderbaren Text («Instrucciones para llorar») an den argentinischen Poeten.
Eines meiner Lieblingszitate von Cortázar:

me basta mirarte para saber que con vos me voy a empapar el alma

Julio Cortázar: Un tal Lucas – Lucas, sus soliloquios (1979)
[via eltextómetro]

Literatur, Spanisch

Kinder und Internet

kika.deKinder Und Medien - Lieblingsseite

Über die Hälfte der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren haben bisher mit dem Internet Erfahrungen gemacht, zwei Drittel davon sind regelmäßig einmal pro Woche und öfter online. Am häufigsten surfen Kinder spezielle Kinderangebote im Internet an, suchen Informationen für die Schule und kommunizieren via E-Mail.

Nicht unbedingt überraschend, was die Studie «Kinder und Medien» (KIM) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) über die Internetnutzung von Kindern aussagt. Interessant vielmehr, WAS die Kinder konkret im Internet interessiert. Meist sind es Websites aus dem Kinder-TV-Umfeld (kika, TOGGO/Super-RTL). Crossmedia im Frühstadium. Aber auch geolino, die Webseite der gleichnamigen Geo-Kinderzeitschrift, wird laut der Befragung gerne angesurft. Erste Ergebnisse hier als pdf (653 kb), Ende Februar ist die komplette Studie auf den Seiten von mpfs einsehbar.
[via Wisskomm]

Internet

1984 – ohne Internet

Eine schöne Geschichte aus Zeiten, als es das Internet zwar schon gab, es aber noch nicht in unserer Vorstellung existierte, geschweige denn genutzt wurde. Es geht hier – neben dem running gag – auch nicht um das Fehlen des Internets, sondern darum, was man mit Leidenschaft und Mut erreichen kann: Johnny Haeusler erzählt in seinem Blog Spreeblick eine lesenswerte Geschichte aus dem Jahr 1984.
[via glück auf!]

Artikel

Historische Hochbahn Hamburg

T-Zug. Foto: Sammlung tra.msKarte der Verkehrsmittel 1928
T-Zug (Ring – nach Barmbek über Berliner Tor) auf der Rampe Mönkedamm, 1955. Foto: Sammlung tra.ms. / Karte der Verkehrsmittel 1928.
Immer, wenn man glaubt, so etwas gibt es doch garnicht, entdeckt man, dass man sich wieder einmal geirrt hat: www.strassenbahn.org. Fotos alter Straßenbahnen und Omnibusse, penibel geführte Werkstattberichte, alte Straßenpläne mit von Hand eingezeichneten Buslinien, in denen man nachschauen kann, wie die eigene Straße in Hamburg früher einmal hieß.

Foto, Hamburg
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